Physiotherapie und Erneuerbare Energie – Das Wiederherstellen der natürlichen Funktion!

Physiotherapie und Erneuerbare Energie – Das Wiederherstellen der natürlichen Funktion!

Die Physiotherapeutin Theda Kempe und ihre neue Eigenversorgung – ein gutes Gefühl ©powertrust

Wiederherstellen der natürlichen Funktion lautet die deutsche Beschreibung  für  Physiotherapie. Man mag sich fragen, ob regenerative Energien eine Art Physiotherapie für die Umwelt sind. Der Einsatz sich erneuernder Energiequellen stellt die natürlichen Funktionen der Umwelt wieder her. Die Physiotherapeutin Theda Kempe ist Expertin im „Wiederherstellen der natürlichen Funktion“. Sie hat ihr Haus in Bielefeld, in dem sich auch ihre Praxis befindet, mit Photovoltaik und Stromspeicher ausstatten lassen – für ein Wohn und Arbeitsumfeld mit gesunder Energie, für eine gesunde Umwelt und für gesunde Menschen. Für Frau Kempe liegen ihre Arbeit und Erneuerbaren Energien ganz eng beieinander.

Die Physiotherapeutin

„Die Behandlung verschreibt der Arzt. Behandelt werden in meiner Praxis alle Altersgruppen, vom Frühchen, bis zu Hundertjährigen – Beschwerden aus Neurologie, Chirurgie, Orthopädie, Pädiatrie, Gynäkologie, Urologie und Psychiatrie“, erklärt Theda Kempe.

Der ganzheitliche Blick auf Mensch und Umwelt

Ihr Vater war Arzt für Naturheilkunde und hatte eine eigene Klinik. Sie kam erst mit 35 Jahren zur Physiotherapie, nachdem sie zuvor eine Ausbildung als Heilpraktikerin absolvierte und  mehrere Jahre in diesem Beruf gearbeitet hat.  Mit ganzheitlichem Blick für Gesundheit ist auch der ganzheitliche Blick für gesunde Umwelt, Natur und Energie nicht fern. Eine Photovoltaikanlage wünscht sie sich schon seit 20 Jahren. Jetzt war das Geld da und sie hat es in eine Solarstromanlage mit 9,6 Kilowatt Peak Leistung und einen Stromspeicher mit 8 Kilowattstunden Kapazität investiert.

20 Jahre bis zur eigenen Photovoltaik – dann aber richtig

Im März diesen Jahres ist das System ans Netz gegangen. Frau Kempe spricht von einem „interessanten Gefühl“. Vor gut 20 Jahren hatte sie zum ersten Mal von Photovoltaik gehört und fand die Stromerzeugung aus Sonne spannend. Atomkraft war überhaupt nicht ihr Ding, was ein Atomkraft-Nein-Danke-Aufkleber auf ihrer Garage klar dokumentiert. Für sie ist maximaler Eigenverbrauch wichtig, „Praxis und Wohnung verbrauchen rund 9000 Kilowattstunden Strom pro Jahr“, rechnet Frau Kempe. Heißes Wasser wird im ganzen Gebäude mit Durchlauferhitzern erzeugt und sie betreibt in der Praxis ein Bad für mit Moor gefüllte Wärmeträger, das elektrisch beheizt wird. „Der Strom vom Dach wird bei mir gut verbraucht. Netzunabhängigkeit – das wäre toll“, sagt die erfahrene Physiotherapeutin.

Intelligente Technik für maximale Leistung

Die Chancen für hohen Eigenverbrauch stehen gut. Die Powertrust GmbH hat die  Photovoltaik von Frau Kempe mit SolarEdge Leistungsoptimierern ausgestattet. Jedes Modul wird individuell gesteuert und liefert immer die bestmögliche Leistung. Verschattung durch Wolken, Bäume, Vögel und ähnliches ist durch die Optimierer kein Problem. Die Leistung wird im gesamten System modulgenau jederzeit im optimalen Bereich gefahren. Die Prognose für den Eigenverbrauch des erzeugten Solarstromes wurde vom Bremer Unternehmen Powertrust konservativ auf 60 Prozent berechnet, wird aber wahrscheinlich in der Praxis weit höher ausfallen. „Betreiber passen ihren Verbrauch oft sehr schnell an die Erzeugung ihrer Photovoltaik an“ , weiß Hauke Heitshusen Beauftragter Sonderprojekte der Powertrust GmbH.

Professionell, schnell und mitgedacht

Vom Unternehmen ist Frau Kempe begeistert: „Beratung und Planung waren gut, die Installation wurde schnell und ohne Unterbrechung durchgeführt, alle Arbeiten waren gut aufeinander abgestimmt und die Baustelle wurde sauber hinterlassen.“ Auf die tolle App zur Visualisierung der Energieströme im Haus erklärt Frau Kempe, das sei nicht ihr Ding. Ihr Partner, der schaut oft auf die App, kennt aktuelle PV-Produktion, Speicherstände, Eigenverbrauch und CO2-Einsparung.

Und plötzlich wird Strom zum Erlebnis!

Obwohl Frau Kempe sich selbst als „nicht so der Technik-Typ“ beschreibt erzählt sie begeistert, dass Strom mit der Photovoltaikanlage und der Visualisierung plötzlich erlebbar und Verbrauch transparent wird. Sie erzählt von ihrem Moorbad, dass am Wochenende immer eingeschaltet war um am Montag vor Praxisöffnung die Aufheizphase zu umgehen. „Mit dem neuen System probieren wir aus, wie wir effizienter mit Energie umgehen können. Man wird aufmerksamer und spart Energie – nicht wegen des Geldes, sondern wegen Umwelt- und Klimaschutz“, sagt sie. Im Wohnzimmer betreibt Frau Kempe einen Holzofen mit Backofen, der nicht nur Wärme produziert, sondern auch für Selbstgebackenes genutzt wird. Ein ganzheitlicher Blick, nicht nur auf Menschen, sondern auch auf Energie, mit erfolgreicher Energiewende in den eigenen vier Wänden. Wir hatten sogar den Eindruck, dass die gelbe Sonne des Atomkraft-Nein-Danke-Aufkleber auf Frau Kempes Garagentor seit Inbetriebnahme der Photovoltaik ein noch fröhlicheres Gesicht macht als zuvor.

Quelle: Powertrust

Wenn der Chef ausfällt – Mit dem Notfallkoffer sicher durch die Krise!

Wenn der Chef ausfällt – Mit dem Notfallkoffer sicher durch die Krise!

Inhaber Andreas Chalupa hat für sein Unternemen vorgesorgt ©Gieseler

Der Chef eines Photovoltaikunternehmens schützt sich, seine Familie, Mitarbeiter/innen und sein Lebenswerk für den Fall des eigenen Ausfalls. Wenn der Chef, der immer da ist, der auch am Wochenende stundenweise arbeitet, plötzlich länger ausfällt, ist es gut, einen Notfallplan für das Unternehmen vorzuhalten. Dafür gibt es gute Lösungen, weiß Andreas Chalupa, Inhaber und Gründer von Chalupa Solartechnik. Er hat einen Notfallkoffer für den eigenen Ausfall gepackt, mit professioneller Unterstützung.

 

Gleich zwei Familien unterm Schutzschirm

Andreas Chalupa hat zwei Familien – eine zu Hause und eine in der Firma. Als Hauptverdiener und Chef ist er für knapp 20 Menschen verantwortlich. Doch was passiert, wenn er krankheitsbedingt länger ausfällt? Der 48-jährige Inhaber von Chalupa Solartechnik im hohenlohischen Schöntal hat sich diese Fragen in den vergangenen Jahren immer mal wieder gestellt – und die Antwort vor sich hergeschoben. Unternehmerische Themen und operatives Handeln waren immer wichtiger, denn die Vorsorge für Firma und Familie trägt nichts zum Umsatz bei. Und jeder Unternehmer, der anfängt sich mit seinem möglichen Ausfall zu beschäftigen, weiß: Das Thema ist komplex und reichlich undurchsichtig und unterliegt deshalb keiner „Vergnügungssteuer“.

