Intelligente Ökostrommodelle mit Kundennutzen versus Billigstrom und schwarze Listen für Vielwechsler.

Intelligente Ökostrommodelle mit Kundennutzen versus Billigstrom und schwarze Listen für Vielwechsler.

Stromanbieter sollen schwarze Listen über Vielwechsler führen! ©SOLAR-professionell

Fantasie kennt angeblich keine Grenzen, Fantasielosigkeit scheint allerdings auch grenzenlos zu sein. So gibt es Stromanbieter mit intelligenten, innovativen Grünstromtarifen, die das Klima schützen, die hohen Kundennutzen bieten und bei denen der Preis praktisch keine Rolle spielt. Das sind Exoten am Energiemarkt. Die Mehrzahl der Stromanbieter verkauft in Deutschland Strom über den Preis. Mit billigen Lockangeboten werden Kunden geködert und nach Ablauf der Preisbindung wird kräftig an der Preisschraube gedreht. Das ist in Zeiten von Klimawandel und intelligenten Ökostromangeboten fantasielos ohne Grenzen und wird jetzt für Stromanbieter zum Problem, weil es Kunden gibt, die jedes Jahr wechseln. Anstatt ihre Produkte zu verbessern, sollen Stromanbieter in Deutschland schwarze Listen über Vielwechsler führen. Wenn Kunden mit guter Bonität, die regelmäßig den Anbieter wechseln, bei einem neuen Anbieter die Energieversorgung verweigert wird, kann der neue Anbieter den Kunden nur dann als Vielwechsler identifizieren, wenn Stromanbieter Kundendaten austauschen. Das ist noch fantasieloser als Stromangebote ohne Kundennutzen und wahrscheinlich auch noch illegal, weil der Austausche gegen die Datenschutzgrundverordnung verstößt. Dass es auch anders geht, zeigt die STROMDAO GmbH mit ihren Grünstromtarifen. Das Unternehmen aus Mauer hat keine Wechsler. Das Angebot ist nachhaltig und der Kundennutzen extrem hoch.

 

Der Bund der Energieverbraucher e.V. meldet in seiner Energie-Depesche vom Oktober 2020, dass Stromversorgungsunternehmen schwarze Listen über Vielwechsler führen würden. Der Verdacht liegt nahe, schreibt der Verein, weil Wechselanträge immer öfter bei bestimmten Kunden trotz hervorragender Bonität von Energieversorgern abgelehnt werden. Verbände wie SCHUFA sollen außerdem an einem Geschäftsmodell arbeiten, bei dem sogenannte Vielwechsler registriert werden. Diese Daten werden Stromanbietern dann gegen Bezahlung zur Verfügung gestellt. Derartige Geschäftspraktiken verstoßen gegen den Datenschutz und gegen das Recht auf freie Wahl des Stromversorgers.

Rechtliche Grauzone statt innovativer Geschäftsmodelle

Die Bundesnetzagentur schreibt in einer Anfrage zur Strompreisentwicklung: Darüber hinaus unterliegen die Energielieferanten bei der Strompreisbildung dem Wettbewerb. Lieferanten können nur insoweit überhöhte Strompreise durchsetzen, wie sie nicht durch einen potenziellen oder tatsächlichen Lieferantenwechsel diszipliniert werden.

Da die meisten Stromanbieter bei Strom praktisch keine Unterscheidungsmerkmale haben außer dem Preis, findet der Kampf um Kunden eben auch genau dort statt. Stromanbieter kalkulieren das erste Jahr als Werbungsjahr, ohne Gewinn, um Kunden mit Geschenken und günstigen Versorgungspreisen zu ködern. Im zweiten Jahr steigt der Strompreis. Kunden, die das System durchschaut haben, wechseln nach Ablauf der Vertragsfrist zum nächsten günstigen Wechselangebot. Das sich Stromanbieter über dieses Verhalten ärgern ist nachvollziehbar. Wer aber über sein Produkt nichts zu sagen weiß, der spricht über den Preis und jeder gute Vertriebsmensch weiß, dass das die schlechtes Variante im Vertrieb ist.

Nachhaltig und zukunftssicher

Strom ist ein Produkt, das in unterschiedlichen Formaten am Markt gehandelt wird. Es gibt intelligenten, sauberen und zukunftssicheren Strom, genauso wie es schmutzigen,  dummen und Strom ohne Perspektive gibt. Welcher Strom gut und welcher schlecht ist entscheiden das Klima und dessen fortschreitender Wandel. „Physik ist nicht verhandelbar“, sagt Greta Tintin Eleonora Ernman Thunberg. Ob Politiker Kohleverstromung fördern und Erneuerbare Energie verhindern ist der Erde schnuppe. Der Klimawandel ist in vollem Gange, und die Menschheit steckt mittendrin. Es ist Zeit auf Produkte zu setzen, die auch dann gut funktionieren, wenn die Energiewende vollzogen wurde. Die STROMDAO GmbH hat mit einem Grünstromindex und regionalen, zeitdynamischen Grünstromtarifen genau das geschaffen: Stromprodukte die intelligent, zukunftssicher und sauber sind. Es sind Ökostromprodukte bei denen nicht über Preis, sondern über Qualität und aktiver Klimaschutz gesprochen wird. Es sind Produkte, die für Mieter genauso interessant sind wie für Immobilienbesitzer. Es sind Produkte, die heute schon funktionieren und dabei die Energiezukunft von morgen und übermorgen vorausleben lassen. Wenn die Qualität stimmt ist der Preis schnell vergessen. Das trifft auch beim Strom zu.

Bei STROMDAO hat noch kein Kunde gewechselt, es wurde nur einmal ein Vertrag gekündigt, aus traurigem Anlass. Es war ein Todesfall.

Nach der EEG-Förderung: zwei Direktvermarkter für Ü20–Photovoltaikanlagen

Nach der EEG-Förderung: zwei Direktvermarkter für Ü20–Photovoltaikanlagen

Grünstromanbieter nehmen ausgeförderte PV-Anlagen in ihren Bilanzkreis auf ©m.gorgus/SOLAR-professionell

Green City Power wird künftig Solarstrom aus PV-Anlagen direkt bei den Solaranlagenbetreibern einkaufen und in den Energiemix eines neuen Community-Tarifs einfließen lassen.

20 Prozent Solarenergie aus „geretteten“ PV-Anlagen bis zum Jahresende!

„Wir bieten Betreibern ausgeförderter PV-Anlagen deutlich mehr als den aktuell in der EEG-Novelle diskutierten „Jahresmarktwert Solar“, der aktuell im Bereich 2,3 ct/kWh (Mittelwert 2020) liegt. Hiervon sind (gemäß Gesetzentwurf) noch Vermarktungskosten von 0,2 ct/kWh abzuziehen. Je nach Anlage können wir in der Größenordnung 5 bis 8 ct/kWh zahlen. Betreiber können sich bzgl. der Thematik auf unserer Website informieren: https://ag.greencity.de/post-eeg/Allerdings bedingen die einmaligen und laufenden Kosten, um die Anlage vermarktungsfähig zu machen, dass für kleinere Anlagen die Rentabilität für den Betreiber nicht gegeben ist. Wir (und nicht nur wir) hoffen, dass diese Problematik eventuell noch im laufenden Gesetzgebungsprozess aufgegriffen und verbessert wird. Den produzierten Strom nehmen wir in unseren Bilanzkreis auf und liefern ihn über unseren Stromtarif „Green City Power2People“ an Endkunden“, erklärt CEO Michael Renningerdas Prinzip bei Green City.

Anlagen ab 1 kWp bei STROMDAO GmbH

Ein weiterer Anbieter ist der bundesweite Grünstromversorger STROMDAO GmbH, bei dem sich bereits seit Mai diesen Jahres Betreiber mit Photovoltaikanlagen ab 1 Kilowatt-peak Leistung für eine Direktvermarktung listen können. STROMDAO sorgt mit seinem Grünstromindex für regionale Versorgung mit Grünstrom aus dem jeweiligen Postleitzahlgebiet der Kunden. Das ist besonders umweltfreundlich. Die Stromdao GmbH ist überzeugt, dass gerade die kleinen Solarstromanlagen in Summe wichtig für die regionale Versorgung mit Grünstrom sind und wird deshalb Mikro-Direktvermarktung für ausgeförderte Photovoltaikanlagen ab 1 Kilowatt peak forcieren. Wenn Sie eine Photovoltaikanlage haben, deren Förderung in nächster Zukunft auslaufen wird können Sie sich schon jetzt auf der Seite https://www.corrently.de/transparenz/wind-und-solarstromabnahme/
informieren und registrieren, sodass Ihre Solarstromanlage nach Ende der EEG-Förderung nahtlos in die Direktvermarktung wechselt.

