Der deutsche Hersteller von Leistungsoptimierern, BRC Solar, und der Wechselrichterhersteller Sungrow erweitern ihre Zusammenarbeit. Die neue Optimierergeneration M605-M wurde für den Einsatz mit den Sungrow SHT-Hybridwechselrichtern freigegeben.
Mit der Freigabe steht Installateuren und Planern eine weitere Option für die Umsetzung von Photovoltaikprojekten mit Leistungsoptimierung zur Verfügung.
Die Freigabe bestätigt die technische Kompatibilität zwischen den Leistungsoptimierern der M605-M-Serie und den Wechselrichtern der Sungrow SHT-Serie. Damit können Fachpartner die Komponenten in einer abgestimmten Systemkombination einsetzen. Die Freigabe ermöglicht zudem die Nutzung der bestehenden Herstellergarantien entsprechend den jeweiligen Garantiebedingungen.
Mit der M605-M-Serie erweitert BRC Solar sein Portfolio um eine weitere Lösung für die Moduloptimierung. Die Plattform unterstützt ein erweiterbares Monitoring – von der Überwachung einzelner Optimierer bis hin zu Photovoltaikanlagen mit mehreren BRConnect Gateways. Voll- und Teiloptimierung können unabhängig vom eingesetzten Wechselrichter umgesetzt werden. Die für BRC Solar Optimierer geltende 25-jährige Produktgarantie ab Installationsdatum bietet dabei eine langfristige Absicherung der Produkte.
Herausfordernde Installationsbedingungen gehören zum Photovoltaik-Alltag. Leistungseinbußen einzelner Module können sich auf den Ertrag eines Strings auswirken. Leistungsoptimierer ermöglichen es, betroffene Module unabhängig zu betreiben und die Auswirkungen von Leistungsunterschieden innerhalb des Systems zu begrenzen.
In Kombination mit den Wechselrichtern der Sungrow SHT-Serie steht damit eine geprüfte Systemkombination für unterschiedliche Anwendungsfälle zur Verfügung. Die Zusammenarbeit beider Unternehmen umfasst die technische Abstimmung der Komponenten und schafft zusätzliche Optionen für die Planung von Photovoltaikanlagen.
Pascal Ruisinger, kaufmännischer Geschäftsführer der BRC Solar GmbH, erklärt: „Die Freigabe unserer neuen M605-M-Serie für die Sungrow SHT-Wechselrichter bestätigt die erfolgreiche technische Zusammenarbeit unserer Unternehmen. Die Auslegung des M605-M-Systems ohne Eingangsstrombegrenzung erweitert die Möglichkeiten bei der Auswahl und Planung moderner Hochleistungsmodule.“
Auch bei Sungrow wird die Zusammenarbeit als weiterer Schritt bei der Entwicklung abgestimmter Systemlösungen gesehen. Mario Pollak, Head of Distribution DACH bei Sungrow, betont: „Mit BRC haben wir einen Partner an unserer Seite, dessen Lösungen unser Portfolio ergänzen. Die gemeinsame technische Abstimmung erweitert die Möglichkeiten für unsere Kunden bei der Planung von Photovoltaikprojekten.“
Sebastian Faßbender, Technical Sales Manager DACH bei Sungrow, ergänzt: „Die Freigabe der neuen BRC-Optimierergeneration bietet Installateuren zusätzliche Möglichkeiten bei der Anlagenplanung und erweitert die Einsatzmöglichkeiten unserer Systeme. Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit mit BRC.“
Mit der Freigabe der M605-M-Serie für die Sungrow SHT-Serie setzen Sungrow und BRC Solar ihre technische Zusammenarbeit fort und erweitern die verfügbaren Optionen für Photovoltaikanlagen mit Leistungsoptimierung.
Warum die Zimmerdecke bei der Suche nach effizienten Heiz- und Kühllösungen zunehmend in den Fokus rückt und welche Vorteile sie bietet.