Lösung für den Ernstfall des Ausfalls

Einer, der sich damit auskennt ist Thomas Schleicher. Seit acht Jahren entwickelt der Chef der „Sorgen los GmbH“ aus Schwäbisch Hall gemeinsam mit Kunden einen individuellen Notfallkoffer, der in Katastrophenfällen das Unternehmen retten kann und die Familie absichert. Bereits 450 Unternehmer hat er durch den Gesetzesdschungel geführt und sie bei der Abwägung möglicher Risiken beraten. Denn es geht zum einen um eine rechtliche Gestaltung und finanzielle Absicherung und mancher Vollblutunternehmer wie Chalupa stellt dann fest: „Ich hatte weder ein Testament noch eine Patientenverfügung, weder Ehevertrag noch eine Sorgerechtsverfügung für meine Kinder“. Zum anderen geht um den Zugriff und die verständliche Organisation wichtiger Firmendaten und ganz entscheidend – Welcher Personenkreis übernimmt die vielfältigen Aufgaben des Chefs? Denn was der 42-jährige Unternehmer-Berater aus seiner Erfahrung weiß, dass eine Person in den seltensten Fällen einen eingearbeiteten Chef eines PV-Betriebes ersetzen kann.

Klare Regeln mit dem Notfallkoffer

„Ich habe das Glück mit 15 Mitarbeitern schon ein kleiner Mittelständler zu sein, der Aufgaben bereits mehr oder weniger klar geregelt hat“, sagt Chalupa, der Schleicher auf einem Unternehmertreffen kennengelernt hatte und sich dann entschloss, mit ihm den Prozess durchzugehen. Die Beschäftigung mit dem Notfallkoffer hat ihn dann gezwungen, Strukturen zu schaffen, diese aufzuschreiben und gegenüber allen Mitarbeitern transparent zu machen. „Das hat im gesamten Betrieb für Klarheit gesorgt und uns unbeabsichtigt zusätzlichen Energieschub gegeben.“ Vorher wusste zwar jeder „irgendwie“, was er selbst zu tun hatte und für was die anderen zuständig waren. Aber keiner wusste, ob der andere das auch so sah. Mit der aufgeschriebenen Organisationsstruktur gibt es nun eine verständliche Übersicht, wer welche Aufgaben im Betrieb hat.

Schwester übernimmt Zepter

Und damit fielen Andreas Chalupa Teile der Lösung in den Schoss. Mit seiner Schwester arbeitet er seit der Unternehmensgründung 2001 zusammen: „Ich habe die technische Seite abgedeckt, sie die kaufmännische. Sie hat Fähigkeiten, die ich nicht habe“. Denn Birgit Knapp ist Kauffrau für Groß- und Außenhandelsmanagement. Geändert hat sich im Laufe der vergangenen 20 Jahre, dass aus ihrem 450-Euro-Job eine Vollzeitstelle wurde. Sie kennt das Unternehmen wie ihr Bruder und sollte der länger ausfallen, wird sie im Betriebsinteresse weiterhin die kaufmännischen Geschicke übernehmen.

Elektromeister übernimmt die Technik

Mit Jürgen Noe hat der Chef einen Elektromeister angestellt, der seit mehr als zehn Jahren weitere Erfahrungen mit Photovoltaikanlagen sammelt. „Weil er regelmäßig Weiterbildungen und Produktschulungen besucht, weiß er fachlich inzwischen mehr als ich“, gibt Chalupa unumwunden zu. Deshalb ist sein Angestellter bereits für die Technik zuständig und würde im Notfall die volle Verantwortung für diesen Arbeitsbereich übernehmen. Und schließlich arbeitet mit Manuel Mendel ein weiterer Elektromeister in dem Betrieb, der sich schrittweise aus dem Service und der Inbetriebnahme verabschiedet hat, denn seine kommunikativen Fähigkeiten sind in der Akquise noch wertvoller. Er leitet zusammen mit dem Chef den Vertrieb und kann ihn in diesem Bereich ersetzen, sollte der länger ausfallen.

Sicherheit für 100 neue Solarstrom-Anlagen

In dieser Konstellation kann das Unternehmen, das pro Jahr etwa 100 Solaranlagen projektiert, installiert und in Betrieb nimmt, weiterhin funktionieren. Doch damit bei einer derartigen langfristigen Krankheits- und Krisensituation der Betrieb sich weiterentwickeln kann, hat Chalupa zusätzlich einen Beirat gegründet, der sich mit Zukunftsthemen beschäftigt und die drei Führungskräfte bei strategischen Entscheidungen unterstützt. Ein befreundeter Unternehmensberater sowie ein süddeutscher Kollege aus der Solarbranche sollen in seinem Sinn handeln. „Das ist ein gutes Team mit Management- und Fachwissen“, urteilt er. Auf den Kollegen kann er sich verlassen, weil dessen Unternehmen ganz ähnlich aufgestellt ist und die Beiden aufgrund der räumlichen Distanz keine Konkurrenten sind.

Ein steiniger weg zur Lösung – aber es lohnt sich

„Etwas mühsam war der sechsmonatige Prozess“, urteilt Chalupa, schließlich musste alles parallel zum Tagesgeschäft erledigt werden und manche Thematik musste der Elektrotechniker durchdenken, statt vorschnell aus dem Bauch heraus zu entscheiden. Deshalb war er dankbar, dass ihn Thomas Schleicher strukturiert und schrittweise durch den Dschungel geführt hat: „Ich habe enorm von seiner Erfahrung und seiner ruhigen Art profitiert“. Nie habe er zu bestimmten Lösungen geraten, sondern gemeinsam haben sie eine Lösung erarbeitet, die genau zu Chalupa Solartechnik passt.

Versicherungen anpassen

Dabei hat der Inhaber festgestellt, dass er versicherungstechnisch gut aufgestellt ist. „Das ist eher selten der Fall“, sagt Schleicher. Ein Beispiel dafür ist oft die Lohnfortzahlung im Krankheitsfalls. Im Gegensatz zu Angestellten basteln sich Inhaber ihre eigene Absicherung. So haben manche Unternehmer bei ihrer Krankenkasse ein Krankentagegeld mitversichert, das seit Beginn ihrer Selbständigkeit mit meist geringem Einkommen unverändert in Höhe und Laufzeit besteht. Doch der Bedarf hat sich über die Jahre massiv verändert, weil die Firma oder die Familie gewachsen sind. Dann passt die ursprüngliche Absicherungshöhe nicht mehr zum zwischenzeitlich gestiegenen Lebensstandard.

Notfallfahrplan wird alle 2 Jahre angepasst

Alle zwei Jahre schauen sich Chalupa und Schleicher an, ob das Zusammenspiel aller Faktoren noch stimmt. Das Unternehmen wächst und verändert sich schließlich, auch können Personen aus seinem Notfallteam aussteigen. „Das macht regelrecht Spaß“, sagt der Photovoltaiker. Ein Telefonat und ein etwa dreistündiges Treffen, dann ist sein Sorgen-Los-Notfallkoffer wieder auf aktuellem Stand. Sein Resümee: „Letztlich bin ich vor allem erleichtert, dass ich weiß, im schlimmsten Fall wird mein Unternehmen mich überleben und meine Familie ist finanziell gut versorgt.“

Quelle: Jens Gieseler

Kostal kooperiert mit schwedischem Speicherhersteller Nilar

Kostal kooperiert mit schwedischem Speicherhersteller Nilar

©Koastal Solar Electric / nilar

KOSTAL gewinnt mit Nilar einen weiteren Partner für Batteriespeicherlösungen

Dank der Kombination des Hybrid-Wechselrichters von KOSTAL und dem Nickel-Metallhydrid-Speicher von Nilar, können PV-Anlagen-Betreiber ab sofort mit einem sicheren, langlebigen und nachhaltigen PV-Speicherkonzept für das Eigenheim rechnen.

Hagen, 21.04.2021. Mit dem schwedischen Batteriehersteller Nilar erweitert KOSTAL Solar Electric das eigene Portfolio um einen weiteren kompatiblen Partner für Speicherlösungen. Die Unternehmen bieten ab sofort ein einzigartiges Speicherkonzept bestehend aus dem Hybrid-Wechselrichter PLENTICORE plus von KOSTAL und dem auf einer Nickel-Metallhydrid-Technologie basierenden Batteriespeicher-System von Nilar.