Manfred Gorgus

Powertrust GmbH ist zertifizierter SunPower Partner

Powertrust GmbH ist zertifizierter SunPower Partner

Qualitätspartner für Bremen und Umland

Die Powertrust GmbH liefert Qualität bei Beratung, Planung, Realisation und Service von Photovoltaikanlagen und Stromspeichersystemen. Darüber hat sich die SunPower GmbH im Laufe eines ausführlichen Partner-Assessment bei der Powertrust GmbH überzeugt.

Mehr Leistung, weniger Fläche

Mehr Leistung pro Modul heißt auch, mehr Leistung auf weniger Fläche. „Wenn Leistung gefordert ist, aber wenig Platz zur Verfügung steht, weil Mindestabstände berücksichtigt werden müssen, oder die Gebäudestatik nur eine begrenzte Anzahl von Modulen auf dem Dach zulässt, sind SunPower-Maxeon Module erste Wahl für uns. In Kombination mit unseren Powertrust Stromspeichern realisieren wir für jeden Anwendungsfall zuverlässige, langlebige Kraftwerke für Klimaschutz und Energiewende“, erklärt Eckhard Perbandt, verantwortlich für Projektplanung bei der Powertrust GmbH.

Mit einer Leistung von 400 Watt pro Modul bieten SunPower-Maxeon 3 Module rund 25  % mehr Leistung auf gleicher Fläche im Vergleich zu Standard-Modulen. Das bedeutet weniger Platz, weniger Unterkonstruktion, weniger Installationsaufwand und auch weniger Installationskosten beim Anlagenbau.

Flexibler als andere Solarzellen

Garantiert langlebig

25 Jahre Produktgarantie erhalten Photovoltaik-Anlagenbetreiber bei Installation von auf SunPower- Maxeon Modulen und das bei einem Qualitätsniveau, das seinesgleichen sucht. Bruchtests haben gezeigt, dass Maxeon Solarzellen extrem flexibel sind selbst dann nicht brechen, wenn Standardzellen ihre Bruchgrenze schon lange überschritten haben. Zellflexibilität bietet Betreiberinnen und Betreibern von Solarstromgeneratoren mehr Sicherheit bei Erschütterungen jeder Art und Extrembedingungen. Der Leistungsverlust von SunPower-Modulen, die Degradation, ist dreimal niedriger als bei herkömmlichen Modulen. Das heißt für Powertrust Kunden mit Sicherheit länger mehr Leistung.

Manfred Gorgus für die Powertrust GmbH

Was Investoren anmacht – intelligente erneuerbare Vollversorgung

Was Investoren anmacht – intelligente erneuerbare Vollversorgung

Grünstromindex zeigt Grünstromproduktion in der Postleitzahlregion Leipzig am 10. und 11. Sept 2020 ©Stromdao

Mehr Ökostrom ins Netz

Zuverlässige Vollversorgung mit erneuerbaren Energien erfordert intelligente Verknüpfung von Erzeugung, Standort, Verbrauch und Wetter. Stromtarife von morgen wissen, wo, wann und wie wieviel Grünstrom erzeugt wird und belohnen Verbrauch zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Sie erzeugen aus Wetter-, Erzeuger-, Verbraucher- und Standortdaten ein exaktes Bild der Grünstromproduktion in einer Region, garantieren kurze Lieferstrecken, um Transportverluste klein zu halten. Sie sind smart und effizient, Technik von morgen, die heute verfügbar ist, die nicht nur Nerds, Umweltschützer und Klimaaktivisten begeistert, sondern auch Investoren.

Grünstromindex – Energie neu denken

Der Grünstromindex zeigt in ganz Deutschland nach Postleitzahl die Produktion von erneuerbaren Energien im Umkreis von 50-100 Kilometern um die angegebene Postleitzahl an. Wer seine Postleitzahl eingibt, sieht sofort, wie viel Grünstrom in seiner Region aktuell produziert wird. Wird viel erzeugt, ist es gut, Strom zu verbrauchen, denn dann wird Ökostrom aus der eigenen Region genutzt. Das senkt die CO-2 Belastung, weil viel Ökostrom und wenig Graustrom im Netz sind. Entwickelt wurde das System vom Grünstromanbieter Stromdao GmbH mit Sitz in Mauer.

Transportverluste senken

Wer nach dem Grünstromindex Strom verbraucht, senkt nicht nur die CO2-Belastung, weil Ökostrom anstelle von Graustrom genutzt wird: Auch die CO2-Belastung beim Stromtransport wird gesenkt. Je länger die Lieferstrecke, desto höher ist der Leitungswiderstand, und umso mehr Strom muss am Startpunkt ins Netz eingespeist werden, um Transportverluste auszugleichen.

Lieferstrecken weit unter 100 Kilometer

Der Grünstromindex garantiert Lieferstrecken von weit unter 100 Kilometer. Dazu wurden alle in Deutschland installierten erneuerbaren Energieanlagen mit Standort und Leistungsdaten erfasst und mit regionalen Wetterdaten verknüpft. Scheint in Hamburg die Sonne, und der Wind weht, weiß der Grünstromindex, wie viel Grünstrom in der Region erzeugt wird.

Dynamische Vollversorgung mit erneuerbaren Energien durch Anreize

Kombiniert mit einer „Belohnung“ für angebotsabhängigen Verbrauch lassen sich Energiebedarf und Energieerzeugung durch Einsatz vieler Daten und Künstlicher Intelligenz in Einklang bringen. Der Grünstromindex ist heute gelebte Energieversorgung von morgen. Es ist die neue Art, Stromversorgung zu denken, dynamisch und CO2-neutral, die auch Investoren begeistert. Nach nur 4 Wochen hatte Stromdao per Crowdinvest-Kampagne ein Drittel der erforderlichen Summe für den weiteren Ausbau der Stromdao GmbH-Investoren gesammelt.

SOLAR-professionell für die Stromdao GmbH

Link zur Stromdao Crowdinvestkampagne HIER. Invest ab 100 Euro

Link zu Stromdao & Corrently.

 

Stromdao GmbH gewinnt Delfine Projekt

Stromdao GmbH gewinnt Delfine Projekt

Technik für die Energiewende, Stromdao App schafft für Prosumer Transparenz bei Verbrauch und Erzeugung ©Stromdao GmbH

Stromdao GmbH erhält 138.000 Euro Fördermittel für Delfine Projekt.

Neue Technik für neue Energiewelt

Der Wechsel von fossiler auf erneuerbare Stromversorgung bringt unter anderem die Umstellung von erzeugergesteuertem auf verbrauchsgesteuertem Management mit sich und das nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Europa. Im Fachjargon wird von der Umstellung auf Demand-Response Programmen gesprochen.

Neue Stromtarife für die Industrie

Beim Delfine Projekt geht es um die Entwicklung einer leistungsfähigen Stromversorgung, die industriellen Endkunden preis- und anreizbasierte Stromangebote in einer erneuerbaren Energiewelt zur Verfügung stellen wird.

Interdisziplinär

Stromdao wird in den kommenden drei Jahren gemeinsam mit Stadtwerken, Netzbetreiber und einem fachübergreifenden Konsortium aus komplementären Kompetenzen technische Lösungen entwickeln, die in unterschiedlichen Bereichen anwendbar sind.

Erfahrung aus der Praxis zu Delfine

Die Stromdao GmbH wird ihre Erfahrung in dynamischer, zeitabhängiger Grünstromversorgung auf Basis von KI, Blockchain und Big Data in das Delfine Projekt einbringen. Bei der Entwicklung von Businessplänen zur Nutzung der Projektergebnisse durch Stromanbieter, Dienstleister und die produzierende Industrie kommt ihr eine maßgebliche Rolle zu.

Delfine gut für Crowdinvest-Kampagne

Geschäftsführer Thorsten Zoerner geht davon aus, dass die Berufung seines Unternehmens in das europäische Delfine Forschungsprojekt auch für die aktuell laufende Crowdinvest-Kampagne der Stromdao GmbH Impulse bringt: „Versorgung mit 100 Prozent sauberer Energie braucht nicht nur grüne Stromerzeugung, sie braucht auch intelligente Netze und intelligente Stromtarife. Vor allem im Bereich der Versorgung industrieller Endkunden ist das wichtig. Ich nehme an, dass unsere Beteiligung am Delfine Projekt die Aufmerksamkeit neuer Investorinnen und Investoren auf unsere Kampagne leiten wird“, erklärt Thorsten Zoerner .

