Für 60 Minuten geht es um das Thema, „Warum ist eine gut ausgebaute Ladeinfrastruktur und ein intelligentes Gebäudemanagement wichtig ist – nicht nur für Hotelbetriebe?“
Referenten sindChristian Peter, Geschäftsführer der Hotelkompetenzzentrum GmbH und Klaus Nagl, Geschäftsführer der Consolinno Energy GmbH.
Die Hotelkompetenzzentrum GmbH in Unterschleißheim bei München ist ein Technologieunternehmen und Experimentierfeld, das auf 3500 Quadratmeter Fläche zeigt, wie Systeme ineinandergreifen und ein Hotel technisch funktioniert.
Die Consolinno Energy GmbH ist ein Unternehmen, das für Firmenkunden Energieversorgung auf 100 % erneuerbare, klimaschonender Versorgung umbaut – nach ökonomischen und ökologischen Maßstäben, mit erneuerbaren Energien und Ressourceneffizienz!
Wann: Morgen, Freitag, den 29.04.2022 – 14:00 bis ca. 14:45 Uhr, danach ist Zeit für Diskussion & Fragen.
Lernen und diskutieren Sie mit beim Thema – Wie wird eine Ladestation „OpenEMS Ready“? – Entwickler und Markt tauschen sich aus!
Elektromobilität boomt und bei Ladesäulen wird es immer wichtiger, dass sie gemeinsam mit den Wärmepumpen, BHKWs, Speichern und sonstigen Stromverbrauchern und Stromerzeugern betrachtet UND gesteuert werden müssen. Projektentwickler von Herstellern und Dienstleister berichten und diskutieren mit Interessierten.
Morgen, Freitag, der 18. März 2022 – 14:00 bis 15:00 Uhr
Noch bis 18. April 2022 zu sehen: Die Ausstellung mit Bildern des Fotografen Ragnar Axelson – Where the world is melting – im Kunstfoyer der Versicherungskammer Bayern. Der 1958 geborene Ragnar Axelson begleitet seit über 40 Jahren Menschen, Tiere und Landschaften in Grönland, Island und Sibirien und hat ganz beiläufig die mit der Erderwärmung einhergenehnden Veränderungen in beeindruckenden Schwarz-Weiß-Bildern dokumentiert.
Klimawandel sichtbar in schwarz-weiß
In Ragnar Axelsson Bildern wird die Einzigartigkeit und Schönheit einer Umgebung sichtbar, in der Menschen und Tiere extremen Bedingungen ausgesetzt sind und deren Umwelt sich aufgrund des Klimawandels schneller und tiefgreifender ändert, als in anderen Gegenden der Erde.
Gesicht im Eis
Ragnar Axelsson war von 1976 bis 2018 Fotojournalist bei Morgunblaðið. Er hat als freier Mitarbeiter in Lettland, Litauen, Mosambik, Südafrika, China und der Ukraine gearbeitet. Seine Fotografien wurden in z.B Life, Newsweek, Stern, GEO, National Geographic, Time und Polk veröffentlicht. Seine Arbeiten wurden mit vielen Auszeichnungen gewürdigt.
Die Fotografien von Ragnar Axelsson in seiner Ausstellung „Where the world is melting“ liefert einzigartige Einblicke in eine sich immer schneller verändernden Teil unserer Welt, der durch den Klimawandel schon bald Geschichte sein könnte.
Der Eintritt zum Kunstfoyer ist frei – Tickets müssen reserviert werden.
Finanzminister Lindner (FDP) macht sich für ein vorzeitiges Ende der EEG-Umlage stark. Damit folgt er Forderungen aus Kommunen und der Industrie. Laut Koalitionsvertrag soll die Umlage erst 2023 abgeschafft werden. Da die Energiepreise aber gerade hoch sind, soll die Umlage bereits dieses Jahr entfallen um Verbraucher*innen zu entlasten. Die Frage ist: Was bringt die Abschaffung der EEG-Umlage Bürgerinnen und Bürgern – also den normalen Stromkunden – wirklich, oder ist die Abschaffung sogar ein Betrug am Bürger? Dazu lädt die Open EMS am Freitag, dem 25.Februar um 14:00 Uhr zu einer Onlineveranstaltung.
Die Powertrust GmbH aus Bremen ist SunPower Premier Partner, Powertrust informiert, dass Maxeon-Photovoltaikmodule ab sofort mit 40 Jahren Garantie installiert werden. Das ist die wohl längste Garantiezeit, die je in der Solarbranche angeboten wurde. Ein starkes Signal für Photovoltaiksystem aus dem Hause Powertrust GmbH – Solarstromerzeugung und die Nachhaltigkeit erneuerbarer Energien.
Garantierte Qualität für ein halbes Menschenleben
Die Powertrust GmbH aus Bremen ist nicht nur Entwickler von leistungsstarken Stromspeichersystemen – sie ist auch Anbieter von Gesamtlösungen für erneuerbare Energieversorgung. „Unser Unternehmensfokus ist Nachhaltigkeit: von der Beratung, über die Auswahl der angebotenen Komponenten, bis zur Installation und dem After-Sales-Service. Unsere Motivation ist Klimaschutz – und in diesem Zusammenhang begrüßen wir die 40 Jahre Vollgarantie für die Maxeon-Photovoltaikmodule unseres Partners Sunpower“, kommentiert Powertrust CEO Mike Heger die außergewöhnliche Garantieverlängerung.
Gebaut für die Ewigkeit
Maxeon Photovoltaikmodule sind für die Ewigkeit gebaut. Ihre Zellen sind wesentlich flexibler, die Module viel leistungsfähiger als Standardmodule. Die Degradation – also der Leistungsverlust wird vom Hersteller über 40 Jahre mit weniger als 40 Watt pro Modul angegeben. Das ist weniger als ein Watt pro Jahr. Die Prognose des Herstellers lautet: Jedes Maxeon Modul liefert am Ende seines vierzigsten Lebensjahres noch über 88 Prozent seiner ursprünglichen Leistung.
Qualität die sich lohnt
Wer in eigene Grünstromerzeugung investiert, sollte auf Qualität und Nachhaltigkeit achten. Eventuell höhere Modulkosten werden durch geringeren Installationsaufwand bei Unterkonstruktion und Verkabelung zumindest teilweise kompensiert. Auf 40 Jahre gerechnet ist die Preisdifferenz praktisch verschwunden – und wir wissen: Was bleibt, wenn der Preis längst vergessen ist, sind Leistung und Qualität.
Fazit
Bei 40 Jahren Garantie – und es handelt sich um eine Ersatzgarantie, bei der Module ausgetauscht werden – darf durchaus von Solarstromversorgung für ein ganzes Leben gesprochen werden.
Am 24.01.2022 wurde die Förderung für Effizienzhaus 55 (EH55) Neubauten vom Bundeswirtschaftsminiserium gestoppt – acht Tage vor dem regulären Förderende. Heute haben Minister, Ministerien und die KfW sich auf eine Lösung im Umgang mit gestellten Anträgen geeinigt
Heute haben sich die Bundesministerien für Wirtschaft und Klimaschutz, für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen, und der Finanzen auf ein gemeinsames Vorgehen zur Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) durch die KfW verständigt.