Gemeinsam bilden die hochwertigen Komponenten von KOSTAL und Nilar eine besonders sichere und langlebige Speicherlösung, die nahtlos auch in bestehende Photovoltaiksysteme integriert werden kann. Die Unternehmen konzentrieren sich dabei insbesondere auf private Photovoltaikanlagen. Die Lösung wird derzeit in den Beneluxstaaten und in Skandinavien vermarktet. Die Erschließung weiterer Märkte sowie der Ausbau der Service-Infrastrukturen des neuen Batterie-Partners sind in Planung.

Frank Henn, Geschäftsführer der KOSTAL Solar Electric GmbH erklärt: „Wir bieten unseren Kunden dank eines weiteren verlässlichen und sicheren Speicherkonzepts jetzt noch mehr Unabhängigkeit, Auswahl und Flexibilität. Mit Nilar haben wir nun einen weiteren kompatiblen Partner für Batteriespeichersysteme gewonnen und können so unserer Portfolio in Sinne unserer Kunden kontinuierlich erweitern.“

Jan Lundquist, Leiter der Abteilung Vertrieb und Marketing bei Nilar, betont: „Mit unseren nachhaltigen und technologisch fortschrittlichen Speichersystemen wollen wir die Energiewende aktiv mitgestalten. Durch die Zusammenarbeit mit KOSTAL sind wir den sich stetig wandelnden Anforderungen der Solar-Branche gewachsen. Der hohe Fokus auf den Kundennutzen und der innovative Produktansatz von KOSTAL passen hervorragend zu den Werten von Nilar.“

Quelle: Kostal Solar Electric GmbH

 

 

ENERGY STORAGE EUROPE findet 2021 nicht statt!

ENERGY STORAGE EUROPE findet 2021 nicht statt!

Die STROMDAO GmbH hat einen neuen Business Angel an Bord!

Die STROMDAO GmbH hat einen neuen Business Angel an Bord!

Regionales, CO2 neutrales Ökostromkonzept überzeugt Firstcon GmbH und initiiert 15 % Beteiligung ©Stromdao

Der CO2-neutrale Ökostromversorger für postleitzahlgenauen Grünstrom aus der Region hat einen neuen Business Angel an Bord. Der in Lüneburg ansässige Abrechnungsdienstleister Firstcon GmbH ist seit dieser Woche mit 15 Prozent Anteilen Gesellschafter bei der STROMDAO GmbH. Das zeigt, dass STROMDAO auch für etablierte Partner in der Energiebranche offensichtlich ein attraktives Unternehmen ist.

„Firstcon hat bereits vor einiger Zeit Interesse an einer Beteiligung bei STROMDAO bekundet“, kommentiert STROMDAO Geschäftsführer  Thorsten Zoerner den Einstieg des neuen Geschäftspartners. „Wir freuen uns, dass sich unser Geschäftspartner Firstcon GmbH zu einer Beteiligung entschlossen hat.“

Die Zahlen de STROMDAO-Crowd-Invest-Kampagne haben sich gut entwickelt, vor allem durch kleine und mittlere Beteiligungen. „Allein in den letzten sieben Tagen haben viele Menschen unserem Ökostromkonzept mit durchschnittlich 2000 Euro Anteilen ihr Vertrauen geschenkt“, erklärt COO Rebekka Mutschler den erfolgreichen Verlauf der Kampagne, die bis heute Abend 00:00 Uhr noch für Investitionen geöffnet ist.

https://www.fundernation.eu/investments/stromdao-gmbh/946#beschreibung

Quelle: STROMDAO GmbH

Mehr Geld für Qualitätslabel „Die Solarprofis“

Mehr Geld für Qualitätslabel „Die Solarprofis“

©SOLAR-professionell
Qualität noch höher gewichtet als bisher

In der diesjährigen Generalversammlung war die beantragte Anpassung des Reglements zum Qualitätslabel „Die Solarprofis“ Thema. Das Label ist das Qualitätslabel der Schweizer Solarbranche, das die Energiewende mit qualitativ hochwertigen und sicheren Solaranlagen weiter vorantreiben soll. Bauherren haben bei der Auftragsvergabe an Solarprofis die Gewissheit, eine einwandfreie Solaranlage zu erhalten sowie kompetent und fair beraten zu werden.

Die Verbandsmitglieder stimmten einerseits dem Antrag zu, die Aufnahmebedingungen und Kontrollmechanismen des Labels weiter zu verschärfen. Dazu gehört unter anderem eine neue Selbstdeklaration sowie vermehrte Kontrollen. Andererseits genehmigten die Mitglieder auch eine Erhöhung des Jahresbeitrags für die Inhaber des Labels, um damit das Marketing und die Qualitätssicherung für „Die Solarprofis“ verstärken zu können.

Manfred Gorgus

Schweiz meldet Photovoltaik-Rekordjahr

Schweiz meldet Photovoltaik-Rekordjahr

PV-Zubau in der Schweiz 2020 sehr positiv ©SOLAR-professionell

Rekordzubau

Dieses Jahr haben sich die Anmeldungen für die in der Schweiz typischen Einmal–Vergütungen für Photovoltaik Förderung im Vergleich zum Vorjahreszeitraum verdoppelt. Der Schweizer Solarstromverband Swissolar spricht von massivem Zuwachs bei kleinen und bei großen Anlagen. Der Verband spricht von einem Rekordzubau und rechnet mit 400 Megawatt neu installierter PV-Leistung für 2020. Für eine Schweizer Energiewende reiche das aber nicht, dafür müsste der Zubau über 1000 Megawatt pro Jahr erreichen.

Pandemie

Ob sich der positive Trend im nächsten Jahr fortsetze, hänge allerdings maßgeblich von der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung ab, meldet Swissolar. Derzeit sind in der Schweiz im Solarbereich viele Stellen ausgeschrieben – eine Kooperation mit von der Pandemie stark betroffenen Branchen wie zum Beispiel aus dem Event- und Veranstaltungsbereich finde derzeit punktuell bereits statt. So könne das Wachstum in der Solarbranche auch negative wirtschaftliche Auswirkungen der Pandemie abfedern helfen. Ein Beispiel, das übrigens auch in Deutschland funktionieren könnte.

Manfred Gorgus

 

Intelligente Ökostrommodelle mit Kundennutzen versus Billigstrom und schwarze Listen für Vielwechsler.

Intelligente Ökostrommodelle mit Kundennutzen versus Billigstrom und schwarze Listen für Vielwechsler.

Stromanbieter sollen schwarze Listen über Vielwechsler führen! ©SOLAR-professionell

Fantasie kennt angeblich keine Grenzen, Fantasielosigkeit scheint allerdings auch grenzenlos zu sein. So gibt es Stromanbieter mit intelligenten, innovativen Grünstromtarifen, die das Klima schützen, die hohen Kundennutzen bieten und bei denen der Preis praktisch keine Rolle spielt. Das sind Exoten am Energiemarkt. Die Mehrzahl der Stromanbieter verkauft in Deutschland Strom über den Preis. Mit billigen Lockangeboten werden Kunden geködert und nach Ablauf der Preisbindung wird kräftig an der Preisschraube gedreht. Das ist in Zeiten von Klimawandel und intelligenten Ökostromangeboten fantasielos ohne Grenzen und wird jetzt für Stromanbieter zum Problem, weil es Kunden gibt, die jedes Jahr wechseln. Anstatt ihre Produkte zu verbessern, sollen Stromanbieter in Deutschland schwarze Listen über Vielwechsler führen. Wenn Kunden mit guter Bonität, die regelmäßig den Anbieter wechseln, bei einem neuen Anbieter die Energieversorgung verweigert wird, kann der neue Anbieter den Kunden nur dann als Vielwechsler identifizieren, wenn Stromanbieter Kundendaten austauschen. Das ist noch fantasieloser als Stromangebote ohne Kundennutzen und wahrscheinlich auch noch illegal, weil der Austausche gegen die Datenschutzgrundverordnung verstößt. Dass es auch anders geht, zeigt die STROMDAO GmbH mit ihren Grünstromtarifen. Das Unternehmen aus Mauer hat keine Wechsler. Das Angebot ist nachhaltig und der Kundennutzen extrem hoch.