Manfred Gorgus für Stromdao GmbH

Fridays for Future verärgert über RWE Aktienkauf der Stadtwerke Krefeld AG

Fridays for Future verärgert über RWE Aktienkauf der Stadtwerke Krefeld AG

Stromdao Geschäftsführer Thorsten Zörner von Fridays for Future als Experte geladen ©Stromdao

2,4 Millionen Euro für RWE-Aktien

Die Stadtwerke Krefeld AG argumentiert, dass nach dem Verkauf aller erneuerbarer Energieerzeugung der E.ON an die RWE der Konzern zum viertgrößten Erzeuger erneuerbarer Energien weltweit geworden ist. Deshalb sei es gut, in RWE Aktien zu investieren, um die Energiewende voranzubringen. Friday for Future fragt, warum die 2,4 Millionen Euro nicht in regionale erneuerbare Energieerzeugung investiert worden ist. Das wäre effektiver.

Bürgernah und regional verpflichtet

Stadt- und Gemeindewerke sind öffentliche oder gemischtwirtschaftliche Unternehmen im mehrheitlichen Besitz einer oder mehrerer Kommunen und leisten im öffentlichen Auftrag technische Dienst- und Versorgungsleistungen, insbesondere im Bereich der Grundversorgung und der Daseinsvorsorge der Bevölkerung in der Region. Aus dieser Definition lässt sich für Stadtwerke generell ein regionaler Bezug ableiten und wirft Fragen zum Sinn des Aktienkaufes der Stadtwerke Krefeld AG auf.

Schützenhilfe vom Stromdao Geschäftsführer

Am vergangenen Freitag trafen sich Friday for Future mit Vertreterinnen und Vertretern der Stadtwerke Krefeld AG, um über Alternativen zum RWE Aktien-Deal und mehr regionale erneuerbare Energieprojekte zu sprechen. Auf Einladung von Friday for Future war auch Stromdao Geschäfstführer Thorsten Zörner mit dabei. Seine Erfahrung in deutschlandweit regionaler, dezentraler, intelligenter Grünstromversorgung sollte Anregungen für Ökostromprojekte in der Region geben.

Digitalisierung und smarte Netze

Thorsten Zörner kommentiert das Treffen so: „Die Energiewende wird regional und dezentral. Das ist eigentlich die Kernkompetenz von Stadt- und Gemeindewerken. Für eine moderne, klimaneutrale Grundversorgung und Daseinsvorsorge der Bevölkerung mit erneuerbaren Energien sind Digitalisierung und intelligente Netze entscheidend. Stromdao hat dafür schon heute funktionierende Lösungen. Wir senken den CO2-Ausstoß bei der Stromversorgung und bringen mehr Ökostrom ins Netz. Stadtwerke begeistern ihre Kunden, binden sie nachhaltig und leisten in der Region aktiv Grünstromarbeit für die Energiewende. Die Lösungen sind also da, sie müssen nur angewendet werden, regional und dezentral.“

Quelle: M.Gorgus für die Stromdao GmbH in Mauer

2.000 Batteriesysteme in einem Monat

2.000 Batteriesysteme in einem Monat

Der Wechselrichterhersteller Kostal hat zum ersten mal in seiner Unternehmensgeschichte 2000 Stromspeicher Wechselrichter Installationen verzeichnet.

Die Kombination aus Kostal-Hybridwechselrichtern und BYD Premium Batterie durchbrach im Juli dieses Jahres erstmals die Marke von 2.000 Neuinstallationen in einem Monat.

Wechselrichter und Speichersysteme werden in den Leistungsklassen 3,0 bis 10 kW angeboten. Der neue dreiphasige Batteriewechselrichter PLENTICORE BI wurde von Kostal für die Speichernachrüstung bestehender PV-Anlagen entwickelt, wohl auch im Hinblick auf die Photovoltaikanlagen, die ab Januar nächsten Jahres aus dem EEG fallen und voraussichtlich als Eigenverbrauchsanlagen weiterbetrieben werden.

Quelle: Kostal

Stromdao GmbH startet erfolgreich mit Crowdinvest-Kampagne

Stromdao GmbH startet erfolgreich mit Crowdinvest-Kampagne

Fundernation hostet die Stromdao Crowdinvest-Kampagne ©Stromdao/Fundernation

Mauer, 11.08.2020.

Die Stromdao GmbH, deutschlandweiter Grünstromanbieter für regionalen Ökostrom, hat Montag den 10.08.2020 erfolgreich seine erste Crowdinvest-Kampagne gestartet. Bereits in der sieben Tage dauernden Vorphase konnte das Startup mehr als 30.000 Euro einsammeln. Seit gestern ist die Crowdinvest-Kampagne der Stromdao GmbH offizielle für alle Investorinnen und Investoren geöffnet.

 

Stromdienstleistungen von morgen schon heute im Einsatz

Stromdao bietet Grünstromprodukte von morgen, die heute genutzt werden. Kunden werden zu aktiven Klimaschützern durch regionalen Ökostromverbrauch, mit kurzen Lieferstrecken, mehr Ökostrom im Netz und das deutschlandweit. Eckpunkte des Stromdao Portfolios sind Grünstromprodukte wie,

  • weniger CO2 durch kurze Lieferwege vom Erzeuger zum Verbraucher;
  • planbarer Ökostromverbrauch in jeder Region durch intelligenten Grünstromindex;
  • Selbstversorgung mit Ökostrom aus eigenen Photovoltaikanteilen, für Mieter, Wohnungseigentümer, Gewerbe, Industrie und Landwirtschaft;
  • Direktvermarktung aus Erneuerbaren Energieanlagen ab 1 Kilowatt-peak

Stromdao-Dienstleistungen und Produkte basieren auf moderner Technik, Blockchain-Technologie, Künstlicher Intelligenz und Big-Data. Die Energiewende wird regional und dezentral, Stromtarife zeitabhängig und dynamisch. Stromdao hat heute einsatzbereite Lösungen für die Energiewelt von morgen.

 

Gründe für eine Investition – laut Unternehmen

  • Grünes Investment durch einfache, klimaneutrale Möglichkeit die Neuinvestition in Erneuerbare Energieanlage zu fördern
  • Technologie-Level ist TRL 9 . Das bedeutet auf einer Skala von eins bis neun das höchste zu erreichende Level, qualifiziertes System mit Nachweis des erfolgreichen Einsatzes. Das Geschäftsmodell hat proof of concept, Markteintritt ist bereits erfolgt.
  • Hoher Innovationsgrad und starkes Technologie-Know-how durch GrünstromIndex und strikte Digitalisierungsstrategie
  • Stärkung der Regionalität: Kunde hat individuelles GrünstromErlebnis, fühlt sich dadurch ernst genommen, hohe Kundenbindung

Warum Crowdinvest

Für schnelles Wachstum und Marktdurchdringung braucht das junge Unternehmen Kapital. Auch weitere Entwicklung für digitale Lösungen kosten Geld. „Unser Konzept funktioniert, sowohl B2B, als auch B2C, das konnten wir vielfach unter Beweis stellen. Jetzt ist der richtige Moment für Partner am Unternehmen zu partizipieren“, erklärt Thorsten Zoerner, Ceo der Stromdao GmbH.

Zusammenfassung des Investments

Geplante Rendite (Ziel Szenario) 26% p.a. interne Kapitalverzinsung
Geplante Rendite (Basis Szenario) 19% p.a. interne Kapitalverzinsung
Partiarisches Nachrangdarlehen, Laufzeit bis 31.08.2025
Rückzahlungsdatum 31.08.2026
Datum Zinszahlungen Am Ende der Laufzeit
Unternehmensbewertung €400.000
Fundingschwelle €25.000
Fundingmaximum €250.000

 

Mehr

Weitere Informationen zur Crowdinvest-Kampagne finden Interessierte auf der Fundernation Kampagnenseite unter: https://www.fundernation.eu/investments/stromdao-gmbh?lang=de#beschreibung

KOSTAL Geschäftsführung entschuldigt sich für mangelhaftes Solar Portal

KOSTAL Geschäftsführung entschuldigt sich für mangelhaftes Solar Portal

Neues Design der Kostal PV-Anlagenüberwachung ©Kostal

85.000 Kostal Nutzer sollen mit neuem Solar Portal besseren Überblick über Leistung und Sparpotenzial ihrer Photovoltaik Anlagen erhalten. Geschäftsführer Henn entschuldigt sich für Problem mit altem Portal.