Demnach sollen alle förderfähigen Altanträge, die bis zum Antragsstopp 24.01.2022 eingegangen sind, genehmigt werden. Dabei handelt es sich um rund 24.000 Anträge. Diese eingegangenen Anträge werden nun von der KfW nach den bisherigen Programmkriterien geprüft; die förderfähigen werden genehmigt. Das bietet eine gute und rechtssichere Lösung für alle Betroffenen.
Für die Zukunft soll die Gebäudeförderung neu ausgerichtet werden. Hierbei geht es darum eine klimapolitisch ambitionierte, ganzheitlich orientierte Förderung für neue Gebäude, wie sie auch im Koalitionsvertrag vereinbart wurde, aufzusetzen.
Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz
Am Donnerstag trifft sich Wirtschafts- und Klimaschutzminister Robert Habeck (Grüne) in München mit Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU). Dann wird es um den Ausbau der Windenergie in Bayern gehen. Das Umweltinstitut München fordert, dass Bayern nun den Windkraftausbau vorantreibt und sich von der sogenannten 10-H-Regel verabschiedet.
Verdoppelung der Windkraftleistung
Vergangene Woche hatte Habecks Ministerium eine Verdopplung der Windkraftleistung in Deutschland bis 2030 gefordert, um die deutschen Klimaziele zu erreichen. Söder hält weiter an der 10-H-Regel fest, die für jedes bayerische Windrad einen Mindestabstand zu Wohnhäusern festlegt, der das 10-fache seiner Höhe beträgt. Der Ausbau der Windenergie ist in Bayern durch dieses Gesetz praktisch zum Erliegen gekommen.
Kommentar des Referenten für Energie- und Klimapolitik am Umweltinstitut
Kasimir Buhr, Referent für Energie- und Klimapolitik am Umweltinstitut: „Eine Verdopplung der Windkraftleistung ist mit Windkraft- Blockadegesetzen wie der 10-H-Regelung in Bayern nicht zu erreichen. Gerade Flächen-Bundesländer müssen ihren gerechten Anteil zum Ausbau leisten. Dass Bayern, das fast ein Fünftel der Fläche Deutschlands ausmacht, im vergangenen Jahr nur sechs Windräder zugebaut hat, ist nicht akzeptabel. Und es ist kurzsichtig: denn Bayern braucht vielfältige erneuerbare Energiequellen, um bei unterschiedlichsten Wetterlagen umweltfreundlichen Strom zu gewinnen. Ministerpräsident Markus Söder muss jetzt über seinen Schatten springen und eine gesetzliche Neuregelung für die Windkraft in Bayern vorlegen. Der Koalitionspartner scheint hier schon einen Schritt weiter zu sein und auch die bayerische Wirtschaft fordert bereits ein Ende von 10-H.“
Nabenhöhe entscheidend für Leistung
Das Fraunhofer-Institut für Windenergiesysteme hat unterschiedliche Windkraftanlagen aus dem Jahr 2018 untersucht und dabei festgestellt, dass die Windgeschwindigkeit mit steigender Höhe je nach Standort erheblich zunimmt. In der Untersuchung heißt es: „Da die im Wind enthaltene Leistung proportional zur dritten Potenz der Windgeschwindigkeit ist, hat die Nabenhöhe maßgeblichen Einfluss auf den Ertrag der Windenergieanlage.
Regeln senken Zubau und Ertrag
2018 lagen die Nabenhöhen der installierten Windkraftanlagen zwischen 50 und 166 Meter. Die maximale Gesamthöhe einer Anlage, vom Fuß bis zur Flügelspitze ist auf 234 Meter angestiegen. Im Mittel ist die Nabenhöhe neuer Anlagen gegenüber 2017 um 5 Meter auf 133 Meter gestiegen. Über die Hälfte der neu installierten Anlagen hatten eine Nabenhöhe zwischen 131 und 149 Meter. Ein Ergebnis der Untersuchung ist auch, dass die an bestimmten Standorten existierende Höhenbeschränkungen einen direkten Einfluss auf die Höhe der installierten Windenergiesysteme haben. Das heißt: Dort wo es Höhenbeschränkungen gibt, wird niedriger gebaut, obwohl höher effizienter wäre.
In Bayern steht der Windkraftausbau praktisch still
In Bayern gilt seit 2014 die 10-H Abstandsregel. 2020 wurden im Flächenland Bayern ganze acht neue Windkraftanlagen mit zusammen 32 Megawatt Leistung in Betrieb genommen. Damit stellt Bayern zwei Prozent des bundesweiten Gesamtzubaus und rangiert bei der Installation von Windenergieanlagen an drittletzter Stelle. Selbst das Saarland, das kleinste Bundesland, hat 2020 sieben Windenergieanlagen mit insgesamt 22 Megawatt Leistung installiert und stellt – wie Bayern – zwei Prozent des deutschen Gesamtzubaus.
Text & Foto: Manfred Gorgus / SOLAR-professionell
Quellen: PM Umweltinstitut e. V. / Fraunhofer-Institut für Windenergiesysteme / Deutsche WindGuard – Status des Windenergieausbaus an Land in Deutschland im Jahr 2020
Ein Kollage aus drei Fotos, bewusst minderer Qualität, von jungen Menschen kombiniert mit der Nachricht, dass jungen Menschen Klimaschutz wichtiger ist als die Angst vor Atomkraft. So sieht eine moderne Anzeige der Atomstromlobby aus. Junge Menschen sind für Atomkraft, weil die das Klima retten kann. Frankreich versucht gerade in der EU Atomstrom, als klimaneutrale Energie zu platzieren. Die deutsche Atomlobby wittert Frühlingsluft.
Welche Rolle spielt Atomkraft heute in der Welt?
Weltweit liefern 440 Atomreaktoren weniger als 5 % der Primärenergie. Uran ist endlich, Atommüll zu lagern ist aufwendig, teuer und nicht kalkulierbar.
Warum Atomkraft weder klimaneutral noch umweltfreundlich ist?
Atomkraftwerke können nicht versichert werden, Atomstrom ist viermal teurer als der aktuelle Strommix, bei Bau- und Rückbau von AKWs fällt viel CO₂ an sowie strahlender Müll, der die Umwelt belastet.Bei menschlichem oder technischem Versagen werden große Gebiete kontaminiert.
Hätte Atomkraft einen positiven Effekt auf den Klimawandel, wenn neue AKWs gebaut werden würden?
Genehmigungsverfahren, Bau und Abnahme der AKWs dauern lange. Diese Zeit haben wir beim Klimawandel nicht. Tschernobyl und Fukushima haben gezeigt, was Atomkraft anrichten kann. Der Bau und später auch der Rückbau belasten das Klima.
Gutes Content-Management per Advertorial
Beglückwünschen darf man die Auftraggeber für ihre guten Ideen zum Advertorial (Kombination aus Advert, also Werbung, und Editorial, also Redaktion). Unaufmerksame Leser*innen werden nicht verstehen, dass es sich um eine Anzeige handelt.