 

Der Bund der Energieverbraucher e.V. meldet in seiner Energie-Depesche vom Oktober 2020, dass Stromversorgungsunternehmen schwarze Listen über Vielwechsler führen würden. Der Verdacht liegt nahe, schreibt der Verein, weil Wechselanträge immer öfter bei bestimmten Kunden trotz hervorragender Bonität von Energieversorgern abgelehnt werden. Verbände wie SCHUFA sollen außerdem an einem Geschäftsmodell arbeiten, bei dem sogenannte Vielwechsler registriert werden. Diese Daten werden Stromanbietern dann gegen Bezahlung zur Verfügung gestellt. Derartige Geschäftspraktiken verstoßen gegen den Datenschutz und gegen das Recht auf freie Wahl des Stromversorgers.

Rechtliche Grauzone statt innovativer Geschäftsmodelle

Die Bundesnetzagentur schreibt in einer Anfrage zur Strompreisentwicklung: Darüber hinaus unterliegen die Energielieferanten bei der Strompreisbildung dem Wettbewerb. Lieferanten können nur insoweit überhöhte Strompreise durchsetzen, wie sie nicht durch einen potenziellen oder tatsächlichen Lieferantenwechsel diszipliniert werden.

Da die meisten Stromanbieter bei Strom praktisch keine Unterscheidungsmerkmale haben außer dem Preis, findet der Kampf um Kunden eben auch genau dort statt. Stromanbieter kalkulieren das erste Jahr als Werbungsjahr, ohne Gewinn, um Kunden mit Geschenken und günstigen Versorgungspreisen zu ködern. Im zweiten Jahr steigt der Strompreis. Kunden, die das System durchschaut haben, wechseln nach Ablauf der Vertragsfrist zum nächsten günstigen Wechselangebot. Das sich Stromanbieter über dieses Verhalten ärgern ist nachvollziehbar. Wer aber über sein Produkt nichts zu sagen weiß, der spricht über den Preis und jeder gute Vertriebsmensch weiß, dass das die schlechtes Variante im Vertrieb ist.

Nachhaltig und zukunftssicher

Strom ist ein Produkt, das in unterschiedlichen Formaten am Markt gehandelt wird. Es gibt intelligenten, sauberen und zukunftssicheren Strom, genauso wie es schmutzigen,  dummen und Strom ohne Perspektive gibt. Welcher Strom gut und welcher schlecht ist entscheiden das Klima und dessen fortschreitender Wandel. „Physik ist nicht verhandelbar“, sagt Greta Tintin Eleonora Ernman Thunberg. Ob Politiker Kohleverstromung fördern und Erneuerbare Energie verhindern ist der Erde schnuppe. Der Klimawandel ist in vollem Gange, und die Menschheit steckt mittendrin. Es ist Zeit auf Produkte zu setzen, die auch dann gut funktionieren, wenn die Energiewende vollzogen wurde. Die STROMDAO GmbH hat mit einem Grünstromindex und regionalen, zeitdynamischen Grünstromtarifen genau das geschaffen: Stromprodukte die intelligent, zukunftssicher und sauber sind. Es sind Ökostromprodukte bei denen nicht über Preis, sondern über Qualität und aktiver Klimaschutz gesprochen wird. Es sind Produkte, die für Mieter genauso interessant sind wie für Immobilienbesitzer. Es sind Produkte, die heute schon funktionieren und dabei die Energiezukunft von morgen und übermorgen vorausleben lassen. Wenn die Qualität stimmt ist der Preis schnell vergessen. Das trifft auch beim Strom zu.

Bei STROMDAO hat noch kein Kunde gewechselt, es wurde nur einmal ein Vertrag gekündigt, aus traurigem Anlass. Es war ein Todesfall.

Nach der EEG-Förderung: zwei Direktvermarkter für Ü20–Photovoltaikanlagen

Nach der EEG-Förderung: zwei Direktvermarkter für Ü20–Photovoltaikanlagen

Grünstromanbieter nehmen ausgeförderte PV-Anlagen in ihren Bilanzkreis auf ©m.gorgus/SOLAR-professionell

Green City Power wird künftig Solarstrom aus PV-Anlagen direkt bei den Solaranlagenbetreibern einkaufen und in den Energiemix eines neuen Community-Tarifs einfließen lassen.

20 Prozent Solarenergie aus „geretteten“ PV-Anlagen bis zum Jahresende!

„Wir bieten Betreibern ausgeförderter PV-Anlagen deutlich mehr als den aktuell in der EEG-Novelle diskutierten „Jahresmarktwert Solar“, der aktuell im Bereich 2,3 ct/kWh (Mittelwert 2020) liegt. Hiervon sind (gemäß Gesetzentwurf) noch Vermarktungskosten von 0,2 ct/kWh abzuziehen. Je nach Anlage können wir in der Größenordnung 5 bis 8 ct/kWh zahlen. Betreiber können sich bzgl. der Thematik auf unserer Website informieren: https://ag.greencity.de/post-eeg/Allerdings bedingen die einmaligen und laufenden Kosten, um die Anlage vermarktungsfähig zu machen, dass für kleinere Anlagen die Rentabilität für den Betreiber nicht gegeben ist. Wir (und nicht nur wir) hoffen, dass diese Problematik eventuell noch im laufenden Gesetzgebungsprozess aufgegriffen und verbessert wird. Den produzierten Strom nehmen wir in unseren Bilanzkreis auf und liefern ihn über unseren Stromtarif „Green City Power2People“ an Endkunden“, erklärt CEO Michael Renningerdas Prinzip bei Green City.

Anlagen ab 1 kWp bei STROMDAO GmbH

Ein weiterer Anbieter ist der bundesweite Grünstromversorger STROMDAO GmbH, bei dem sich bereits seit Mai diesen Jahres Betreiber mit Photovoltaikanlagen ab 1 Kilowatt-peak Leistung für eine Direktvermarktung listen können. STROMDAO sorgt mit seinem Grünstromindex für regionale Versorgung mit Grünstrom aus dem jeweiligen Postleitzahlgebiet der Kunden. Das ist besonders umweltfreundlich. Die Stromdao GmbH ist überzeugt, dass gerade die kleinen Solarstromanlagen in Summe wichtig für die regionale Versorgung mit Grünstrom sind und wird deshalb Mikro-Direktvermarktung für ausgeförderte Photovoltaikanlagen ab 1 Kilowatt peak forcieren. Wenn Sie eine Photovoltaikanlage haben, deren Förderung in nächster Zukunft auslaufen wird können Sie sich schon jetzt auf der Seite https://www.corrently.de/transparenz/wind-und-solarstromabnahme/
informieren und registrieren, sodass Ihre Solarstromanlage nach Ende der EEG-Förderung nahtlos in die Direktvermarktung wechselt.

Manfred Gorgus

Powertrust GmbH ist zertifizierter SunPower Partner

Powertrust GmbH ist zertifizierter SunPower Partner

Qualitätspartner für Bremen und Umland

Die Powertrust GmbH liefert Qualität bei Beratung, Planung, Realisation und Service von Photovoltaikanlagen und Stromspeichersystemen. Darüber hat sich die SunPower GmbH im Laufe eines ausführlichen Partner-Assessment bei der Powertrust GmbH überzeugt.

Mehr Leistung, weniger Fläche

Mehr Leistung pro Modul heißt auch, mehr Leistung auf weniger Fläche. „Wenn Leistung gefordert ist, aber wenig Platz zur Verfügung steht, weil Mindestabstände berücksichtigt werden müssen, oder die Gebäudestatik nur eine begrenzte Anzahl von Modulen auf dem Dach zulässt, sind SunPower-Maxeon Module erste Wahl für uns. In Kombination mit unseren Powertrust Stromspeichern realisieren wir für jeden Anwendungsfall zuverlässige, langlebige Kraftwerke für Klimaschutz und Energiewende“, erklärt Eckhard Perbandt, verantwortlich für Projektplanung bei der Powertrust GmbH.