Wenn es um die Beheizung von Räumen geht, sind Heizkörper und Fußbodenheizungen die bekanntesten Lösungen. Eine Fläche wird dabei häufig übersehen: die Decke. Dabei bietet sie ideale Voraussetzungen für eine großflächige Wärmeübertragung und kann zugleich für die Kühlung eingesetzt werden.
Die Klima-Top, Partner der Raum-K, macht sich dieses Prinzip seit mehreren Jahrzehnten mit ihren Klimadecken zunutze. Die Wärme wird dabei überwiegend als Strahlungswärme an den Raum abgegeben. Im Unterschied zur klassischen Konvektionsheizung wird die Wärme nicht in erster Linie über die Erwärmung und Bewegung der Raumluft verteilt. Stattdessen werden die Oberflächen im Raum direkt erwärmt. Die physikalische Grundlage ist der Strahlungsaustausch zwischen unterschiedlich temperierten Oberflächen.
Wärme dort, wo sie gebraucht wird
Der Leiter des technischen Büros, Erwin Aurbacher, hat als staatlich geprüfter Bautechniker, BNK-Auditor, Energieberater und Energieberater Baudenkmale viele Neubauten und Sanierungsprojekte energetisch betreut. Zur Heizung an der Decke erklärt er: „Eine vollflächig aktivierte Klimadecke arbeitet mit einem Strahlungsanteil von bis zu 97 %. Die Luftbewegung im Raum bleibt dagegen gering, ebenso die Staubbelastung. Das führt zu einem gleichmäßigen Wärmeempfinden und reduziert zugleich die für konvektive Heizsysteme typische Luftzirkulation.“ Der Ansatz unterscheidet sich damit grundlegend von einer Heizung, die vor allem die Raumluft erwärmt. Bei einer Klimadecke werden die Oberflächen im Raum stärker in den Wärmehaushalt einbezogen. Das erzeugt ein angenehmes Raumklima bei niedrigen Lufttemperaturen.
Niedrige Vorlauftemperatur – ideal für Wärmepumpen
Für die Effizienz von Wärmepumpen spielt eine niedrige Vorlauftemperatur eine wichtige Rolle. Je geringer diese ist, desto effizienter arbeiten Wärmepumpen. Eine große Heizfläche an der Decke bietet aber nicht nur gute Voraussetzungen für den Betrieb mit Wärmepumpen, sie kann naturgemäß auch die ganze Fläche nutzen. Anders als der Fußboden ist eine Heizfläche an der Decke nämlich nicht durch Einrichtungsgegenstände wie Möbel und Teppiche abgedeckt. Die große, freie Deckenfläche garantiert eine ungehinderte und gleichmäßige Wärmeübertragung.
Heizen und Kühlen mit einem System
Die Raum-K-Klimadecken können aber nicht nur heizen. Im Sommer lässt sich das Prinzip umkehren, sodass die erwärmten Oberflächen im Raum ihre Wärmestrahlung an die kühlere Decke abgeben. Das Kühlwasser führt die aufgenommene Wärme ab. Die Kühlung erfolgt unsichtbar, energieeffizient und ohne den permanenten kalten Luftstrom klassischer Klimageräte. Die Decke wird damit zu einer großflächigen Komfortfläche für alle Jahreszeiten.
Ein weiterer Vorteil der Raum-K-Klimadecken liegt in der unkomplizierten Nutzung der Fläche. Klassische, an der Wand montierte Radiatoren reduzieren Nutzfläche im Raum. Eine Fußbodenheizung bestimmt nicht unerheblich die Wahl von Bodenbelägen und muss auch bei der Möblierung berücksichtigt werden. Die Decke dagegen ist in der Regel frei von störenden Elementen. Meist ist an der Decke lediglich die Deckenbeleuchtung zu berücksichtigen, und das ist in der Regel ein einziges Kabel. Klimadecken erleichtern aber nicht nur die Raumgestaltung, auch die Montage kann in der Regel im bewohnten Zustand eines Objektes Raum für Raum erfolgen. Die Heiztechnik kann dabei mit einer minimalen Aufbauhöhe von nur drei Zentimetern installiert werden – zwei Zentimeter für das Heizprofil und ein Zentimeter für die Gipsplatte. Ein Abhängen der Klimadecken ist immer möglich, was vor allem im Gewerbebau wichtig ist. Sollen in einem Altbau die schönen hohen Räume erhalten bleiben, ist der Minimal-Aufbau mit drei Zentimetern die richtige Wahl. Die gesamte Heiztechnik verschwindet nach der Montage unsichtbar in der Decke des Raumes.