Energieversorgern kommt bei der Realisierung von Klimazielen und bei der Information der Bevölkerung eine bedeutende Rolle zu. Sie liefern einen entscheidenden Beitrag zur Umstellung auf eine nachhaltige Energieversorgung und bei der Dekarbonisierung. Dieser Schlüsselrolle stellen sich jedoch noch nicht alle, wie eine aktuelle Horváth-Studie unter Verantwortlichen aus Energieversorgungsunternehmen zeigt. Demnach hat jedes dritte EVU noch kein eigenes Ziel zur Erreichung von Klimaneutralität definiert. Fast 40 Prozent der Energieversorger haben auch noch keinen Fahrplan zur systematischen Reduktion ihrer CO₂-Emissionen in Form einer Dekarbonisierungs- beziehungsweise Nachhaltigkeitsstrategie entwickelt. Über das Geschäftspotenzial von Wasserstoff, der in „grüner“ Form einen großen Beitrag zur Dekarbonisierung leisten soll, besteht sogar bei zwei Dritteln der befragten Unternehmen Unklarheit.
An der Schnittstelle zur Dekarbinisierung
Eigentlich sind EVU´s mit ihrer regionalen Position prädestiniert, um in der Dekarbonisierung von Wärme, Individual-Verkehr und Strom eine Schlüsselrolle zu übernehmen.
Überforderung durch Marktdynamik
Gründe für die insgesamt zögerlichen Nachhaltigkeitsaktivitäten sieht Horváth-Partner und Branchenexperte Matthias Deeg vor allem in der Unsicherheit der Rahmenbedingungen, aber auch in hausgemachten Problemen. „Unzureichend erprobte neue Technologien, unklare regulatorische Vorgaben, aber auch ein uneinheitliches Bild zwischen Marktanforderungen einerseits und kostenintensiven technologischen Innovationen andererseits sind meist Gründe dafür, dass in den Unternehmen noch keine Ziele stehen“, so Deeg. „In anderen Fällen sind es vor allem aktuelle Herausforderungen, etwa die Marktpreisentwicklungen, der E-Mobility-Hochlauf oder Infrastrukturentwicklung, die in Summe das Kartenhaus ins Wanken bringen. Sich in dieser Situation zu fokussieren und weitsichtig strategische Weichen im Bereich Nachhaltigkeit zu stellen, ist gerade für mittelgroße und kleinere Unternehmen schwer, die noch keine weitreichenden Transformationen in ihrem Kerngeschäft bewältigen mussten.“
Digitalisierung als größtes strategisches Problem identifiziert
Gefragt nach den größten internen Problemen, die ein strategisches Vorankommen behindern, antworteten die Befragten mehrheitlich mit „Erhöhung des Digitalisierungsgrades“ sowie „Veränderung der IT-Landschaft“ und „fehlende Kompetenzen“. Den Unternehmen ist also durchaus bewusst, dass sie zur Bewertung von Geschäftspotenzialen und zum Ausbau von Geschäftsfeldern datenbasierte Analysen auf Basis moderner Systemplattformen sowie offene Schnittstellen zu Externen benötigen. Dies ist allerdings nicht die einzige „digitale Baustelle“. Auch im Online-Vertrieb, der nach mehrheitlicher Einschätzung (80 Prozent) bis 2025 zum Hauptvertriebskanal wird, sind viele Unternehmen ungenügend vorbereitet. 60 Prozent verfügen über keine konkrete Strategie zum Ausbau des Onlinevertriebs und eine unzureichende Datenbasis.
Die Inseln und Halligen vor der Deutschen Nord- und Ostseeküste sind vom Klimawandel besonders stark betroffen. Im April 2019 trafen sich Vertreter der deutschen Inselbewohner zum ersten Mal zu einer Konferenz auf Helgoland. Entstanden ist aus dieser Konferenz die Inselresolution, in der nicht nur die Klimawandel, Küstenschutz, erneuerbare Energien, Sektorenkopplung und Müllvermeidung thematisiert werden, sondern auch um Dialog gebeten wird – mit der EU und mit der Regierung Deutschlands.
2018 verklagte ein Landwirt-Ehepaar aus Pellworm die Bundesregierung, weil die mit ihrer konsequenten Verweigerung des Klimaschutzes systematisch die Lebensgrundlage des Ehepaars vernichten würde. Die Insel liegt bereits heute ein bis drei Meter unter dem Meeresspeigel – aber noch halten die Deiche. Die Klage wurde abgewiesen.
Über 4 °C expandiert Wasser. Das bedeutet: Bei steigenden Temperaturen dehnen sich die Ozeane aus. Laut IPCC, dem Intergovernmental Panel on Climate Change, haben die Weltmeere 93 Prozent der Wärmenergie absorbiert, die durch den menschengemachten Treibhauseffekt zusätzlich auf der Erde geblieben ist. Das entspricht in den vergangenen 25 Jahren einer zugeführten Wärmeenergie von 3,6 Milliarden Hiroshima-Atombomben – oder anders ausgedrückt ist es so, als hätte die Menschheit ein Vierteljahrhundert lang jede Sekunde vier Hiroshima Atombomben gezündet.
Datenquelle: Deutschland 2050, Text: solar-professionell
Es ist die zweite Auflage des kostenlosen VDE Kompendiums für Bewertung und Einschätzung von Lithium-Ionen-Akkus für Hersteller und Entwickler.
Systemische & technische Eigenschaften werden beleuchtet
Das Team von VDE Renewables, VDE DKE und VDE hat die wichtigsten technischen und systemischen Eigenschaften von Lithium-Ionen-Batterien beleuchtet, bewertet und in einem Kompendium zusammengefasst. Themen sind u. a.:
Funktionsweise
Materialien
gängigen Zelltypen
Beschreibung von Modulen und Systemen.
Normen & Vorschriften
Weiterhin enthält das Kompendium einen Überblick über gesetzliche Regelungen und wichtige Normen nach Anwendungsgebieten – unterteilt nach Einsatzgebieten:
tragbaren Geräten
stationäre Systeme
für industrielle Anwendungen
E-Fahrzeugen und
E-Leichtfahrzeugen
Kompetente Hilfestellung für Experten
Das Kompendium soll beim fachlichen Einstieg in technologische Teilgebiete unterstützen und Herstellern, Entwicklern, Anwendern und Verbauern Hilfestellung bei zentralen Fragen geben:
Woher lassen sich Li-Ionen-Akkus beziehen?
Wie ist die Qualität zuverlässig zu bewerten?
Wie kann man feststellen, ob der Akku sicher ist, und was ist beim Transport zu beachten?
Die zweite Auflage liefert aktualisierte technische Daten und neue Expertenhinweise. Die neue Auflage ist in deutscher und englischer Sprache erhältlich.
Soll die Energiewende ein Erfolg werden brauchen wir mehr erneuerbare Energien sowie ein intelligentes und flexibles Stromnetz. Der VDE spricht vom „Klimaneutralitätsnetz“ das vielen neue Akteure koordiniert und genug erneuerbaren Strom zu den vielen neuen Verbrauchern bringt.