Mit einer Leistung von 400 Watt pro Modul bieten SunPower-Maxeon 3 Module rund 25  % mehr Leistung auf gleicher Fläche im Vergleich zu Standard-Modulen. Das bedeutet weniger Platz, weniger Unterkonstruktion, weniger Installationsaufwand und auch weniger Installationskosten beim Anlagenbau.

Flexibler als andere Solarzellen

Garantiert langlebig

25 Jahre Produktgarantie erhalten Photovoltaik-Anlagenbetreiber bei Installation von auf SunPower- Maxeon Modulen und das bei einem Qualitätsniveau, das seinesgleichen sucht. Bruchtests haben gezeigt, dass Maxeon Solarzellen extrem flexibel sind selbst dann nicht brechen, wenn Standardzellen ihre Bruchgrenze schon lange überschritten haben. Zellflexibilität bietet Betreiberinnen und Betreibern von Solarstromgeneratoren mehr Sicherheit bei Erschütterungen jeder Art und Extrembedingungen. Der Leistungsverlust von SunPower-Modulen, die Degradation, ist dreimal niedriger als bei herkömmlichen Modulen. Das heißt für Powertrust Kunden mit Sicherheit länger mehr Leistung.

Manfred Gorgus für die Powertrust GmbH

Was Investoren anmacht – intelligente erneuerbare Vollversorgung

Was Investoren anmacht – intelligente erneuerbare Vollversorgung

Grünstromindex zeigt Grünstromproduktion in der Postleitzahlregion Leipzig am 10. und 11. Sept 2020 ©Stromdao

Mehr Ökostrom ins Netz

Zuverlässige Vollversorgung mit erneuerbaren Energien erfordert intelligente Verknüpfung von Erzeugung, Standort, Verbrauch und Wetter. Stromtarife von morgen wissen, wo, wann und wie wieviel Grünstrom erzeugt wird und belohnen Verbrauch zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Sie erzeugen aus Wetter-, Erzeuger-, Verbraucher- und Standortdaten ein exaktes Bild der Grünstromproduktion in einer Region, garantieren kurze Lieferstrecken, um Transportverluste klein zu halten. Sie sind smart und effizient, Technik von morgen, die heute verfügbar ist, die nicht nur Nerds, Umweltschützer und Klimaaktivisten begeistert, sondern auch Investoren.

Grünstromindex – Energie neu denken

Der Grünstromindex zeigt in ganz Deutschland nach Postleitzahl die Produktion von erneuerbaren Energien im Umkreis von 50-100 Kilometern um die angegebene Postleitzahl an. Wer seine Postleitzahl eingibt, sieht sofort, wie viel Grünstrom in seiner Region aktuell produziert wird. Wird viel erzeugt, ist es gut, Strom zu verbrauchen, denn dann wird Ökostrom aus der eigenen Region genutzt. Das senkt die CO-2 Belastung, weil viel Ökostrom und wenig Graustrom im Netz sind. Entwickelt wurde das System vom Grünstromanbieter Stromdao GmbH mit Sitz in Mauer.

Transportverluste senken

Wer nach dem Grünstromindex Strom verbraucht, senkt nicht nur die CO2-Belastung, weil Ökostrom anstelle von Graustrom genutzt wird: Auch die CO2-Belastung beim Stromtransport wird gesenkt. Je länger die Lieferstrecke, desto höher ist der Leitungswiderstand, und umso mehr Strom muss am Startpunkt ins Netz eingespeist werden, um Transportverluste auszugleichen.

Lieferstrecken weit unter 100 Kilometer

Der Grünstromindex garantiert Lieferstrecken von weit unter 100 Kilometer. Dazu wurden alle in Deutschland installierten erneuerbaren Energieanlagen mit Standort und Leistungsdaten erfasst und mit regionalen Wetterdaten verknüpft. Scheint in Hamburg die Sonne, und der Wind weht, weiß der Grünstromindex, wie viel Grünstrom in der Region erzeugt wird.

Dynamische Vollversorgung mit erneuerbaren Energien durch Anreize

Kombiniert mit einer „Belohnung“ für angebotsabhängigen Verbrauch lassen sich Energiebedarf und Energieerzeugung durch Einsatz vieler Daten und Künstlicher Intelligenz in Einklang bringen. Der Grünstromindex ist heute gelebte Energieversorgung von morgen. Es ist die neue Art, Stromversorgung zu denken, dynamisch und CO2-neutral, die auch Investoren begeistert. Nach nur 4 Wochen hatte Stromdao per Crowdinvest-Kampagne ein Drittel der erforderlichen Summe für den weiteren Ausbau der Stromdao GmbH-Investoren gesammelt.

SOLAR-professionell für die Stromdao GmbH

Link zur Stromdao Crowdinvestkampagne HIER. Invest ab 100 Euro

Link zu Stromdao & Corrently.

 

Stromdao GmbH gewinnt Delfine Projekt

Stromdao GmbH gewinnt Delfine Projekt

Technik für die Energiewende, Stromdao App schafft für Prosumer Transparenz bei Verbrauch und Erzeugung ©Stromdao GmbH

Stromdao GmbH erhält 138.000 Euro Fördermittel für Delfine Projekt.

Neue Technik für neue Energiewelt

Der Wechsel von fossiler auf erneuerbare Stromversorgung bringt unter anderem die Umstellung von erzeugergesteuertem auf verbrauchsgesteuertem Management mit sich und das nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Europa. Im Fachjargon wird von der Umstellung auf Demand-Response Programmen gesprochen.

Neue Stromtarife für die Industrie

Beim Delfine Projekt geht es um die Entwicklung einer leistungsfähigen Stromversorgung, die industriellen Endkunden preis- und anreizbasierte Stromangebote in einer erneuerbaren Energiewelt zur Verfügung stellen wird.

Interdisziplinär

Stromdao wird in den kommenden drei Jahren gemeinsam mit Stadtwerken, Netzbetreiber und einem fachübergreifenden Konsortium aus komplementären Kompetenzen technische Lösungen entwickeln, die in unterschiedlichen Bereichen anwendbar sind.

Erfahrung aus der Praxis zu Delfine

Die Stromdao GmbH wird ihre Erfahrung in dynamischer, zeitabhängiger Grünstromversorgung auf Basis von KI, Blockchain und Big Data in das Delfine Projekt einbringen. Bei der Entwicklung von Businessplänen zur Nutzung der Projektergebnisse durch Stromanbieter, Dienstleister und die produzierende Industrie kommt ihr eine maßgebliche Rolle zu.

Delfine gut für Crowdinvest-Kampagne

Geschäftsführer Thorsten Zoerner geht davon aus, dass die Berufung seines Unternehmens in das europäische Delfine Forschungsprojekt auch für die aktuell laufende Crowdinvest-Kampagne der Stromdao GmbH Impulse bringt: „Versorgung mit 100 Prozent sauberer Energie braucht nicht nur grüne Stromerzeugung, sie braucht auch intelligente Netze und intelligente Stromtarife. Vor allem im Bereich der Versorgung industrieller Endkunden ist das wichtig. Ich nehme an, dass unsere Beteiligung am Delfine Projekt die Aufmerksamkeit neuer Investorinnen und Investoren auf unsere Kampagne leiten wird“, erklärt Thorsten Zoerner .

Manfred Gorgus für Stromdao GmbH

Fridays for Future verärgert über RWE Aktienkauf der Stadtwerke Krefeld AG

Fridays for Future verärgert über RWE Aktienkauf der Stadtwerke Krefeld AG

Stromdao Geschäftsführer Thorsten Zörner von Fridays for Future als Experte geladen ©Stromdao

2,4 Millionen Euro für RWE-Aktien

Die Stadtwerke Krefeld AG argumentiert, dass nach dem Verkauf aller erneuerbarer Energieerzeugung der E.ON an die RWE der Konzern zum viertgrößten Erzeuger erneuerbarer Energien weltweit geworden ist. Deshalb sei es gut, in RWE Aktien zu investieren, um die Energiewende voranzubringen. Friday for Future fragt, warum die 2,4 Millionen Euro nicht in regionale erneuerbare Energieerzeugung investiert worden ist. Das wäre effektiver.