Bewährt in Neubau und Sanierung
Dass sich das Prinzip in der Praxis bewährt, zeigen die folgenden Beispiele. So ermöglichen Raum-K-Klimadecken im Neubau der Wirtschaftsuniversität Wien energieeffizientes Heizen und Kühlen. Im denkmalgeschützten Wasserturm Stromeyersdorf in Konstanzhaben Klimadecken eine energetische Modernisierung ermöglicht, obwohl die historische Fassade nach Denkmalschutzvorgabe nicht gedämmt werden durfte und der Eigentümer auf eine Innendämmung verzichten wollte, um die besondere Raumwirkung zu erhalten. Im Schloss Wertingen, dessen Ursprünge bis ins 14. Jahrhundert zurückreichen, kamen die Klimadecken im Zuge einer umfassenden Sanierung zum Einsatz. Sie ersetzten die frühere Elektro-Speicherheizung und tragen gemeinsam mit Wärmepumpen und niedrigen Vorlauftemperaturen dazu bei, den Energiebedarf zu senken. Zu guter Letzt zeigt das neue Firmengebäude der Raum-K GmbH in Memmingen, was mit Klimadecken, Gebäudemassespeicher, Photovoltaik auf Dach und Fassade, Solewärmepumpe und Elektromobilität mit einem modernen Gebäudeenergiekonzept an Wirtschaftlichkeit möglich ist.
Decke neu denken
Mit der Raum-K-Klimadecke wird die Zimmerdecke zur aktiven Komfortfläche. Sie kann heizen, kühlen, speichern und ermöglicht durch niedrige Vorlauftemperaturen energiesparenden Betrieb. Die Überlegung bei der Planung einer neuen Heizung sollte deshalb nicht lauten: „Wo kommen die Heizkörper hin?“ Die Überlegung sollte lauten: „Lassen Sie uns einfach an die Decke gehen.“
Wiedervernässung und Photovoltaik müssen kein Widerspruch sein. Eine neue Fraunhofer-Handreichung zeigt, was Moor-PV leisten kann – und welche Anforderungen die Umsetzung stellt. ProfiNRG entwickelt seit Jahren PV-Projekte auf anspruchsvollen, wassergeprägten Standorten und erklärt worauf es ankommt.
Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE hat gemeinsam mit dem Greifswald Moor Centrum, der Humboldt-Universität zu Berlin, der Universität Göttingen und BBH eine neue Handreichung zu Photovoltaik auf wiedervernässten Moorböden veröffentlicht.
Moor-PV als Baustein für den Klimaschutz
Die Handreichung zeigt, wie Moor-PV zur Verbindung von Wiedervernässung, Klimaschutz und dem Ausbau erneuerbarer Energien beitragen kann. Laut dem Fraunhofer ISE wurden rund 70 % der ehemals intakten Moore in Deutschland für die landwirtschaftliche Nutzung entwässert. Die dadurch geschädigten Moorböden verursachen heute knapp 7 % der deutschen Treibhausgasemissionen, erklärt das Institut.
Die Wiedervernässung trockengelegter Moorflächen in Deutschland soll laut der deutschen Bundesregierung deutlich beschleunigt werden. Moor-PV soll hierbei eine zusätzliche Perspektive eröffnen. Werden die Flächen wieder vernässt, kann mit Moor-PV erneuerbarer Strom erzeugt und eine neue Einnahmequelle für Landwirtschaft und Flächeneigentümer geschaffen werden.