Zuverlässige Versorgung mit erneuerbaren Energien
Klimaschutz, der Ausbau erneuerbarer Energien und die Sektorenkopplung führen nicht nur zu einem deutlichen Anstieg des Strombedarfs, sie erfordern auch einen systematischen Umbau des Energiesystems. Stromnetzen spielen dabei eine herausragende Bedeutung zu, weil sie für eine sichere Integration von regenerativen Erzeugungsanlagen und neuen Verbrauchern, wie der E-Mobilität und neuer Wärme sorgen. Gleichzeitig müssen sie jederzeit die zuverlässige Versorgung mit Strom aus dezentraler Erzeugung sicherstellen.
Zentral wir dezentral
Bisher galt das Prinzip: Von dich nach dünn: Aus einem zentralen Großkraftwerk wird im bisherigen Netz zu den Verbrauchern verteilt, die am Ende einer dünnen Leitung sitzen. Im Klimaschutznetz der Energiewende werden Millionen Erzeuger, Verbraucher und Speicher über Schnittstellen so verknüpft, dass sie miteinander kommunizieren können.
Zuverlässigkeit durch Flexibilität
Geht es nach der neuen Bundesregierung, soll der Ausstieg aus der Kohleverstromung bis 2030 erfolgen. Die erneuerbaren Energien werden dafür mit mehr Leistung und schneller als bisher ausgebaut, mit dem Ziel, dass sie 80 Prozent des deutschen Bruttostrombedarfs decken. Ein flexibles Energiesystem kann die schwankenden, erneuerbaren Energien Photovoltaik und Windkraft mit kontinuierlichen Erzeugern wie Biomasse, Geothermie und Wasserkraft abstimmen und das Verhalten von leistungsstarken Erzeugern und energieintensiven Verbrauchern aufeinander abstimmen.
Politik bekennt sich zur Netzmodernisierung
Im Koalitionsvertrag bekennt sich die künftige Regierung zu Modernisierung und Digitalisierung der Verteilnetze. Der Rollout intelligenter Messsysteme soll beschleunigt werden.
Forum Netztechnik/Netzbetrieb im VDE fordert Eingriffsmöglichkeit der Netzbetreiber
Um flexiblen Fahrbetrieb und sichere Versorgung zu ermöglichen, fordert das Forum Netztechnik/Netzbetrieb im VDE den Netzbetreibern eine Steuerung von speziellen Verbrauchseinrichtungen, wie Ladeeinrichtungen für E-Fahrzeuge, zuzugestehen. Dabei gehe es nicht darum, ihnen wie in Großbritannien Sperrzeiten etwa für das Laden von E-Autos einzuräumen. Es müsse jedoch möglich sein, das Laden bei Bedarf zeitweise auf eine zugesicherte Leistung zu begrenzen. Die sichere Stromversorgung hänge davon ab, dass Netzbetreiber in kritischen Situationen eingreifen können, erklärt das Forum.
Flexibilität – schwieriges Thema
Die Energiewende darf als eine deutsche Erfindung bezeichnet werden, der kometenhafter Aufstieg spätestens 2011 politisch gebremst wurde. Deutsche Politik hat eine blühende Photovoltaikindustrie zerstört und den Ausbau der Windkraft praktisch zum Erliegen gebracht. Jetzt besteht die Chance aus der Energiewende eine Erfolgsgeschichte werden zu lassen – ein Teil sind flexible und intelligente Stromnetze in denen Erzeuger, Speicher und Verbraucher kommunizieren.
„Europäische Glas-Glas PV-Module sind besonders klimafreundlich“ meldet das Fraunhofer ISE – Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE – am 23. September 2021 in einer Pressemeldung. Interessant ist, dass der Aluminiumrahmen für einen Großteil der CO2-Belastung bei PV-Modulen verantwortlich ist. Module ohne Rahmen liefern angeblich eine um 22 bis 27 % bessere CO2-Bilanz als Photovoltaikmodule mit Aluminiumrahmen. Da stellt sich sogleich die Frage – werden rahmenlose Glas-Glas-Module das neue „Normal“ in der Photovoltaik?
Glas-Glas haben den kleinsten CO2-Fußabdruck
In einer neuen Studie haben Forscherinnen und Forscher des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE errechnet, dass in der Europäischen Union hergestellte Silicium-Photovoltaikmodule 40 Prozent weniger CO₂ erzeugen als Module chinesischer Produktion. Mithilfe einer Lebenszyklusanalyse verglich das Forschungsteam die CO₂-Fußabdrücke monokristalliner Solarmodule deutscher, europäischer und chinesischer Herstellung. Dabei fanden sie auch heraus, dass Glas-Glas-Module im Vergleich zu PV-Modulen mit Rückseitenfolien unabhängig von ihrem Produktionsstandort eine zusätzliche Emissionsreduktion von 7,5 bis 12,5 Prozent ermöglichen.
Die CO2-Emissionen bei der Herstellung, dem Transport und zum Lebensende der Module sind laut Studie gering. Das Fraunhofer ISE hat für eine Studie den CO2-Fußabdruck von sechs monokristallinen Silicium-Photovoltaikmodulen berechnet. Es wurden Module mit Herstellungsort China, Deutschland und der Europäischen Union sowie je einmal mit Glas-Folie- und einmal mit Glas-Glas-Laminat untersucht.
40 % weniger CO2-Belastung mit EU-Modulen
„Wenn ich an einem europäischen Ort mit durchschnittlichen Einstrahlungswerten eine Photovoltaikanlage installieren möchte, habe ich mit der Wahl meiner PV-Module großen Einfluss auf deren Klimafreundlichkeit“, erklärt Dr. Holger Neuhaus, Abteilungsleiter für Modultechnologie am Fraunhofer ISE: „Mit PV-Modulen, die in der EU hergestellt wurden, spare ich 40 Prozent an CO2-Emissionen im Vergleich zu Modulen, die aus China importiert wurden“. Der Strommix im Herstellungsland hat den größten Einfluss auf den CO2-Fußabdruck.
CO2-Check PV-Module
Mit 50 bis 63 Prozent hat der Energiebedarf den größten Einfluss auf die CO2-Bilanz. Der Strommix im Herstellungsland hat somit den größten Einfluss auf den CO2-Fußabdruck eines Moduls.
Etwa 3 Prozent der Gesamtemissionen entfallen auf den Transport von China nach Europa.
Rahmenlose Glas-Glas-Module verursachen bei der Herstellung 7,5 bis 12,5 Prozent weniger CO₂ als Glas-Folie-Module – unabhängig von ihrem Herstellungsort.
Glas-Glas Module haben außerdem eine längere Lebensdauer und eine geringere jährliche Degradation als solche mit Folie, was ihren CO2-Fußabdruck zusätzlich verbessert.
Bezogen auf die erzeugte Kilowattstunde verursachen rahmenlose Glas-Glas-Module 22 bis 27 Prozent weniger CO2-Emissionen als Glas-Folien-Module mit Aluminiumrahmen.
Moderne Module um 80 % bessere CO2-Bilanz
In der Studie wurden neue Produktionsdaten zugrunde gelegt, die das Fraunhofer ISE gemeinsam mit Herstellerunternehmen erhoben hat. Auf Basis der neuen Daten hat sich herausgestellt, dass der CO2-Fußabdruck von PV-Modulen sich in den letzten Jahren um etwa 80 Prozent verbessert hat. Gründe dafür sind Verbesserungen in der Silicium-Gewinnung, der Herstellungsprozesse der Moduleffizienz und der zunehmende Anteil an erneuerbaren Energien bei der Stromerzeugung.