Bürgernah und regional verpflichtet

Stadt- und Gemeindewerke sind öffentliche oder gemischtwirtschaftliche Unternehmen im mehrheitlichen Besitz einer oder mehrerer Kommunen und leisten im öffentlichen Auftrag technische Dienst- und Versorgungsleistungen, insbesondere im Bereich der Grundversorgung und der Daseinsvorsorge der Bevölkerung in der Region. Aus dieser Definition lässt sich für Stadtwerke generell ein regionaler Bezug ableiten und wirft Fragen zum Sinn des Aktienkaufes der Stadtwerke Krefeld AG auf.

Schützenhilfe vom Stromdao Geschäftsführer

Am vergangenen Freitag trafen sich Friday for Future mit Vertreterinnen und Vertretern der Stadtwerke Krefeld AG, um über Alternativen zum RWE Aktien-Deal und mehr regionale erneuerbare Energieprojekte zu sprechen. Auf Einladung von Friday for Future war auch Stromdao Geschäfstführer Thorsten Zörner mit dabei. Seine Erfahrung in deutschlandweit regionaler, dezentraler, intelligenter Grünstromversorgung sollte Anregungen für Ökostromprojekte in der Region geben.

Digitalisierung und smarte Netze

Thorsten Zörner kommentiert das Treffen so: „Die Energiewende wird regional und dezentral. Das ist eigentlich die Kernkompetenz von Stadt- und Gemeindewerken. Für eine moderne, klimaneutrale Grundversorgung und Daseinsvorsorge der Bevölkerung mit erneuerbaren Energien sind Digitalisierung und intelligente Netze entscheidend. Stromdao hat dafür schon heute funktionierende Lösungen. Wir senken den CO2-Ausstoß bei der Stromversorgung und bringen mehr Ökostrom ins Netz. Stadtwerke begeistern ihre Kunden, binden sie nachhaltig und leisten in der Region aktiv Grünstromarbeit für die Energiewende. Die Lösungen sind also da, sie müssen nur angewendet werden, regional und dezentral.“

Quelle: M.Gorgus für die Stromdao GmbH in Mauer

2.000 Batteriesysteme in einem Monat

2.000 Batteriesysteme in einem Monat

Der Wechselrichterhersteller Kostal hat zum ersten mal in seiner Unternehmensgeschichte 2000 Stromspeicher Wechselrichter Installationen verzeichnet.

Die Kombination aus Kostal-Hybridwechselrichtern und BYD Premium Batterie durchbrach im Juli dieses Jahres erstmals die Marke von 2.000 Neuinstallationen in einem Monat.

Wechselrichter und Speichersysteme werden in den Leistungsklassen 3,0 bis 10 kW angeboten. Der neue dreiphasige Batteriewechselrichter PLENTICORE BI wurde von Kostal für die Speichernachrüstung bestehender PV-Anlagen entwickelt, wohl auch im Hinblick auf die Photovoltaikanlagen, die ab Januar nächsten Jahres aus dem EEG fallen und voraussichtlich als Eigenverbrauchsanlagen weiterbetrieben werden.

Quelle: Kostal

Stromdao GmbH startet erfolgreich mit Crowdinvest-Kampagne

Stromdao GmbH startet erfolgreich mit Crowdinvest-Kampagne

Fundernation hostet die Stromdao Crowdinvest-Kampagne ©Stromdao/Fundernation

Mauer, 11.08.2020.

Die Stromdao GmbH, deutschlandweiter Grünstromanbieter für regionalen Ökostrom, hat Montag den 10.08.2020 erfolgreich seine erste Crowdinvest-Kampagne gestartet. Bereits in der sieben Tage dauernden Vorphase konnte das Startup mehr als 30.000 Euro einsammeln. Seit gestern ist die Crowdinvest-Kampagne der Stromdao GmbH offizielle für alle Investorinnen und Investoren geöffnet.

 

Stromdienstleistungen von morgen schon heute im Einsatz

Stromdao bietet Grünstromprodukte von morgen, die heute genutzt werden. Kunden werden zu aktiven Klimaschützern durch regionalen Ökostromverbrauch, mit kurzen Lieferstrecken, mehr Ökostrom im Netz und das deutschlandweit. Eckpunkte des Stromdao Portfolios sind Grünstromprodukte wie,

  • weniger CO2 durch kurze Lieferwege vom Erzeuger zum Verbraucher;
  • planbarer Ökostromverbrauch in jeder Region durch intelligenten Grünstromindex;
  • Selbstversorgung mit Ökostrom aus eigenen Photovoltaikanteilen, für Mieter, Wohnungseigentümer, Gewerbe, Industrie und Landwirtschaft;
  • Direktvermarktung aus Erneuerbaren Energieanlagen ab 1 Kilowatt-peak

Stromdao-Dienstleistungen und Produkte basieren auf moderner Technik, Blockchain-Technologie, Künstlicher Intelligenz und Big-Data. Die Energiewende wird regional und dezentral, Stromtarife zeitabhängig und dynamisch. Stromdao hat heute einsatzbereite Lösungen für die Energiewelt von morgen.

 

Gründe für eine Investition – laut Unternehmen

  • Grünes Investment durch einfache, klimaneutrale Möglichkeit die Neuinvestition in Erneuerbare Energieanlage zu fördern
  • Technologie-Level ist TRL 9 . Das bedeutet auf einer Skala von eins bis neun das höchste zu erreichende Level, qualifiziertes System mit Nachweis des erfolgreichen Einsatzes. Das Geschäftsmodell hat proof of concept, Markteintritt ist bereits erfolgt.
  • Hoher Innovationsgrad und starkes Technologie-Know-how durch GrünstromIndex und strikte Digitalisierungsstrategie
  • Stärkung der Regionalität: Kunde hat individuelles GrünstromErlebnis, fühlt sich dadurch ernst genommen, hohe Kundenbindung

Warum Crowdinvest

Für schnelles Wachstum und Marktdurchdringung braucht das junge Unternehmen Kapital. Auch weitere Entwicklung für digitale Lösungen kosten Geld. „Unser Konzept funktioniert, sowohl B2B, als auch B2C, das konnten wir vielfach unter Beweis stellen. Jetzt ist der richtige Moment für Partner am Unternehmen zu partizipieren“, erklärt Thorsten Zoerner, Ceo der Stromdao GmbH.

Zusammenfassung des Investments

Geplante Rendite (Ziel Szenario) 26% p.a. interne Kapitalverzinsung
Geplante Rendite (Basis Szenario) 19% p.a. interne Kapitalverzinsung
Partiarisches Nachrangdarlehen, Laufzeit bis 31.08.2025
Rückzahlungsdatum 31.08.2026
Datum Zinszahlungen Am Ende der Laufzeit
Unternehmensbewertung €400.000
Fundingschwelle €25.000
Fundingmaximum €250.000

 

Mehr

Weitere Informationen zur Crowdinvest-Kampagne finden Interessierte auf der Fundernation Kampagnenseite unter: https://www.fundernation.eu/investments/stromdao-gmbh?lang=de#beschreibung

KOSTAL Geschäftsführung entschuldigt sich für mangelhaftes Solar Portal

KOSTAL Geschäftsführung entschuldigt sich für mangelhaftes Solar Portal

Neues Design der Kostal PV-Anlagenüberwachung ©Kostal

85.000 Kostal Nutzer sollen mit neuem Solar Portal besseren Überblick über Leistung und Sparpotenzial ihrer Photovoltaik Anlagen erhalten. Geschäftsführer Henn entschuldigt sich für Problem mit altem Portal.

Das neue KOSTAL Solar Portal bietet privaten und kommerziellen Anwendern eine attraktive Plattform zur Überwachung von Erzeugung und Verbrauch, schreibt Kostal. Das Design des neuen Portals wurde inspiriert von der Red Dot Award prämierten KOSTAL Solar App, ist laut Hersteller intuitiv zu bedienen und ausgestattet mit vielen neuen Features.