Das neue KOSTAL Solar Portal bietet privaten und kommerziellen Anwendern eine attraktive Plattform zur Überwachung von Erzeugung und Verbrauch, schreibt Kostal. Das Design des neuen Portals wurde inspiriert von der Red Dot Award prämierten KOSTAL Solar App, ist laut Hersteller intuitiv zu bedienen und ausgestattet mit vielen neuen Features.

  • moderne Dashboard Struktur
  • zuverlässige Datenauswertung mit hoher Datenaktualität
  • umfangreiches Nutzermanagement
  • konfigurierbare Ertragsmeldungen
  • konfigurierbare Alarmmeldungen

Besonderes Augenmerk der Entwicklerinnen und Entwickler galt der Stabilität, Performance und Skalierbarkeit der neuen Datenbankstruktur. Darüber hinaus wurde auch die Serverstruktur verändert, sodass IT-Sicherheit gesteigert werden konnte.

Ein neues Portal wurde notwendig, weil das alte nicht richtig funktionierte. Frank Henn, Präsident und CEO der KOSTAL Solar Electric GmbH, entschuldigt sich für Fehlfunktionen des alten Portals mit den Worten: „Unsere Kunden konnten in den vergangenen Monaten aufgrund massiver Performanceprobleme unseres bisherigen Portals die Vorteile des Anlagen-Monitorings nur sehr eingeschränkt nutzen. Für diese Unannehmlichkeiten möchten wir uns aufrichtig entschuldigen und freuen uns auf den Launch des neuen Portals, mit vielen interessanten Features“.

Die Nutzung des neuen Portals ist wie die Nutzung des alten Portals für Kostal Kunden kostenlos.

Manfred Gorgus / Quelle Kostal PM

Frank Henn ist neues Mitglied der Kostal Geschäftsführung

Frank Henn ist neues Mitglied der Kostal Geschäftsführung

Frank Henn, neuer CEO bei KOSTAL In-dustrie Elektric © Kostal

KOSTAL Solar Electric erweitert Geschäftsführung

Zum 01.07.2020 wurde Herr Frank Henn, bisher Leiter der Business Unit Photovoltaics der KOSTAL In-dustrie Elektric, in die Geschäftsführung der KOSTAL Solar Electric GmbH, mit Sitz in Freiburg berufen. Diese Position übernimmt er parallel zu seiner Aufgabe als Leiter der Business Unit. Mit der Berufung des Wirtschaftsingenieurs Frank Henn als CEO in die Geschäftsführung der KOSTAL Solar Electric bestätigt das Unternehmen seine konsequent kundenorientierte Ausrichtung bei Service, Produkten und Dienstleistungen.

Quelle: Kostal

Verliert Deutschland den Wettlauf für Neue Wärme?

Verliert Deutschland den Wettlauf für Neue Wärme?

Schema Wärmepumpe ©Wikipedia

Der Heizungshersteller Stiebel Eltron warnt vor einem Exodus in der Heizungsbranche, ähnlich dem der Solarbranche.

Mit der weltweiten Energiewende ist klimafreundliche Wärmepumpen-Technologie auf dem Vormarsch. Vielleicht überraschend ist, dass laut Stiebel Eltron die Revolution im Heizungskeller vor allem in China, Japan und den USA stattfindet und zwar mit atemberaubendem Tempo. Mehr als 80 Prozent der weltweit neu installierten Wärmepumpen werden in diesen drei Ländern eingebaut. Mit Steuernachlässen und staatlichen Anreizen bauen die Hersteller in Asien und den USA ihre Marktposition für die Energiewende aus. In Deutschland passiert das Gegenteil: Die Heizungsbranche zwischen Nordsee und Alpen wird mit staatlichen Steuer- und Abgabenlasten auf den Betrieb von Wärmepumpen ausgebremst. Das kostet mittel- bis langfristig nicht nur neu entstehende Arbeitsplätze, vielmehr noch fehlt ohne starken Heimatmarkt der deutschen Heizungsindustie die Basis für den internationalen Wettbewerb.

Droht ein Szenario wie vor 10 Jahren in der Solarbranche?

Der schnelle Niedergang der deutschen Solarindustrie führte vor zehn Jahren drastisch vor Augen, wie schnell eine solide Wettbewerbsposition verloren gehen kann. Der deutsche Marktanteil von weltweit rund 20 Prozent stürzte 2008 ab – staatlich subventionierte Firmen aus China machten das Rennen und deutsche Hersteller wie beispielsweise Bosch lösten ihre Solarsparten am Ende vollständig auf.

Deutschland blockiert Umwelt-Technologie

Aktuell blockieren die extrem hohen Strompreise im Heimatmarkt die Zukunftstechnologie der deutschen Heizungshersteller: Die mit Strom betriebenen Wärmepumpen sind Öl- und Gasheizungen in der CO2-Bilanz weit überlegen, können aber ihren umweltfreundlichen Vorsprung nicht ausspielen. Der Grund: Einerseits sind im Preis von Öl und Gas die Kosten der CO2-Emissionen im Gegensatz zum Strom nicht enthalten, andererseits wird der Strom außerdem noch rund 6 Mal so hoch mit Steuern und Abgaben belastet. Damit wird der für den Klimaschutz dringend benötigte Vormarsch der Wärmepumpe in Deutschland ausgebremst.

Das Ausland macht den Fehler nicht

Dieser Fehler wird im Ausland nicht gemacht. In China, Japan und den USA treten die mit günstigem Strom angetriebenen Wärmepumpen den Siegeszug an. Die Hersteller dieser Länder bauen große Stückzahlen auf und können damit immer kostengünstiger produzieren.

Fatale Folgen für den Standort Deutschland

Die Folgen für den Standort Deutschland könnten fatal sein. In der jüngst veröffentlichten Studie „Chancen und Risiken für die deutsche Heizungsindustrie im globalen Wettbewerb“, der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC), stellen die Experten fest: „Globale Wettbewerber im Wärmepumpenmarkt werden den Vorteil großer Stückzahlen mit geringen Stückkosten nutzen“, sagt Dr. Volker Breisig von PwC. „Die Hersteller aus den asiatischen Ländern profitieren davon, dass das Funktionsprinzip der dort weit verbreiteten Klimaanlagen mit den luft- und wassergeführten Wärmepumpen vergleichbar ist. Das macht den Markteintritt in Europa relativ einfach möglich. Schon jetzt drängen Hersteller aus dem asiatischen Raum auf den europäischen Markt. Wir müssen uns auf einen international umkämpften Markt einstellen“, so Breisig.

Skandinavien bei der Energiewende erfolgreich

In Europa werden die meisten Wärmepumpen derzeit in den skandinavischen Ländern installiert – auch hier sind die für den Betrieb wichtigen Strompreise niedrig: In Norwegen, Schweden und Finland sind es mehr als 20 Wärmepumpen pro 1.000 Haushalte – in Deutschland bisher nur gut 2. Für die Zukunft schlagen die PwC-Experten vor, die regulatorischen Rahmenbedingungen anzugleichen und Deutschland für den internationalen Wettbewerb fit zu machen. Der von der Bundesregierung im Rahmen des Klimapakets für das kommende Jahr eingeführte CO2-Preis sowie der nationale Emissionshandel seien ein erster Schritt in die richtige Richtung.

Chance für deutsche Heizungsindustrie

„Deutschland hat jetzt noch die Chance, als technologischer Marktführer im Heimatmarkt sowie im internationalen Wettbewerb sehr erfolgreich zu sein“, sagt STIEBEL ELTRON-Geschäftsführer Kai Schiefelbein. „Das Potential für Arbeitsplätze bei den Herstellern von Wärmepumpen und beim Einbau im Heizungshandwerk sind enorm. Wie die Experten von PwC in der Wettbewergsanalyse festgestellt haben, sollte die Politik in Deutschland die staatlichen Rahmenbedingungen aber schnell korrigieren, damit sich ein Szenario wie bei der Solarindustrie nicht wiederholen kann“, so Kai Schiefelbein. „Eine deutliche Strompreissenkung ist dafür das richtige Signal. Eine solche Maßnahme würde zudem auch zu mehr sozialer Gerechtigkeit führen, wie verschiedene Studien zeigen.“

Über STIEBEL ELTRON

STIEBEL ELTRON wurde 1924 gegründet und gehört mit weltweit 3.900 Mitarbeitern einem Jahresumsatz von 593 Millionen Euro zu den führenden Unternehmen auf dem Markt der Erneuerbaren Energien, Wärme- und Haustechnik.