Kilogramm CO2-Äquivalent nach Herstellungsgebiet
China:
Glas-Folie-Modul: 810 Kilogramm CO2-Äquivalent pro Kilowatt Peak
Glas-Glas-Modul: 750 Kilogramm CO2-Äquivalent pro Kilowatt Peak
Deutschland:
Glas-Folie-Modul: 580 Kilogramm CO2-Äquivalent pro Kilowatt Peak
Glas-Glas-Modul: 520 Kilogramm CO2-Äquivalent pro Kilowatt Peak
EU:
Glas-Folie-Modul: 480 Kilogramm CO2-Äquivalent pro Kilowatt Peak
Glas-Glas-Modul: 420 Kilogramm CO2-Äquivalent pro Kilowatt Peak
Fazit: mehr Glas-Glas-Module einsetzen und mehr Module in der EU und Deutschland herstellen
Die Studie kommt zu dem Schluss, dass wieder mehr in der EU und in Deutschland produziert werden sollte. 2019 wurden 68 Prozent des Polysiliciums, 96 Prozent aller Wafer, 76 Prozent aller Solarzellen und 71 Prozent aller PV-Module in China hergestellt. Prof. Andreas Bett, Institutsleiter am Fraunhofer ISE schlussfolgert deshalb: „Aufgrund der deutlich geringeren CO2-Emissionen während der Produktion und dem weiter stark steigenden Bedarf an klimafreundlicheren PV-Modulen weltweit, geht es nun darum, schnell und mit viel Engagement die PV-Produktionskette in Europa aufzubauen“.
Märchenstunde „Grüner Wasserstoff“. Wasserstoff aus Atomstrom und Erdgas als grüner Wasserstoff? Brennstoffzellen in Einfamilienhäusern, die mit Erdgas betrieben Wasserstoff erzeugen, um daraus Wärme und Strom herzustellen? Das ist nicht gut für die Energiewende und nicht gut fürs Klima.
Die Energiewende wird so in eine ferne Zukunft verschoben, dann wenn Erdgas durch echten grünen Wasserstoff ersetzt werden wird, der mit 100 % erneuerbaren Energien erzeugt wird.
Dabei gibt es gerade für Einfamilienhäuser Wärmepumpe, Stromspeicher und Fotovoltaik. Das ist effizient, erprobte Technik, langlebig, wartungsarm, sofort CO2-arm und wesentlich besser fürs Klima – aber eben schlecht für die Gasindustrie.
10 Minuten-Beitrag ansehen und staunen. Null Klimaschutz – hundert Prozent Lobbyismus.
Wer heute mit 18 seinen Führerschein erhält, kann durchaus ausschließlich elektrisch unterwegs sein – weil z. B. in der Familie nur Elektroautos vorhanden sind. Noch sind die Verbrenner in der Mehrzahl. Wie aber erleben junge Menschen Mobilität, wenn sie e-mobil sozialisiert werden? Ist die vieldiskutierte Reichweite ein Thema, oder das „langsame Tanken von E-Autos? „Nein“ sagt Lou Heger, die, seit sie mit 18 ihren Führerschein ausgehändigt bekommen hat, nur elektrisch unterwegs ist. Die Generation E-mobil denkt, fühlt und fährt anders:
Powertrust: Lou, du fährst seit deinem 18. Lebensjahr ausschließlich elektrisch. Warum?
Lou Heger: Meine Familie hat sich einige Monate bevor ich meinen Führerschein bekommen habe, vom letzten Auto mit Verbrennungsmotor getrennt – einem Hybrid – und ist auf reine Elektroautos umgestiegen. Von daher bin ich von Haus aus immer nur elektrisch gefahren.
Powertrust: Ist E-Mobilität etwas Außergewöhnliches für dich?
Lou Heger: Ehrlich gesagt nein. Es gehört so in meinen Alltag, dass ich mir da kaum noch Gedanken drüber mache. Aber ich freue mich jedes Mal, wenn ich ein anderes Elektroauto auf der Straße sehe. Das werden übrigens immer mehr. Am Anfang war jedes Elektroauto ein Highlight.
Powertrust: Deine Fahrschule und Prüfung hast du auf einem Fahrzeug mit Verbrennungsmotoren absolviert. Wie war der Umstieg auf elektrisches Fahren? Was war die größte Herausforderung?
Lou Heger: Es gab keine Herausforderung! Es war sogar eher eine Erleichterung. Als Beifahrer kannte ich unser Auto ja schon und wusste, wie angenehm es zu fahren ist. Ich hab´ die Tage gezählt, bis ich von dem umständlichen Fahrschulauto wegkonnte.
Powertrust: Wie viele Kilometer fährst du elektrisch und ist Reichweite für dich ein Problem?
Lou Heger: Ich fahre sehr viel Auto! Allein bis zu meiner Uni und zurück sind es 160 km, die ich teilweise dreimal die Woche zurücklege. In solchen Wochen fahre ich mit den Strecken zuhause schnell mal 500 bis 600 km. Aber die Reichweite war noch nie ein Problem! Bei gutem Wetter eh nicht. Wenn es kalt ist, suche ich mir eine Ladesäule, und das Auto lädt sich auf, während ich in der Uni bin. Damit komm ich ganz easy hin und zurück. Und je nachdem, wie ökonomisch ich fahre, ist meine Batterie abends auch noch halb voll.
Powertrust: Sowohl das Tanken als auch das elektrische Laden gehört nicht zur Fahrschulausbildung. Der erste Tankvorgang ist immer eine kleine Herausforderung. Vom Öffnen des Tankdeckels bis zur Wahl des richtigen Treibstoffs gibt es einiges zu beachten. Wie war deine erste Begegnung mit einer Ladesäule?
Lou Heger: Da ich noch nie einen Verbrenner betankt habe und es mir davor auch etwas graut, kann ich hier nichts vergleichen. Ich weiß nur, dass Laden echt einfach ist: an die Säule fahren, Stecker rein, fertig! Laden kann das Auto ja alleine, da muss man nicht daneben stehen. Danach abstecken, bezahlen – und dann kann‘s weitergehen!
Powertrust: Bist du, nachdem du deinen Führerschein erhalten hast, noch mal Verbrenner gefahren? Wie war das für dich?
Lou Heger: Nur als Beifahrer und einmal kurz selbst, weil mein Freund zu müde zum Fahren war. Aber es war richtig komisch: Ich konnte das Auto kein bisschen einschätzen. Zum Glück waren das nur ein paar Kilometer – da ist mir mein E-Auto echt lieber.
Powertrust: Hast Du schon mal ein Fahrzeug mit Verbrennungsmotor betankt – und wenn ja: Wie war das für dich im Vergleich zum elektrischen Laden an der Ladesäule?
Lou Heger: Ne ich hab´ noch nie selbst eines betankt, aber ich weiß von Freunden und wenn ich selbst dabei bin, dass es echt umständlich ist, weil man die ganze Zeit daneben steht.
Beim Elektroauto ist es einfacher, weil man es einsteckt und gehen kann, zum Beispiel Kaffee trinken oder so. Und wenn man wieder kommt, ist das Auto geladen. Dann muss man nur noch abstecken und losfahren.