Besondere Anforderungen an Planung und Umsetzung
Moor-PV ist jedoch keine Standard-Freiflächenanlage auf einem beliebigen Untergrund. Die Planung und Umsetzung auf nassen, weichen und unter Umständen schwer zugänglichen Böden stellt besondere Anforderungen an die Standortanalyse, Konstruktion, Baustellenlogistik, Bauausführung und den langfristigen Betrieb. Diese praktischen Fragen entscheiden darüber, wie gut ein Projekt auf lange Sicht funktioniert.
Erfahrung aus Projekten auf anspruchsvollen Standorten
Der Business-Development-Manager des niederländischen EPC-Unternehmens ProfiNRG Christian Steinberg erklärt zu Moor-PV: „Bei ProfiNRG beschäftigen wir uns seit Jahren mit der Errichtung von PV-Freiflächenprojekten in Deutschland und den Niederlanden – auch auf anspruchsvollen, sumpfigen und stark wasserführenden Böden. Unsere Erfahrung zeigt, dass die technischen Herausforderungen lösbar sind. Entscheidend ist jedoch, dass die besonderen Bedingungen des Standorts von Anfang an in die Projektentwicklung integriert werden.“
Worauf es bei Moor-PV ankommt
Dazu gehören laut dem Experten unter anderem:
Eine realistische Bewertung des Boden- und Wasserhaushalts auf der Fläche.
Ein individuelles, speziell für den Standort zugeschnittenes technisches Konzept.
Die sorgfältige Planung und Durchführung von Bau und Logistik.
Eine enge Zusammenarbeit mit Eigentümern, Landwirtschaft, Behörden und Naturschutz.
Ein langfristiger Blick auf Betrieb, Wartung und Rückbau.
Christian Steinbergs Fazit lautet daher: „Die Energiewende braucht nicht einfach mehr PV-Flächen. Sie braucht vor allem intelligente Lösungen für komplexe, anspruchsvolle Standorte, wie z. B. wiederbelebte Moorflächen. Moor-PV kann eine gute Lösung sein, wenn Klimaschutz, Wasserhaushalt, Naturschutz, technische Machbarkeit und die Wirtschaftlichkeit von Anfang an gemeinsam betrachtet werden. Bei ProfiNRG bringen wir dafür unsere jahrelange Erfahrung aus der Entwicklung von PV-Projekten auf herausfordernden Böden in Deutschland und den Niederlanden ein.“
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Eine neue Handreichung des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE zeigt den aktuellen Stand der Technik bei Photovoltaik auf wiedervernässten Moorböden. Die Publikation gibt Empfehlungen für Planung, Umsetzung, Wartung und Rückbau von Moor-PV-Anlagen und beleuchtet zugleich technische, rechtliche und naturschutzfachliche Fragen.
Moor-PV verbindet die Wiedervernässung degradierter Moorflächen mit der Erzeugung erneuerbaren Stroms. Seit 2023 fördert die Bundesregierung im Rahmen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes die Stromproduktion auf wiedervernässten Moorböden, die zuvor für die landwirtschaftliche Nutzung entwässert wurden.
Die Handreichung wurde vom Fraunhofer ISE gemeinsam mit dem Greifswald Moor Centrum, der Humboldt-Universität zu Berlin, dem Institut für Landwirtschaftsrecht der Georg-August-Universität Göttingen und der Kanzlei Becker Büttner Held Rechtsanwälte (BBH) erarbeitet. Sie richtet sich unter anderem an landwirtschaftliche Betriebe, Solarunternehmen, die öffentliche Verwaltung und weitere Akteure.
Moor-PV soll Wiedervernässung attraktiver machen
In Deutschland wurden rund 70 Prozent der ehemals intakten Moore für die landwirtschaftliche Nutzung entwässert. Die dadurch geschädigten Moorböden verursachen heute knapp 7 Prozent der deutschen Treibhausgasemissionen.
Um die nationalen Klimaziele zu erreichen, soll die Wiedervernässung degradierter Moorflächen deutlich beschleunigt werden. Die Entwicklung von Moor-PV kann dabei zusätzliche Anreize schaffen. Die Flächen werden wiedervernässt und können gleichzeitig zur Stromerzeugung genutzt werden. Für Landwirtschaftsbetriebe und Flächeneigentümer kann dadurch eine zusätzliche Einnahmequelle entstehen.