Quelle: STIEBEL ELTRON

Stromdao GmbH mit neuem Service für Redispatch 2.0 und 4.0

Stromdao GmbH mit neuem Service für Redispatch 2.0 und 4.0

Seit 1. Juli 2020 liefert der Grünstromdienstleister Stromdao GmbH Optimierung von Redispatches durch Cloud basierten Datenservice.

Was für Laien wie Kauderwelsch klingt dürfte Energie-Insider aufhorchen lassen. Im Gegensatz zum Dispatch,  dem Management von Erzeugung und Einspeisung von Strom, dreht sich beim Redispatch alles um das Thema Einspeise- und Kraftwerkleistungsmanagement, um Schäden im Stromnetz durch Überlastung zu verhindern.

Warum ist Redispatch großese Thema?

Vor allem im Hinblick auf den Mix aus unflexiblen fossilen Erzeugern wie Kraftwerken und volatilen erneuerbaren Erzeugern wie Windkraft und Sonnenkraftwerke ist Redispatch großes Thema, denn das Netzausbaubeschleunigungsgesetz, kurz NABEG 2.0, schreibt vor, dass die Netzbetreiber bis zum 1. Oktober 2021 neue Vorgaben für das Management von Netzengpässen umsetzen müssen.

Die Bundesnetzagentur entwickelt dazu ein Eckpunktepapier in dem bis zum 1. Dezember 2020 sogenannte „Mindestfaktoren“ für die Abregelung von EE- und KWK-Strom festgelegt werden (§ 13j Abs. 6 EnWG). Die Mindestfaktoren haben die Funktion, den Einspeisevorrang von EE- und KWK-Strom zu konkretisieren und die Integration des bisherigen Einspeisemanagements in den Mechanismus des künftigen Redispatch 2.0 zu ermöglichen.

Regionaler Redispatch 2.0

Die Stromdao GmbH hatte 2014 zum ersten Mal ihren Grünstromindex vorgestellt, der Information zur regionalen Erzeugung und Abstimmung von Grünstrom bereitstellt. Im Prinzip ist es eine Variante des Redispatch 2.0, die frühzeitig Beeinträchtigungen in der regionalen Systemstabilität abfedert und sogar kleine EE-Anlagen tiefer in regionale Wertschöpfungsketten kosteneffizient verankert. Realisert hat diesen Redispatch 2.0 die STROMDAO GmbH im Jahre 2019 gemeinsam mit den Stadtwerken Tübingen und Eberbach in einem Praxispiloten innerhalb des Programms CloudMall BW für zeitvariable Stromtarifierung. Die daraus entstandenen Dienste sind im ServiceKatalog abrufbar.

Der nächste Schritt – Redispatch 4.0

Die Prognosen des Stromdao GmbH GrünstromIndex entfalten wirtschaftlich und strategisch die beste Redispatch Wirkung, wenn aus einer Region auch der Lastzustand der Nachbarregionen berücksichtigt wird. Dafür – und für eine möglichst unternehmensindividuelle Umsetzung – stellt Stromdao seit dem 01. Juli. 2020 über 1000 Datenströmen, mit mehr als 20.000 täglich aktualisierten Einzelwerten zur Verfügung, die direkt in die IKT Infrastruktur integriert werden können. Die Authentizität der bereitgestellten Daten wird mit Blockchain-Backend des Anbieters StreamR gesichert.

Mehr Informationen finden Interessiert auf der Unternehmensseite:

ServiceKatalog: https://cloud-mall-bw.de/services/Gr%C3%BCnstromIndex

Praxispiloten: https://cloud-mall-bw.de/forum/topic/8/zeitvariabler-stromtarif-mittels-gr%C3%BCnstromindex-pressemitteilung

Über die STROMDAO GmbH

Die STROMDAO GmbH steigert mit dynamischen Stromtarifen den Anteil Erneuerbarer Energien im Netz, entlastet durch regionalen Verbrauch die Stromnetze, ermöglicht Markteilnehmern regionalen Vertrieb und schafft mit intelligenten Stromprodukten für Endverbraucher bleibende Werte in Form von Anteilen an erneuerbaren Energieanlagen. Mit STROMDAO Produkten werden weniger Erneuerbare Energieanlagen wegen Netzüberlastung abgeschaltet, es gibt mehr grünen Strom im Netz und somit mehr Klimaschutz.

Künstliche Intelligenz und Blockchain-Technologie schaffen Anreize in Form von Echtzeit Gutschriften für Netz-konformen Grünstromverbrauch. Die können  STROMDAO Kunden als Micro-Investments in Erneuerbare Energieanlagen anlegen. Stromkonsumenten werden mit  STROMDAO zu nachhaltigen Grünstromerzeugern, Netzmanagern und aktiven Klimaschützern.

Manfred Gorgus

BlueSky Energy holt Zellproduktion aus Asien nach Österreich

BlueSky Energy holt Zellproduktion aus Asien nach Österreich

Die „Macher“ von BlueSky Energy, v.l: Hansjörg Weisskopf, Ing. Helmut Mayer, Dr. Thomas Krausse, Horst Wolf © BlueSky Energy

Stromspeicherhersteller BlueSky Energy verlegt Greenrock Fertigung nach Österreich

Der österreichische Spezialist für Stromspeicherlösungen auf Salzwasserbasis holt die komplette Zellenfertigung von Asien nach Frankenburg in Oberösterreich. Das lässt sich das Unternehmen runde fünf Millionen Euro kosten. Ab Herbst 2020 sollen dann pro Jahr daheim vor der Haustüre Zellen für bis zu 30.000 Batterien gefertigt werden. Es werden 80 neue Arbeitsplätze in den Bereichen Elektrotechnik und Montage geschaffen. Als Grund für die Verlegung der Fertigung gibt das Unternehmen die steigende Nachfrage nach umweltfreundlichen Speicherlösungen und die Verkürzung der Transportwege an. Finanziert wird die neue Produktion mit Genussrechten.

Covid-19 zeigt . Kerntechnologie gehören an den Firmenstandort

Die Corona-Krise hat ein übriges getan und unterstützt die Entscheidung von Firmengründer Hansjörg Weisskopf und Gesellschafter Horst Wolf, die Produktion zurück nach Österreich zu holen. Das Gefühl, Kerntechnologien zurück an den Firmenstandort zu holen, dürfte mehrere Unternehmen nach der Pandemie umtreiben.

Wettbewerbsvorteil regionale Fertigung

Durch die Verlagerung nach Österreich sollen Lieferzeiten um acht Wochen verkürzt werden, da der aufwendige Schiffstransport von Asien nach Europa entfällt. BlueSky Energy exportiert seine Produkte aktuell in 22 Länder weltweit. Da die Nachfrage nach Salzwasserspeicher deutlich gestiegen ist, werden die Kapazitäten in der neuen Fertigung verzehnfacht.

Partizipieren an „Grüner Batterien-Produktion“

BlueSky Energy ist ein privat geführtes österreichisches Unternehmen, das nach eigenen Angaben seit seiner Gründung ein kontinuierliches Wachstum verzeichnet und positiv bilanziert. Investoren können sich mit Genussrechten am Unternehmenserfolg beteiligen. Für die geplanten Wachstumsschritte gibt das Unternehmen 1.500 Genussrechte mit von jeweils 1.000 Euro aus, deren Zeichnungsfrist noch bis 30. September 2020 läuft.

BlueSky Energy und GREENROCK-Speicher

Das Unternehmen mit Sitz im oberösterreichischen Vöcklamarkt entwickelte GREENROCK, nach eigenen Angaben eine sichere und umweltfreundliche stationäre Stromspeicher-Lösung, die im Gegensatz zu Lithium-Ionen Lösungen mit einer Salzwasser-Technologie arbeitet. Die Stromspeicher sollen weder brennbar noch explosiv sein, sie sind berührungssicher und – das betont der Hersteller – absolut wartungsfrei. Der Hersteller bietet drei Baugruppen an:

  1. Standard-Speicherlösungen von fünf bis 30 Kilowattstunden für private Anwendung.
  2. Gewerbliche Speicherlösungen von 30 bis 270 Kilowattstunden
  3. Individuelle Projektlösungen mit bis zu mehreren hundert Kilowattstunden.

Die Speicher sind anschlussfertige Gesamtspeicherlösung, die sich auch in die gängigsten Smart Home Systeme via Modbus integrieren lässt.