Powertrust: Du bist sozusagen elektro-mobil sozialisiert, kennst aber beide Welten. Wenn du die elektrische Mobilität mit der Verbrenner- Mobilität vergleichst: Welche Gedanken hast du dazu?
Lou Heger: Mir geht es dabei vor allem um die Zukunft. Klar kann man sagen: Elektroautos sind nicht 100 % umweltfreundlich, aber sie sind ein großer Schritt in die richtige Richtung. Und die Technologie würde sich nicht weiterentwickeln, wenn wir nicht bereit wären, solche Schritte zu gehen.
Powertrust: Wie sieht deiner Meinung nach die Automobilzukunft in Deutschland und Europa aus?
Lou Heger: Ich wünsche mir, dass die Menschen die Vorteile von Elektroautos schätzen lernen und Methoden gefunden werden, die Autos immer umweltfreundlicher zu machen. Ich wünsche mir, dass die Menschen bereit sind Dinge in die Hand zu nehmen und nicht immer nur meckern wie schrecklich viel CO2 Autos doch ausstießen – aber dann trotzdem weiter Verbrenner fahren, weil Elektroauto „kennen wir nicht, wollen wir nicht“.
Das Hochvolt-Speichersystem HYPERION in voller Harmonie mit den Kostal Wechselrichtern der Baureihe PLENTICORE!
Mit KOSTAL Wechselrichternmaximal flexibel bleiben.
Die Hochvolt-Batterie HYPERION von BMZ ist ab sofort kompatibel mit dem Hybrid-Wechselrichter PLENTICORE plus und dem Batterie-Wechselrichter PLENTICORE BI von KOSTAL. Beide Wechselrichter können leicht über die Kommunikationsschnittstelle RS485 mit dem Energiespeicher verbunden werden.
Um den neuen BMZ-Speicher mit dem PLENTICORE plus oder PLENTICORE BI verwenden zu können, muss der Wechselrichter auf die Softwareversion UI 01.20.0xxx aktualisiert werden. Die Software steht ab sofort im Downloadbereich zur Verfügung. Noch bequemer geht es mit dem AutoUpdate von KOSTAL – so bleibt der Wechselrichter immer auf dem neuesten Stand der Technik.
Nach erfolgreichem Update des Wechselrichters kann in den Batterieeinstellungen „BMZ“ als Speicher gewählt werden. Der HYPERION-Speicher von BMZ benötigt weder eine eigene Konfiguration noch ein Softwareupdate.
BMZ-Batteriespeicher: Kraftpakete in Sachen Energievorrat
Der Lithium-Ionen-Speicher von BMZ eignet sich für alle PV-Anlagenbetreiber, die die Eigennutzung des selbstproduzierten Stroms maximal ausweiten möchten. Der Batteriespeicher von BMZ ist modular aufgebaut, hat drei Basismodule und kann auf bis zu sechs Batteriemodule erweitert werden. So kann die Systemerweiterung bei wachsenden Energiebedarfen schnell mit den passenden Helios-Power-Batteriemodulen nachgerüstet werden. Das bietet eine maximal nutzbare Kapazität von bis zu 15 kWh.
Die HYPERION-Batterie verfügt über die erprobte BMZ-Qualität und zeigt sich robust in der Bauweise. Die Lithium-Ionen-Batterie ist sicher und gleichzeitig einfach zu installieren. Dabei kommt das Gerät als echter Hochvolt-Speicher ohne DC-Wandler aus und spart damit Gesamtkosten ein.
Dank des Kurzschluss- und Überladeschutzes, der integrierten Temperaturregelung und des passiven Ausgleichs zwischen den Zellspannungen gewährleistet das Hyperion-Speichersystem einen störungsfreien Betrieb. Darüber hinaus stellt BMZ in Deutschland dank der Garantie innerhalb von zehn Jahren nach Anschaffung einen Zeitwertersatz zur Verfügung.
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BMZ-Speicher HYPERION: Einfache Inbetriebnahme mit KOSTAL >> Zum Video
So aktivieren Sie das KOSTAL AutoUpdate >> Zum Video
Die Mehrzahl der Menschen in Deutschland wird die ersten beiden Fragen mit einem „Ja“ beantworten können. Bei Frage Nummer drei wird die Mehrzahl mit einem klaren „Nein“ antworten. Deshalb hat die STROMDAO GmbH einen Rechner entwickelt, der Daten Geschichten erzählen lässt und Durchblick bei Kosten, Steuern, Abgaben und Verbrauch liefert – detailgenau, bis zum letzten Cent. Ein Werkzeug, mit dem alle Stromkunden in Deutschland klare Sicht auf Anteile vom Elektrizitäts-Kuchen erhalten: Wer vom Strompreis was bekommt, wie die Umlagen gestaltet sind, wie sich der Strom in der eigenen Region zusammensetzt – und das individuell für die eigene Postleitzahl, denn Strompreise sind in Deutschland je nach Region unterschiedlich.
Wenn Elektronen auf Reise gehen…
Wenn Elektronen Geschichten erzählen könnten, würden Sie berichten, wie sie in einer kochend heißen, kohlebefeuerten Brutstätte, die seit Jahrzehnten Tonnen von CO2 in den Himmel pustet, geboren wurden. Dann auf eine lange Reise geschickt wurden, über viele hundert Kilometer, die viele Elektronen nicht überlebt haben. Bei einer Reise von 100 Kilometern durch eine Freileitung mit 380.000 Volt verlieren wir bei 1,1 Gigawatt übertragener Leistung über 11 Megawatt. Das sind viele Elektronen, die sinnlos auf die Reise geschickt werden.
Kurze Weg schaffen viel mehr Leistung
Wenn wir an unseren Arbeitsplätzen ankommen und Kolleginnen und Kollegen treffen, die nicht aus großen Kohle- oder Atomkraftwerken angereist kommen, sondern regional in Photovoltaik-, Windkraft- oder Biogasanlagen erzeugt wurden, dann haben die viel weniger Verluste: Sie sind eine viel stärkere Gemeinschaft, können viel mehr Arbeit leisten, es gehen wenige verloren und es müssen viel weniger auf die Reise gehen. Elektronen raten: „Nutze so viel wie möglich regionalen Strom aus erneuerbaren Quellen. Du produzierst weniger Verluste und schützt das Klima“.
STROMDAO Strompreisaufklärung
Wenn Du wissen willst, wie sich der Strom aus Deiner Region sich zusammensetzt, dann verwende doch einfach mal den STROMDAO Stromrechner. Der zeigt Dir genau wie in Deinem Postleitzahlgebiet Ökostrom zusammengestellt wird, ob Du mit Wind-, Wasser-, Sonnen- oder Biomassestrom versorgt wirst – oder von allem etwas. Er erklärt Dir wer am Strompreis wie viel verdient, wie viel Grundgebühr und welchen Arbeitspreis du zahlst. Der STROMDAO-Rechner zeigt Dir sogar genau, wie sich der Grundpreis zusammensetzt, wie viel Bund, Länder und Gemeinden vom Strompreiskuchen erhalten – alles ganz genau aufgedröselt.