Die neue Handreichung behandelt neben den Potenzialen der Technologie auch die besonderen Anforderungen an die Umsetzung. Dazu gehören unter anderem Standortanalyse, Wasserhaushalt, technische Planung, Bau, Wartung und Rückbau.
Naturschutzfachliche Anforderungen
Die Autoren betonen, dass Moor-PV auf entwässerten und stark degradierten Flächen umgesetzt werden sollte. Naturschutzfachlich wertvolle Moore und Moorböden innerhalb gesetzlicher Schutzgebiete sollten hingegen ausgenommen werden.
Das Potenzial bleibt dennoch groß. Allein in Mecklenburg-Vorpommern umfassen degradierte, landwirtschaftlich genutzte Moorböden ohne naturschutzrechtlich einschränkende Schutzauflagen mehr als 85.000 Hektar.
Die Handreichung bündelt den aktuellen Wissensstand zu Moor-PV und gibt Projektentwicklern, Landwirtschaft, Verwaltung und weiteren Akteuren eine Orientierung für die Planung und Umsetzung entsprechender Projekte.
Sauberer Solarstrom und landwirtschaftliche Nutzung auf derselben Fläche – der Agri-PV-Solarpark in Bremen zeigt, wie Photovoltaik und Landwirtschaft erfolgreich zusammenarbeiten. Entwickelt wurde das Projekt vom niederländischen Projektentwickler ProfiNRG.
Realisiert hat ProfiNRG einen Agri-PV-Solarpark mit 23.982 Modulen, 31 Wechselrichtern und einer Gesamtleistung von 14,52 MWp. Die Anlage ermöglicht die gleichzeitige Nutzung der Fläche für die Solarstromerzeugung und die landwirtschaftliche Bewirtschaftung.
Herausforderungen und Lösungen
Die Umsetzung des Solarparks war aufgrund besonderer Standortbedingungen anspruchsvoll. Der hohe Grundwasserspiegel sowie Frost führten zu Verzögerungen bei der Verlegung der AC- und DC-Kabel. Durch gute Abstimmung und professionelle Zusammenarbeit zwischen Projektteam und Partnerunternehmen konnten das Projekt trotz der besonderen Herausforderungen innerhalb des vorgegebenen Zeitfensters erfolgreich abgeschlossen werden.
Der Agri-PV-Solarpark in Bremen ist seit August 2025 in Betrieb und erzeugt zuverlässig erneuerbaren Strom.
Das Projekt ist ein gelungenes Praxis-Beispiel für doppelte Wertschöpfung auf landwirtschaftlicher Fläche und unterstützt außerdem die Weiterentwicklung von Agri-PV-Anwendungen in Europa.
Besonderheiten des Projekts
Der Solarpark verwendet ein Monopile-System, mit einer zentralen Mittelstütze pro Modultisch. Im Vergleich zu Konstruktionen mit vorderen und hinteren Stützen reduziert sich dadurch die Anzahl der erforderlichen Stützen im Erdreich deutlich.
Die größeren Abstände zwischen den Modulreihen sowie die reduzierte Anzahl an Pfosten ermöglichen eine einfache Bewirtschaftung der Fläche. Der Verzicht auf bewegliche Teile, wie sie beispielsweise bei Tracker-Systemen eingesetzt werden, macht die Konstruktion robust, wartungsarm und langlebig.
Zahlen, Daten Fakten:
Leistung: 14,52 MWp
Solarmodule: 23.982 Stück
Wechselrichter: 31 Einheiten mit jeweils 330 kVA
Transformatoren: zwei Einheiten mit 6,6 MVA und 3,3 MVA
Montagesystem: Ein zentraler Pfosten pro Modulreihe. Die Konstruktion ermöglicht größere Reihenabstände und unterstützt die landwirtschaftliche Nutzung der Fläche.