Quelle: BlueSky Energy

Gemeinsame Klage mittelständischer Stromversorger gegen  RWE und E.ON Deal

Gemeinsame Klage mittelständischer Stromversorger gegen RWE und E.ON Deal

Europäischer Gerichtshof Luxemburg © Wikipedia / Cédric Puisney

Gemeinsame Stellungnahme der klagenden Unternehmen zum RWE-E.ON-Deal

 

Einmaliger Akt zu Lasten des freien Wettbewerbs

In einem einmaligen Akt auf dem deutschen Energiemarkt haben sich die beiden größten Wettbewerber, RWE und E.ON, darauf geeinigt, den Wettbewerb untereinander aufzugeben und sich den Markt stattdessen aufzuteilen. Dadurch entstehen zwei fokussierte, aber miteinander verflochtene Unternehmen. Beide dominieren jeweils „ihren“ Teil der energiewirtschaftlichen Wertschöpfungsstufen zu Lasten des Wettbewerbs.

Die klagenden mittelständische Stromanbieter © jeweilige Unternehmen

RWE größter Erzeuger und Großhändler

RWE wird (nach dem Handel) der mit Abstand größte Erzeuger und Großhändler von Strom sein, der sein traditionelles konventionelles Erzeugungsportfolio in beispielloser Weise mit einem großen und weiter wachsenden Erneuerbaren-Energien-Portfolio kombinieren kann. Das entstehende kombinierte Portfolio verschafft RWE zusätzliche (und außergewöhnliche) Einflussmöglichkeiten auf den Erzeugerwettbewerb und (auf) Großhandelspreise.

E.ON größter Verteilnetz- und Messstellenbetreiber

E.ON hingegen wird die RWE-Tochter „Innogy“ übernehmen und damit (neben weiteren Auswirkungen) der mit Abstand größte Betreiber von Verteilnetzen. Innogy wird außerdem der Versorger mit den mit Abstand meisten Kunden werden und der Messstellenbetreiber mit den meisten Daten. Gleichzeitig wird RWE, (die) mit mehreren hundert Beteiligungen ohnehin bereits flächendeckend in die gesamte Energiewirtschaft verflochten ist, der größte und einflussreichste Einzelaktionär von E.ON.

Mit diesem Handel sind (aus Sicht der klagenden Mitbewerber) erhebliche Nachteile für den Wettbewerb und damit für alle Verbraucher verbunden. Mit der Freigabe der Fusion im Februar und September 2019 gibt die Europäische Kommission und das Bundeskartellamt die Konzentration von Marktmacht, Marktkontrolle und politischem Einfluß frei, für zwei Großunternehmen, deren Position voll zu Lasten des Mittelstandes gehen wird.

Kein Verstndnis für Kummulierung von Markt- und Datenmacht

Die klagenden Unternehmen verstehen die Freigabe dieser Verschmelzung als Absage an die Liberalisierung des Energiemarktes und die dort geschaffene Vielfalt, die viele kleinere Akteure in den letzten zwei Jahrzehnten gegen den Widerstand der Großkonzerne, allen voran RWE und E.ON, tapfer erkämpft haben.

Die Gemeinschaft der Kläger erklärt: „Das wollen wir nicht hinnehmen! Wir fordern, dass der nur mühsam in Gang gekommene Wettbewerb im Energiemarkt erhalten bleibt. Das betrifft sowohl die Erzeugung von Strom, den Handel von Strom und Gas und künftig auch die Erzeugung und den Import von Wasserstoff als auch die Endkunden Belieferung, das Netzgeschäft, die Elektromobilität und die Kundenlösungen. Die von RWE und E.ON initiierte Neuordnung des deutschen Energiemarktes ist aus Sicht des Wettbewerbs und der Verbraucher nicht zu tolerieren, da hiermit die Partizipation weiterer Anbieter und letztlich der Kunden an einem fairen und funktionierenden Wettbewerb beseitigt wird.“

EU-Kommission ignoriert Bedenken des Mittelstandes

Da die Europäische Kommission sich mit ihren Freigabeentscheidungen über die massiven Bedenken von Marktteilnehmern ohne ausreichende Abwägung hinweg gesetzt und sogar auf wirksame Auflagen zum Schutz des Wettbewerbs und der Kunden verzichtet hat, halten wir es für geboten, gegen die Fusionsfreigabe den Rechtsweg einzuschlagen. Nach gründlicher Prüfung der erst im März 2020 veröffentlichten Freigabeentscheidung zur Übernahme von Erzeugungsassets und von Handelsgeschäft der E.ON durch RWE haben die mittelständischen Mitbewerber heute, 27.05.2020, Nichtigkeitsklage beim Europäischen Gericht erhoben.

 

Quellen: Energiemarktteilnehmer in Chemnitz, Hannover, Dresden, Bensheim, Leipzig, Frankfurt am Main, Düsseldorf, Halle (Saale), Frankfurt am Main, Hameln, Erfurt.

 

Stromdao startet bundesweite Kampagne für regionalen Ökostrom in Mauer bei Heidelberg

Stromdao startet bundesweite Kampagne für regionalen Ökostrom in Mauer bei Heidelberg

Plakataktion für regionalen Ökostrom heute in Mauer bei Heidelberg ©Stromdao GmbH

Mauer wird grün! Gemeint ist die Gemeinde Mauer bei Heidelberg mit knapp 4000 Einwohnern, international bekannt als Fundort des „Unterkiefers von Mauer“, Typus Exemplar des Homo heidelbergensis. Energieexpertinnen und Experten kennen Mauer als Sitz des Ökostromanbieters Stromdao GmbH, der den ersten in ganz Deutschland zur Verfügung stehenden Ökostromtarif Corrently mit echtem Regionalstromverbrauch realisiert hat. Der Name Corrently ist an den italienischen Begriff für  Strom „Corrente“ angelehnt.

Stromdao Gründer Thorsten Zoerner  erklärt zum ersten intelligenten Grünstromtarif mit echtem regionalen Ökostromverbrauch: „Wir wissen wann und wo in Deutschland wie viel grüner Strom erzeugt wird, postleitzahlgenau, von Fischbachau bis Putgarten, von Frankfurt/Oder bis nach Trier. Diese Informationen sind in unserem Grünstromindex visualisiert. Unsere Kunden können mit dieser Information ihren Verbrauch exakt auf die Grünstromerzeugung in ihrer Region abstimmen. Das senkt den CO2-Ausstoß und hilft dem Klima. Wer seinen Verbrauch auf die regionale Produktion erneuerbarer Energien abstimmt, erhält Bonuspunkte. Mit diesem Grünstrombonus bauen sich unsere Kunden im Laufe der Zeit ohne zusätzlich Kosten eine eigene Grünstromerzeugung auf und ihre Stromkosten senken sich. Corrently funktioniert sowohl für Mieter als auch für Wohnungsbesitzer, Gewerbetreibende und Immobilienbesitzer.“

Hinter Corrently steht modernste Technik, Big Data, IT und Blockchain. Jeder Kunde weiß, wann in seiner Region wie viel Ökostrom erzeugt wird und kann mit angepasstem Verbrauch aktiv das Klima schützen. Corrently kennt alle erneuerbaren Energieanlagen in Deutschland mit genauem Standort, verknüpft sie mit der Wettervorhersage und erzeugt so den Grünstromindex. Der zeigt nach Postleitzahl die regionale Wind- und Sonnenstromerzeugung an, sodass Corrently Verbrauch und Erzeugung so weit als möglich in Übereinstimmung bringt und so aktiv zum Klimaschutz beiträgt.

Weil Corrently ein sehr regionales Angebot ist, will sich Corrently auch regional präsentieren und die erste Kampagne startet in der Gemeinde Mauer, dem Unternehmenssitz der Stromdao GmbH und Geburtsort von Corrently. Mit einer großen Plakataktion werden die Bewohner von Mauer mit dem Motto „Wir machen Dich grün, mit regionalem Ökostrom“ als erste direkt auf den intelligenten Klimaschutztarif angesprochen.

Da Corrently aber in ganz Deutschland funktioniert wird die Stromdao GmbH nach der Aktion in Mauer auch in anderen Gemeinden Deutschlands über ihren Ökostromtarif mit jeweils regional zugeschnittenen Kampagnen informieren.

Wer aktiven Klimaschutz mit regionalem Ökostrom aus der eigenen Region gut findet, darf Stromdao gerne einen Vorschlag senden, wo die nächste Kampagne stattfinden soll. Schreiben Sie an kontakt@stromdao.com, Stichwort „Wir machen Dich grün“.

Quelle: Stromdao GmbH SOLAR-professionell

Vaillant Group mit 37 Prozent Wachstum bei Wärmepumpen

Vaillant Group mit 37 Prozent Wachstum bei Wärmepumpen

37 Prozent Wachstum bei Wärmepumpen ©Vaillant

Die Remscheider Heiz-, Lüftungs- und Klimatechnikspezialisten der Vaillant Group konnten 2019 ihren Umsatz auf über 2,6 Mrd Euro steigern. Das entspricht einer Steigerung von 5 Prozent gegenüber 2018.