Eins können wir schon jetzt verraten: Es ist wie beim Obst und Gemüse – die Erzeuger erhalten den kleinsten Teil vom Kuchen. Deshalb ist auch die Idee als Endkunde mit Börsenstrompreisschwankungen Geld zu sparen, keine gute Idee.
Wir setzen lieber auf Aufklärung, kurze Transportwege durch regionale, dezentrale Ökostromnutzung und den Aufbau einer Eigenversorgung unserer Kunden.
Vor 21 Jahren haben Solarpioniere wie Herr Vinke aus Norden ihre erste Photovoltaikanlage installiert. Seit diesem Jahr ist die EEG-Förderung für die ersten Anlagen ausgelaufen. Laut neuem EEG wird ins Netz eingespeister Strom mit dem durchschnittlichen Börsenstrompreis des Vorjahres vergütet. Herr Vinke erhält von seinem Direktvermarkter dieses Jahr netto 2 Cent pro Kilowattstunde – nicht genug für einen wirtschaftlichen Betrieb. Die Powertrust GmbH zeigt Möglichkeiten, wie Betreiberinnen und Betreiber ausgeförderte Photovoltaikanlagen nach Ende der EEG-Förderung sinnvoll betreiben können – eine Bestandsaufnahme.
EEG-Novell 2020 – Rettung für Altanlagen in letzter Minute
Im überarbeiteten EEG 2021 wurde geregelt, dass Photovoltaikanlagen, deren Förderung ausgelaufen ist weiter am Netz bleiben dürfen. Der eingespeiste Strom wird vergütet, mit dem durchschnittlichen Börsenstrompreis des Vorjahres, abzüglich Bearbeitungskosten für die Stromvermarktung. Bei kleinen Anlagen ist das in der Regel das Betreiber-Unternehmen des öffentlichen Netzes. Herr Vinke war der erste, der im Jahr 2000 im kleinen Örtchen Friedewalde eine Photovoltaikanlage installierte. Nach Auslaufen der Förderung erhält er 2021 den durchschnittlichen Börsenpreis des Vorjahres, exakt 2,5 Cent für jede Kilowattstunde, die seine Anlage in das öffentliche Stromnetz einspeist. Das teilte ihm sein Netzbetreiber im März dieses Jahres mit und dass Herr Vinke 0,5 Cent pro eingespeister Kilowattstunde als Aufwandsentschädigung für die Direktvermarktung an den Netzbetreiber zu zahlen habe. Unterm Strich erhält der Solarpionier 2021 zwei Cent pro Kilowattstunde. Ein wirtschaftlicher Betrieb ist so nicht möglich, aber eine Möglichkeit die Anlage am Leben zu erhalten. Besser wäre ein Umbau auf Eigenverbrauch, aber da das Haus vermietet ist und 2004 eine weiter 2,5 Kilowatt-Peak Photovoltaikanlage auf dem Gebäude aus der Förderung fällt, belässt es der Solarpionier bis dahin bei der Volleinspeisung zum Durchschnittsbörsenpreis. Dann möchte er seinen Mietern die Anlage verpachten, eine deutlich besser Lösung als das EEG-Mieterstrommodell. Aber welche Möglichkeiten haben Anlagenbetreiber/innen heute, um ausgeförderte Photovoltaikanagen sinnvoll und wirtschaftlich weiterzubetreiben?
Umbau auf Eigennutzung
Die Powertrust GmbH aus Bremen, die Herrn Vinke auf seinem neuen Haus eine Photovoltaikanlage installiert hat, empfiehlt bei selbst genutzten Objekten den Umbau der Zähleranlage auf Eigenverbrauch. Beim Eigenverbrauch werden rund 30 Cent Stromkosten beim Einkauf umgangen, ein Plus von 28 Cent pro Kilowattstunde gegenüber dem Direktvermarktungsmodell. Hauke Heitshusen, zuständig für Sonderprojekte bei der Powertrust GmbH erklärt: „Der Umbau auf Eigenverbrauch ist im Einfamilienhaus keine große Sache. Der Ausgangszähler wird entfernt. Der Hauszähler wird durch einen Zwei-Richtungszähler ersetzt und die Photovoltaik wird hinter dem Zähler, auf der Hausnetz-Seite angeschlossen. Das kann abhängig vom zuständigen Netzbetreiber variieren. Nicht angefasst werden Wechselrichter und Photovoltaik. Nach dem Umbau kann die Anlage noch viele Jahre weiterlaufen“.
Wann ist „Repowering“ interessant
Beim „Repowering“ wird eine Bestandsanlage durch eine neue, leistungsstärkere ersetzt. „Das macht allerdings nur Sinn, wenn das Anforderungsprofil, also der Strombedarf am Standort, auch zur leistungsstärkeren Anlage passt. Deckt die ausgeförderte Bestandsanlage den Energiebedarf ist „Repowering“ Unsinn. Dann ist es sinnvoller den eigenen Verbrauch des Photovoltaik-Stroms mit einem Stromspeicher anzuheben“, erklärt Hauke Heitshusen. „Wird am Anlagenstandort aber deutlich mehr Strom gebraucht als die ausgeförderte Anlage liefern kann, weil zum Beispiel eine Wärmepumpe installiert wird oder Elektroautos geladen werden sollen, dann kann „Repowering“ sinnvoll sein.“
Photovoltaik mit mehr Leistung als am Standort gebraucht wird
Bei privaten Anlagen eher selten der Fall, aber in der Landwirtschaft durchaus möglich – die Photovoltaikanlage liefert mehr grünen Strom, als am Standort verbraucht werden kann. Das wird den nächsten Jahren bei landwirtschaftlichen Photovoltaikanlagen der Fall sein. Hier lautet die Empfehlung des Bremer Experten: „Den Eigenverbrauch am Standort ermitteln, einen dazu passenden Stromspeicher installieren und so die Eigenversorgung auf 70 Prozent anheben, um möglichst viel Strom selbst zu verbrauchen und die Netzeinspeisung so weit als möglich zu senken“.
Ausgeförderte Anlage auf vermietetem Gebäude
In der Theorie können Vermieter/innen zum Mieterstrommodell greifen und den selbst erzeugten Strom auf dem Dach eines Gebäudes an die Mieter weitergeben. Vermieter/innen werden dabei zu Stromversorgern mit allen Lasten und Pflichten. Der Gesetzgeber fordert beim Mieterstrommodell einen außergewöhnlich hohen Aufwand, der bei kleinen Anlagen in keinem Verhältnis zum Nutzen steht. „Eine elegante Lösung für vermietete Einfamilienhäuser oder Gewerbeobjekte ist die Verpachtung der Anlage, da durch die Verpachtung Anlagen-Betreiber/in und Nutzer/in die gleiche Person werden und alle Lasten und Pflichten, wie beim Mieterstrommodell wegfallen“, empfiehlt Hauke Heitshusen. Dem Pacht-Modell sollte eine längere Mietdauer zugrunde liegen, weil der/die Pächter/in sowohl beim Netzbetreiber, als auch im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldet werden müssen.