  • moderne Dashboard Struktur
  • zuverlässige Datenauswertung mit hoher Datenaktualität
  • umfangreiches Nutzermanagement
  • konfigurierbare Ertragsmeldungen
  • konfigurierbare Alarmmeldungen

Besonderes Augenmerk der Entwicklerinnen und Entwickler galt der Stabilität, Performance und Skalierbarkeit der neuen Datenbankstruktur. Darüber hinaus wurde auch die Serverstruktur verändert, sodass IT-Sicherheit gesteigert werden konnte.

Ein neues Portal wurde notwendig, weil das alte nicht richtig funktionierte. Frank Henn, Präsident und CEO der KOSTAL Solar Electric GmbH, entschuldigt sich für Fehlfunktionen des alten Portals mit den Worten: „Unsere Kunden konnten in den vergangenen Monaten aufgrund massiver Performanceprobleme unseres bisherigen Portals die Vorteile des Anlagen-Monitorings nur sehr eingeschränkt nutzen. Für diese Unannehmlichkeiten möchten wir uns aufrichtig entschuldigen und freuen uns auf den Launch des neuen Portals, mit vielen interessanten Features“.

Die Nutzung des neuen Portals ist wie die Nutzung des alten Portals für Kostal Kunden kostenlos.

Manfred Gorgus / Quelle Kostal PM

Frank Henn ist neues Mitglied der Kostal Geschäftsführung

Frank Henn ist neues Mitglied der Kostal Geschäftsführung

Frank Henn, neuer CEO bei KOSTAL In-dustrie Elektric © Kostal

KOSTAL Solar Electric erweitert Geschäftsführung

Zum 01.07.2020 wurde Herr Frank Henn, bisher Leiter der Business Unit Photovoltaics der KOSTAL In-dustrie Elektric, in die Geschäftsführung der KOSTAL Solar Electric GmbH, mit Sitz in Freiburg berufen. Diese Position übernimmt er parallel zu seiner Aufgabe als Leiter der Business Unit. Mit der Berufung des Wirtschaftsingenieurs Frank Henn als CEO in die Geschäftsführung der KOSTAL Solar Electric bestätigt das Unternehmen seine konsequent kundenorientierte Ausrichtung bei Service, Produkten und Dienstleistungen.

Quelle: Kostal

Verliert Deutschland den Wettlauf für Neue Wärme?

Verliert Deutschland den Wettlauf für Neue Wärme?

Schema Wärmepumpe ©Wikipedia

Der Heizungshersteller Stiebel Eltron warnt vor einem Exodus in der Heizungsbranche, ähnlich dem der Solarbranche.

Mit der weltweiten Energiewende ist klimafreundliche Wärmepumpen-Technologie auf dem Vormarsch. Vielleicht überraschend ist, dass laut Stiebel Eltron die Revolution im Heizungskeller vor allem in China, Japan und den USA stattfindet und zwar mit atemberaubendem Tempo. Mehr als 80 Prozent der weltweit neu installierten Wärmepumpen werden in diesen drei Ländern eingebaut. Mit Steuernachlässen und staatlichen Anreizen bauen die Hersteller in Asien und den USA ihre Marktposition für die Energiewende aus. In Deutschland passiert das Gegenteil: Die Heizungsbranche zwischen Nordsee und Alpen wird mit staatlichen Steuer- und Abgabenlasten auf den Betrieb von Wärmepumpen ausgebremst. Das kostet mittel- bis langfristig nicht nur neu entstehende Arbeitsplätze, vielmehr noch fehlt ohne starken Heimatmarkt der deutschen Heizungsindustie die Basis für den internationalen Wettbewerb.

Droht ein Szenario wie vor 10 Jahren in der Solarbranche?

Der schnelle Niedergang der deutschen Solarindustrie führte vor zehn Jahren drastisch vor Augen, wie schnell eine solide Wettbewerbsposition verloren gehen kann. Der deutsche Marktanteil von weltweit rund 20 Prozent stürzte 2008 ab – staatlich subventionierte Firmen aus China machten das Rennen und deutsche Hersteller wie beispielsweise Bosch lösten ihre Solarsparten am Ende vollständig auf.

Deutschland blockiert Umwelt-Technologie

Aktuell blockieren die extrem hohen Strompreise im Heimatmarkt die Zukunftstechnologie der deutschen Heizungshersteller: Die mit Strom betriebenen Wärmepumpen sind Öl- und Gasheizungen in der CO2-Bilanz weit überlegen, können aber ihren umweltfreundlichen Vorsprung nicht ausspielen. Der Grund: Einerseits sind im Preis von Öl und Gas die Kosten der CO2-Emissionen im Gegensatz zum Strom nicht enthalten, andererseits wird der Strom außerdem noch rund 6 Mal so hoch mit Steuern und Abgaben belastet. Damit wird der für den Klimaschutz dringend benötigte Vormarsch der Wärmepumpe in Deutschland ausgebremst.

Das Ausland macht den Fehler nicht

Dieser Fehler wird im Ausland nicht gemacht. In China, Japan und den USA treten die mit günstigem Strom angetriebenen Wärmepumpen den Siegeszug an. Die Hersteller dieser Länder bauen große Stückzahlen auf und können damit immer kostengünstiger produzieren.

Fatale Folgen für den Standort Deutschland

Die Folgen für den Standort Deutschland könnten fatal sein. In der jüngst veröffentlichten Studie „Chancen und Risiken für die deutsche Heizungsindustrie im globalen Wettbewerb“, der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC), stellen die Experten fest: „Globale Wettbewerber im Wärmepumpenmarkt werden den Vorteil großer Stückzahlen mit geringen Stückkosten nutzen“, sagt Dr. Volker Breisig von PwC. „Die Hersteller aus den asiatischen Ländern profitieren davon, dass das Funktionsprinzip der dort weit verbreiteten Klimaanlagen mit den luft- und wassergeführten Wärmepumpen vergleichbar ist. Das macht den Markteintritt in Europa relativ einfach möglich. Schon jetzt drängen Hersteller aus dem asiatischen Raum auf den europäischen Markt. Wir müssen uns auf einen international umkämpften Markt einstellen“, so Breisig.

Skandinavien bei der Energiewende erfolgreich

In Europa werden die meisten Wärmepumpen derzeit in den skandinavischen Ländern installiert – auch hier sind die für den Betrieb wichtigen Strompreise niedrig: In Norwegen, Schweden und Finland sind es mehr als 20 Wärmepumpen pro 1.000 Haushalte – in Deutschland bisher nur gut 2. Für die Zukunft schlagen die PwC-Experten vor, die regulatorischen Rahmenbedingungen anzugleichen und Deutschland für den internationalen Wettbewerb fit zu machen. Der von der Bundesregierung im Rahmen des Klimapakets für das kommende Jahr eingeführte CO2-Preis sowie der nationale Emissionshandel seien ein erster Schritt in die richtige Richtung.

Chance für deutsche Heizungsindustrie

„Deutschland hat jetzt noch die Chance, als technologischer Marktführer im Heimatmarkt sowie im internationalen Wettbewerb sehr erfolgreich zu sein“, sagt STIEBEL ELTRON-Geschäftsführer Kai Schiefelbein. „Das Potential für Arbeitsplätze bei den Herstellern von Wärmepumpen und beim Einbau im Heizungshandwerk sind enorm. Wie die Experten von PwC in der Wettbewergsanalyse festgestellt haben, sollte die Politik in Deutschland die staatlichen Rahmenbedingungen aber schnell korrigieren, damit sich ein Szenario wie bei der Solarindustrie nicht wiederholen kann“, so Kai Schiefelbein. „Eine deutliche Strompreissenkung ist dafür das richtige Signal. Eine solche Maßnahme würde zudem auch zu mehr sozialer Gerechtigkeit führen, wie verschiedene Studien zeigen.“

Über STIEBEL ELTRON

STIEBEL ELTRON wurde 1924 gegründet und gehört mit weltweit 3.900 Mitarbeitern einem Jahresumsatz von 593 Millionen Euro zu den führenden Unternehmen auf dem Markt der Erneuerbaren Energien, Wärme- und Haustechnik.

Quelle: STIEBEL ELTRON

Stromdao GmbH mit neuem Service für Redispatch 2.0 und 4.0

Stromdao GmbH mit neuem Service für Redispatch 2.0 und 4.0

Seit 1. Juli 2020 liefert der Grünstromdienstleister Stromdao GmbH Optimierung von Redispatches durch Cloud basierten Datenservice.