In Osteuropa, aber auch in Nord- und Westeuropa lagen die Umsatzerlöse deutlich über dem Vorjahreswert. Maßgeblich hierfür waren die Geschäftsentwicklung in Polen, Großbritannien und Belgien. Das Wachstum in Zentraleuropa resultierte im Wesentlichen aus Umsatzsteigerungen bei Brennwertheizgeräten, Wärmepumpen und Regelungstechnik.

Über 30 Prozent Wachstum bei elektrischen Wärmepumpen

Offensichtlich wirkt sich das Thema Klimaschutz in Zentraleuropa auf Planungen im Bereich Gebäudetechnik aus. Das stark wachsende Geschäft mit elektrischen Wärmepumpen lag 2019 bei Vaillant rund 37 Prozent über dem Vorjahreswert und damit deutlich über dem europäischen Marktwachstum. Mit der Modellreihe aroTHERM plus hat die Vaillant Group die Serienproduktion einer technologisch neuen Wärmepumpe aufgenommen, in der ein natürliches Kältemittel zum Einsatz kommt. Das Kältemittel ist aufgrund seines niedrigen Treibhauspotenzials besonders umweltfreundlich und ermöglicht hohe Vorlauftemperaturen. Dadurch können die Wärmepumpen nicht nur in Neubauten, sondern auch in älteren, weniger isolierten Bestandsgebäuden für Wärme- und Warmwasserkomfort sorgen. Für die Vaillant Group eröffnen sich damit zusätzliche Absatz- und Marktpotenziale.

Gas-Brennwert bleibt Kerngeschäft – In Zukunft Wasserstoff als Energieträger

Gas-Brennwerttechnik bleib bei Vaillant vorerst Kerngeschäft. Im Frühjahr 2019 hat das Unternehmen eine neue Generation von Gas-Brennwertgeräten vorgestellt. Die Geräte passen sich automatisch an unterschiedliche Gasarten und -qualitäten an, was hohe Energieausbeute bei immer optimaler Verbrennungsqualität gewährleisten soll. Für die Wärme der Zukunft forscht Vaillant an der Nutzung von Wasserstoff als Energieträger für Gas-Brennwertgeräte. In der Erprobung befinden sich seriennahe Geräte, die mit reinem Wasserstoff betrieben werden und daher kein CO2 emittieren.

Digitale Produkte und Dienstleistungen

Mit Lösungen wie intelligentes Energiemanagement und erweiterte Serviceangebote für Endkunden und Fachhandwerker positionieren sich die Remscheider im digitalen Bereich. Heizungsnutzer erhalten die Möglichkeit, den Energieverbrauch durch eine intelligente Steuerung ohne Komfortverlust zu reduzieren. Kontaktlose Fernüberwachung und Gerätediagnostik über das Internet ermöglichen ihnen permanente Überprüfung des optimalen Anlagenbetriebes. Eine notwendige Wartung der Anlage kann frühzeitig erkannt und zum Wunschtermin des Endkunden durchgeführt werden. Laut Vaillant steige die Nachfrage sowohl nach digitalen Dienstleistungen für Fachhandwerker als auch nach „smarten“ Lösungen für Heizungsbesitzer.

Die Vaillant Group ist ein international tätiges Unternehmen, das in den Bereichen Heiz-, Lüftungs- und Klimatechnik tätig ist. Im Geschäftsjahr 2019 erzielte das Unternehmen, das sich seit seiner Gründung 1874 in Familienbesitz befindet, mit rund 14.000 Mitarbeitern einen Umsatz von 2,6 Mrd Euro.

mgo

 

 

Stromspeicher zum wohlfühlen: „Nur Fliegen ist schöner“

Stromspeicher zum wohlfühlen: „Nur Fliegen ist schöner“

Stromspeicher mit Wohlfühlfaktor – Nur Fliegen ist schöner ©Panthermedia

Herr Hüls ist Fluglehrer, inzwischen pensioniert, aber trotzdem noch aktiv, in reduziertem Umfang. Als aktiver Flieger hat man sicher eine besondere Beziehung zu Technik. Immerhin vertrauen Piloten sich und Ihre Passagiere einem Medium an, das keine Balken kennt. Technik muss zuverlässig funktionieren und Menschen müssen ihr vertrauen können.

Beruf und Umweltschutz aus Leidenschaft

Herr Hüls ist Fluglehrer mit Leidenschaft, hat aber auch eine Passion für Umweltschutz. Diese grüne Ader hatten seine Frau und ihn vor vielen Jahren zur Installation und Betrieb einer Photovoltaikanlage auf ihrem Einfamilienhausdach motiviert. Die Solarstromanlage liefert mit zehn 150 Watt starken Modulen eine Jahresleistung von rund 1300 Kilowattstunden, was etwa 75 Prozent des Jahresverbrauchs des Ehepaares entspricht.

Wie es der Zufall will, arbeitete ein Nachbar beim 2014 frisch gegründeten Bremer Speicherhersteller Powertrust und es gesellte sich im Jahre 2015 zur Photovoltaik ein Stromspeicher des Bremer Herstellers. Die auf dem Dach erzeugte Energie sollte der Stromspeicher einlagern und bei Bedarf ins Gebäudenetz abgeben. Prima Sache für die Umwelt und Unabhängigkeit vom Stromversorger. Das war die Motivation für den Speicherkauf.

Drei Jahre arbeitet der Stromspeicher problemlos, dann schaltete er sich regelmäßig ab, selbstständig und ohne ersichtlichen Grund. Immer wieder wird der Speicher von Technikern neu gestartet, aber das unmotivierte Abschalten konnte dem Gerät nicht abgewöhnt werden. Bei Herr und Frau Hüls entwickelte sich ein ungutes Gefühl und das Ehepaar war so gar nicht mehr „amused“ über die Speichertechnik aus Bremen.

Lösung ist menschlich

CrystalTower der Familie Hüls ©privat

Nach vielen Neustarts brachte der Beauftragte für Sonderprojekte der Powertrust GmbH, Hauke Heitshusen, die Lösung in Form offener Worte und eines konkreten Angebotes. Herr Hüls erinnert sich: „Das erste Gespräch mit dem Herrn Heitshusen hat uns sehr überrascht. Da sagt der doch glatt, der alte Speicher tauge nichts. Der hätte Mängel und er könne jetzt entweder permanent herkommen und Knöpfe drücken, um das Gerät wieder anzuwerfen, oder man spreche über ein neues Modell mit neuer Soft- und Hardware und neuen Batterien, denn das alte Model hätte einfach Mängel, die nicht zu beseitigen sind.“

Herr und Frau Hüls nahmen die Mitteilung mit Fassung auf und kommentieren: „Wir waren wirklich sauer auf die Firma, aber Herr Heitshusen hat Klartext gesprochen und wir hatten schnell den Eindruck, dass er es ehrlich meint, technisch Ahnung hat und keinen Stuss erzählt. Ohne Speicher wollten wir nicht sein, und so haben wir beschlossen einen Neustart mit einem neuen Powertrust Stromspeicher in Angriff zu nehmen, und auch einer neuen Leitung bei Powertrust, denn die Firma war ja inzwischen in Händen eines neuen Investors, der sich engagierte und die Macken der ersten Modelle beseitigte. Natürlich mussten wir noch etwas draufzahlen, dafür haben wir einen nagelneuen Stromspeicher mit frischen Akkus und neuer Technik. Seit Anfang März läuft der neue Speicher und tut, was er soll.“.

Beeindruckt war Herr Hüls von Abbau des alten Speichers- und der Installation des Neuen: „Der Abbau des alten und die Installation des Neuen waren innerhalb eines Tages durchgezogen. Das alte Ding weg, der Neue installiert und in Betrieb genommen und alles in einer Gelassenheit und Ruhe, das war beeindruckend“.

Fazit

Die 1,5 Kilowatt-peak Photovoltaikanlage mit zehn 150 Watt Modulen in Verbindung mit einem CrystalTower Stromspeicher der sieben Kilowattstunden nutzbare Kapazität liefert, sollte nicht unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten betrachtet werden. Photovoltaik und Stromspeicher leisten einen Beitrag zum Umweltschutz und verschaffen dem Ehepaar Unabhängigkeit vom Stromversorger. Eine hohe Affinität zu Technik durch den Beruf des Herrn Hüls tut ein Übriges zur Rechtfertigung des PV-Speicherkonzeptes. Erneuerbare Energien dürfen auch Spaß machen. Und generell gesprochen rechnet sich Umweltschutz doch immer.