Fazit
Eigenverbrauch ist aktuell die wirtschaftlichste Alternative zur gesetzlichen Regelung. Betreiber/innen umgehen die kärgliche Vergütung des eingespeisten Stroms zum durchschnittlichen Börsenstrompreis, sie verbrauchen ihren selbst erzeugten Strom direkt am Standort, vermeiden CO2 und müssen keinen teuren Strom aus dem Netz kaufen. Zu guter Letzt war die dezentrale, CO2-freie Stromerzeugung mit Standort-nahem Verbrauch das ursprüngliche Ziel des EEG. Das ist die Grundlage für Wirtschaftlichkeitsberechnungen sowohl für Neuanlagen als auch für ausgeförderte Bestandsanlagen. Die im Vergleich zu heute hohen Förderungen waren bei der EEG-Einführung als Anschubhilfe für die vor 20 Jahren noch nicht sehr verbreitete Technik der erneuerbaren Energien gedacht. Heute ist Photovoltaik die weltweit einfachste und günstigste Art Strom zu produzieren. Das gilt für ausgeförderte Anlagen – denn sie sind bezahlt – genauso wie für neue Anlagen – denn ihre Komponenten sind heute so günstig, dass sie allein durch den Eigenverbrauch nach wenigen Jahren wirtschaftlich arbeiten.
Quelle: Powertrust GmbH in Bremen – a Hoyer Energy Company
Wiederherstellen der natürlichen Funktion lautet die deutsche Beschreibung für Physiotherapie. Man mag sich fragen, ob regenerative Energien eine Art Physiotherapie für die Umwelt sind. Der Einsatz sich erneuernder Energiequellen stellt die natürlichen Funktionen der Umwelt wieder her. Die Physiotherapeutin Theda Kempe ist Expertin im „Wiederherstellen der natürlichen Funktion“. Sie hat ihr Haus in Bielefeld, in dem sich auch ihre Praxis befindet, mit Photovoltaik und Stromspeicher ausstatten lassen – für ein Wohn und Arbeitsumfeld mit gesunder Energie, für eine gesunde Umwelt und für gesunde Menschen. Für Frau Kempe liegen ihre Arbeit und Erneuerbaren Energien ganz eng beieinander.
Die Physiotherapeutin
„Die Behandlung verschreibt der Arzt. Behandelt werden in meiner Praxis alle Altersgruppen, vom Frühchen, bis zu Hundertjährigen – Beschwerden aus Neurologie, Chirurgie, Orthopädie, Pädiatrie, Gynäkologie, Urologie und Psychiatrie“, erklärt Theda Kempe.
Der ganzheitliche Blick auf Mensch und Umwelt
Ihr Vater war Arzt für Naturheilkunde und hatte eine eigene Klinik. Sie kam erst mit 35 Jahren zur Physiotherapie, nachdem sie zuvor eine Ausbildung als Heilpraktikerin absolvierte und mehrere Jahre in diesem Beruf gearbeitet hat. Mit ganzheitlichem Blick für Gesundheit ist auch der ganzheitliche Blick für gesunde Umwelt, Natur und Energie nicht fern. Eine Photovoltaikanlage wünscht sie sich schon seit 20 Jahren. Jetzt war das Geld da und sie hat es in eine Solarstromanlage mit 9,6 Kilowatt Peak Leistung und einen Stromspeicher mit 8 Kilowattstunden Kapazität investiert.
20 Jahre bis zur eigenen Photovoltaik – dann aber richtig
Im März diesen Jahres ist das System ans Netz gegangen. Frau Kempe spricht von einem „interessanten Gefühl“. Vor gut 20 Jahren hatte sie zum ersten Mal von Photovoltaik gehört und fand die Stromerzeugung aus Sonne spannend. Atomkraft war überhaupt nicht ihr Ding, was ein Atomkraft-Nein-Danke-Aufkleber auf ihrer Garage klar dokumentiert. Für sie ist maximaler Eigenverbrauch wichtig, „Praxis und Wohnung verbrauchen rund 9000 Kilowattstunden Strom pro Jahr“, rechnet Frau Kempe. Heißes Wasser wird im ganzen Gebäude mit Durchlauferhitzern erzeugt und sie betreibt in der Praxis ein Bad für mit Moor gefüllte Wärmeträger, das elektrisch beheizt wird. „Der Strom vom Dach wird bei mir gut verbraucht. Netzunabhängigkeit – das wäre toll“, sagt die erfahrene Physiotherapeutin.
Intelligente Technik für maximale Leistung
Die Chancen für hohen Eigenverbrauch stehen gut. Die Powertrust GmbH hat die Photovoltaik von Frau Kempe mit SolarEdge Leistungsoptimierern ausgestattet. Jedes Modul wird individuell gesteuert und liefert immer die bestmögliche Leistung. Verschattung durch Wolken, Bäume, Vögel und ähnliches ist durch die Optimierer kein Problem. Die Leistung wird im gesamten System modulgenau jederzeit im optimalen Bereich gefahren. Die Prognose für den Eigenverbrauch des erzeugten Solarstromes wurde vom Bremer Unternehmen Powertrust konservativ auf 60 Prozent berechnet, wird aber wahrscheinlich in der Praxis weit höher ausfallen. „Betreiber passen ihren Verbrauch oft sehr schnell an die Erzeugung ihrer Photovoltaik an“ , weiß Hauke Heitshusen Beauftragter Sonderprojekte der Powertrust GmbH.
Professionell, schnell und mitgedacht
Vom Unternehmen ist Frau Kempe begeistert: „Beratung und Planung waren gut, die Installation wurde schnell und ohne Unterbrechung durchgeführt, alle Arbeiten waren gut aufeinander abgestimmt und die Baustelle wurde sauber hinterlassen.“ Auf die tolle App zur Visualisierung der Energieströme im Haus erklärt Frau Kempe, das sei nicht ihr Ding. Ihr Partner, der schaut oft auf die App, kennt aktuelle PV-Produktion, Speicherstände, Eigenverbrauch und CO2-Einsparung.
Und plötzlich wird Strom zum Erlebnis!
Obwohl Frau Kempe sich selbst als „nicht so der Technik-Typ“ beschreibt erzählt sie begeistert, dass Strom mit der Photovoltaikanlage und der Visualisierung plötzlich erlebbar und Verbrauch transparent wird. Sie erzählt von ihrem Moorbad, dass am Wochenende immer eingeschaltet war um am Montag vor Praxisöffnung die Aufheizphase zu umgehen. „Mit dem neuen System probieren wir aus, wie wir effizienter mit Energie umgehen können. Man wird aufmerksamer und spart Energie – nicht wegen des Geldes, sondern wegen Umwelt- und Klimaschutz“, sagt sie. Im Wohnzimmer betreibt Frau Kempe einen Holzofen mit Backofen, der nicht nur Wärme produziert, sondern auch für Selbstgebackenes genutzt wird. Ein ganzheitlicher Blick, nicht nur auf Menschen, sondern auch auf Energie, mit erfolgreicher Energiewende in den eigenen vier Wänden. Wir hatten sogar den Eindruck, dass die gelbe Sonne des Atomkraft-Nein-Danke-Aufkleber auf Frau Kempes Garagentor seit Inbetriebnahme der Photovoltaik ein noch fröhlicheres Gesicht macht als zuvor.