Was für Laien wie Kauderwelsch klingt dürfte Energie-Insider aufhorchen lassen. Im Gegensatz zum Dispatch,  dem Management von Erzeugung und Einspeisung von Strom, dreht sich beim Redispatch alles um das Thema Einspeise- und Kraftwerkleistungsmanagement, um Schäden im Stromnetz durch Überlastung zu verhindern.

Warum ist Redispatch großese Thema?

Vor allem im Hinblick auf den Mix aus unflexiblen fossilen Erzeugern wie Kraftwerken und volatilen erneuerbaren Erzeugern wie Windkraft und Sonnenkraftwerke ist Redispatch großes Thema, denn das Netzausbaubeschleunigungsgesetz, kurz NABEG 2.0, schreibt vor, dass die Netzbetreiber bis zum 1. Oktober 2021 neue Vorgaben für das Management von Netzengpässen umsetzen müssen.

Die Bundesnetzagentur entwickelt dazu ein Eckpunktepapier in dem bis zum 1. Dezember 2020 sogenannte „Mindestfaktoren“ für die Abregelung von EE- und KWK-Strom festgelegt werden (§ 13j Abs. 6 EnWG). Die Mindestfaktoren haben die Funktion, den Einspeisevorrang von EE- und KWK-Strom zu konkretisieren und die Integration des bisherigen Einspeisemanagements in den Mechanismus des künftigen Redispatch 2.0 zu ermöglichen.

Regionaler Redispatch 2.0

Die Stromdao GmbH hatte 2014 zum ersten Mal ihren Grünstromindex vorgestellt, der Information zur regionalen Erzeugung und Abstimmung von Grünstrom bereitstellt. Im Prinzip ist es eine Variante des Redispatch 2.0, die frühzeitig Beeinträchtigungen in der regionalen Systemstabilität abfedert und sogar kleine EE-Anlagen tiefer in regionale Wertschöpfungsketten kosteneffizient verankert. Realisert hat diesen Redispatch 2.0 die STROMDAO GmbH im Jahre 2019 gemeinsam mit den Stadtwerken Tübingen und Eberbach in einem Praxispiloten innerhalb des Programms CloudMall BW für zeitvariable Stromtarifierung. Die daraus entstandenen Dienste sind im ServiceKatalog abrufbar.

Der nächste Schritt – Redispatch 4.0

Die Prognosen des Stromdao GmbH GrünstromIndex entfalten wirtschaftlich und strategisch die beste Redispatch Wirkung, wenn aus einer Region auch der Lastzustand der Nachbarregionen berücksichtigt wird. Dafür – und für eine möglichst unternehmensindividuelle Umsetzung – stellt Stromdao seit dem 01. Juli. 2020 über 1000 Datenströmen, mit mehr als 20.000 täglich aktualisierten Einzelwerten zur Verfügung, die direkt in die IKT Infrastruktur integriert werden können. Die Authentizität der bereitgestellten Daten wird mit Blockchain-Backend des Anbieters StreamR gesichert.

Mehr Informationen finden Interessiert auf der Unternehmensseite:

ServiceKatalog: https://cloud-mall-bw.de/services/Gr%C3%BCnstromIndex

Praxispiloten: https://cloud-mall-bw.de/forum/topic/8/zeitvariabler-stromtarif-mittels-gr%C3%BCnstromindex-pressemitteilung

Über die STROMDAO GmbH

Die STROMDAO GmbH steigert mit dynamischen Stromtarifen den Anteil Erneuerbarer Energien im Netz, entlastet durch regionalen Verbrauch die Stromnetze, ermöglicht Markteilnehmern regionalen Vertrieb und schafft mit intelligenten Stromprodukten für Endverbraucher bleibende Werte in Form von Anteilen an erneuerbaren Energieanlagen. Mit STROMDAO Produkten werden weniger Erneuerbare Energieanlagen wegen Netzüberlastung abgeschaltet, es gibt mehr grünen Strom im Netz und somit mehr Klimaschutz.

Künstliche Intelligenz und Blockchain-Technologie schaffen Anreize in Form von Echtzeit Gutschriften für Netz-konformen Grünstromverbrauch. Die können  STROMDAO Kunden als Micro-Investments in Erneuerbare Energieanlagen anlegen. Stromkonsumenten werden mit  STROMDAO zu nachhaltigen Grünstromerzeugern, Netzmanagern und aktiven Klimaschützern.

Manfred Gorgus

BlueSky Energy holt Zellproduktion aus Asien nach Österreich

BlueSky Energy holt Zellproduktion aus Asien nach Österreich

Die „Macher“ von BlueSky Energy, v.l: Hansjörg Weisskopf, Ing. Helmut Mayer, Dr. Thomas Krausse, Horst Wolf © BlueSky Energy

Stromspeicherhersteller BlueSky Energy verlegt Greenrock Fertigung nach Österreich

Der österreichische Spezialist für Stromspeicherlösungen auf Salzwasserbasis holt die komplette Zellenfertigung von Asien nach Frankenburg in Oberösterreich. Das lässt sich das Unternehmen runde fünf Millionen Euro kosten. Ab Herbst 2020 sollen dann pro Jahr daheim vor der Haustüre Zellen für bis zu 30.000 Batterien gefertigt werden. Es werden 80 neue Arbeitsplätze in den Bereichen Elektrotechnik und Montage geschaffen. Als Grund für die Verlegung der Fertigung gibt das Unternehmen die steigende Nachfrage nach umweltfreundlichen Speicherlösungen und die Verkürzung der Transportwege an. Finanziert wird die neue Produktion mit Genussrechten.

Covid-19 zeigt . Kerntechnologie gehören an den Firmenstandort

Die Corona-Krise hat ein übriges getan und unterstützt die Entscheidung von Firmengründer Hansjörg Weisskopf und Gesellschafter Horst Wolf, die Produktion zurück nach Österreich zu holen. Das Gefühl, Kerntechnologien zurück an den Firmenstandort zu holen, dürfte mehrere Unternehmen nach der Pandemie umtreiben.

Wettbewerbsvorteil regionale Fertigung

Durch die Verlagerung nach Österreich sollen Lieferzeiten um acht Wochen verkürzt werden, da der aufwendige Schiffstransport von Asien nach Europa entfällt. BlueSky Energy exportiert seine Produkte aktuell in 22 Länder weltweit. Da die Nachfrage nach Salzwasserspeicher deutlich gestiegen ist, werden die Kapazitäten in der neuen Fertigung verzehnfacht.

Partizipieren an „Grüner Batterien-Produktion“

BlueSky Energy ist ein privat geführtes österreichisches Unternehmen, das nach eigenen Angaben seit seiner Gründung ein kontinuierliches Wachstum verzeichnet und positiv bilanziert. Investoren können sich mit Genussrechten am Unternehmenserfolg beteiligen. Für die geplanten Wachstumsschritte gibt das Unternehmen 1.500 Genussrechte mit von jeweils 1.000 Euro aus, deren Zeichnungsfrist noch bis 30. September 2020 läuft.

BlueSky Energy und GREENROCK-Speicher

Das Unternehmen mit Sitz im oberösterreichischen Vöcklamarkt entwickelte GREENROCK, nach eigenen Angaben eine sichere und umweltfreundliche stationäre Stromspeicher-Lösung, die im Gegensatz zu Lithium-Ionen Lösungen mit einer Salzwasser-Technologie arbeitet. Die Stromspeicher sollen weder brennbar noch explosiv sein, sie sind berührungssicher und – das betont der Hersteller – absolut wartungsfrei. Der Hersteller bietet drei Baugruppen an:

  1. Standard-Speicherlösungen von fünf bis 30 Kilowattstunden für private Anwendung.
  2. Gewerbliche Speicherlösungen von 30 bis 270 Kilowattstunden
  3. Individuelle Projektlösungen mit bis zu mehreren hundert Kilowattstunden.

Die Speicher sind anschlussfertige Gesamtspeicherlösung, die sich auch in die gängigsten Smart Home Systeme via Modbus integrieren lässt.

Quelle: BlueSky Energy