Quelle: Powertrust

Text: Manfred Gorgus

Gotha – 10 MW Stromspeicher für Netzdienste in Betrieb genommen

Gotha – 10 MW Stromspeicher für Netzdienste in Betrieb genommen

Für die Energiewende sind sie bitter nötig, die großen Stromspeicher, die schwankende Erzeugung erneuerbarer Energieträger in den öffentlichen Versorgungsnetzen ausgleichen.

Die Smart Power GmbH aus Feldkirchen, deren bisher größtes Speichersystem ein 16 Megawatt Stromspeicher in Kempten war, hat das Speichersystem in Gotha entwickelt und realisiert und Ende Februar 2020 erfolgreich in Betrieb genommen. Der Stromspeicher ist in das Netz der Thüringer Energienetze GmbH & Co.KG eingebunden und unterstützt die Bedarfsdeckung zu Spitzenlastzeiten. Die elektrische Leistung des Systems beträgt 10 Megawatt. Mit einer Kapazität von 11 Megawattstunden kann die Maximalleistung somit über einen Zeitraum von einer Stunde bereitgestellt werden.

Obwohl die Kapazität des Speichers für einen Netzknotenpunkt wie Gotha  vergleichsweise gering ist, liefert dieser Speicher durch schnelle Reaktionszeiten exzellente Netzqualität. Neben Lastspitzenkappung kann der Speicher auch sogenannte Primärregelleistung liefern und die Netzfrequenz stabilisieren. Der Stromspeicher wurde ohne Fördermittel realisiert und finanziert sich rein durch Lastspitzenkappung, sowie Primärregelleistung. Beides wird im Rahmen von Marktmodellen vergütet.

Die Smart Power GmbH ist verantwortlich für Planung und Errichtung und gemeinsam mit finanzierenden Partnern auch Investor dieses Projektes. Neben Primärregelleistung und Lastspitzenkappung im Netz plant Smart Power, dieses Speichersystem mittelfristig auch im Intraday-Handel einzusetzen.

Meldung Smart Power GmbH. Meldung ist bearbeitet.

 

BayWa Energie gründet BayWa Mobility Solutions GmbH

BayWa Energie gründet BayWa Mobility Solutions GmbH

Die BayWa Mobility Solutions GmbH konzentriert sich auf CO2-optimierte Mobilitä t©BayWa

Zum Jahresbeginn hat die neu gegründete BayWa Mobility Solutions GmbH mit einem 40 köpfigen Team ihre Arbeit aufgenommen. Geschäftsführer sind der bisherige Leiter Tankstellen/E-Mobilität Christian Krüger und Dr. Klaus Mohrenweiser. Die neue Gesellschaft will Unternehmen und Kommunen dabei unterstützen für ihre Flotten nachhaltige und praktikable Mobilitäts-Konzepte zu realisieren

Die in München ansässige 100-Prozent-Tochter der BayWa AG konzentriert sich auf die Bereiche Light Vehicle, Heavy Vehicle und Digital Mobility. Bei Light Vehicle steht vor allem die Elektromobilität und der Aufbau von Ladeinfrastruktur im Vordergrund.

Der Bereich Heavy Vehicle nimmt in diesem Jahr mehrere LNG-Tankstellen (Flüssiggastankstellen) in Betrieb, beginnend bereits im Januar mit Wolfsburg, am Wolfsacker 4. Im Frühjahr und Sommer 2020 sollen München, Nürnberg, Nördlingen und Freiberg am Neckar folgen. Für weitere LNG Tankstellen wurden Baugenehmigungen eingereicht.

Grundsätzlich gewinnen im Mobilitätssektor Kooperationen immer mehr an Bedeutung, gerade auch bei Tankkarten- und Abrechnungssystemen, die bei der neuen Gesellschaft im Bereich Digital Mobility angesiedelt sind. Die BayWa AG betreibt selbst rund 90 Automatentankstellen, diese sind wie bisher in der Sparte klassische Energie gebündelt. Hier soll die neue Gesellschaft künftig Systemgeber sein.

Peter Flierl, Leiter der BayWa Sparte klassische Energie erklärt: „Mit der neuen Gesellschaft sind wir offen und flexibel für Kooperationen auf Lösungs- und Produktebene. Das gibt uns Flexibilität für einen Markt, der sich rasch verändert.“ So sei es durch Kooperationen möglich geworden, dass BayWa Kunden Zugang zu nahezu allen E-Ladesäulen in Deutschland haben, und dass die BayWa Tankkarte an jeder fünften Tankstelle in Deutschland akzeptiert wird.

Der Mobilitätsmarkt ist einem ständigen Wandel unterworfen. Mit der BayWa Mobility Solutions GmbH soll eine schlagkräftige, flexible Einheit geschaffen werden, die für neue Technologien bestens aufgestellt ist.

Quelle: Baywa

Stadtwerke Aachen AG realisiert mit großer Bürgerakzeptanz neuen Windpark

Stadtwerke Aachen AG realisiert mit großer Bürgerakzeptanz neuen Windpark

Windpark Münsterwald ©STAWAG/Stuhlmann

Stadtwerke Aachen realisiert Windpark Münsterwald mit Bürgerbeteiligung

Innerhalb nur weniger Tage waren alle Anteile  am Windpark „Münsterwald“ bei Aachen vergeben. Über 600 Kunden der Stadtwerke Aachen (STAWAG) haben Anteile im Wert von 2,5 Mio. Euro am Windpark gezeichnet. Während Politiker über Windbürgergeld-Konzepte diskutieren, wird in der Praxis Bürgerbeteiligung und direkte Einbindung der Menschen in der Region zum Standard klimafreundlicher Energieversorgung. Und noch etwas zeigt das Projekt, Menschen in der Region akzeptieren Windkraftanlagen in ihrem Umfeld, wenn sie daran teilhaben können.

„Das Thema Bürgerbeteiligung kann heute einfach und digital gelebt werden – mit erheblichem Mehrwert für die Energieversorger und die Bürger. Die STAWAG hat dafür eine eigene Beteiligungsplattform aufgelegt und so die Bürger in Aachen für ihr Projekt begeistert“, sagt Josef Baur, Geschäftsführer von eueco und Plattformanbieter für Bürgerfinanzierungen. „Auf diesem Wege kann Bürgerbeteiligung projektbezogen in flexibler Ausgestaltung realisiert und individuell angeboten werden. Das trägt den heutigen Anforderungen von Stadtwerken in puncto digitale Produktwelt optimal Rechnung – und schafft Akzeptanz für die Energiewende vor Ort“.

Die STAWAG Energie GmbH, eine 100 prozentige Tochter der STAWAG, hat in den letzten Jahren erblich in erneuerbare Energien investiert und zwölf Solarparks und über zwanzig Windparks realisiert. Im Aachener Münsterwald wurden zunächst fünf und dann zwei weitere Windenergieanlagen realisiert. Für Ökostromkunden der STAWAG gab es ein exklusives Vorzeichnungsrecht über zwei Tage, im Anschluss stand die Beteiligung allen anderen Stromkunden offen. Mit einem Zinssatz von 2,0 % p.a. bei einer kurzen Laufzeit von 5 Jahren sowie einer Beteiligung ab 500 EUR wurde für Kunden ein attraktiver Anreiz geschaffen, in die „eigene“ regionale Ökostromerzeugung zu investieren.

„Die Energiewende ist lokal, dezentral und grün. Eine klare Mehrheit der Bevölkerung befürwortet den Ausbau der erneuerbaren Energien und wünscht sich eine klimafreundliche Energieversorgung“, erläutert Frank Brösse, Geschäftsführer der STAWAG Energie GmbH. „Obwohl es bei diesem Projekt auch kritische Stimmen gab, haben wir insgesamt eine sehr positive Resonanz zum Ausbau der Wind- und Solarenergie wahrgenommen. Mit der Bürgerbeteiligung können nun auch unsere Kunden die Energiewende lokal voranbringen.“

Wer früher stressfrei feiern wollte, hat alle potenziell vom Partylärm betroffenen Nachbarn zu den normalen Gästen mit eingeladen. So konnten Veranstalter charmant über den bevorstehenden Krach informieren und haben feier lustige Mitbewohner im Umfeld die Chance auf einen lustigen Abend eröffnet. Wer informiert und teilt, braucht keine 10-H-Regel, nur etwas soziale Intelligenz und Einfühlungsvermögen.

Manfred Gorgus

Nach einer Meldung der Stadtwerke Aachen (STAWAG)