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19.05.2018

Umweltpakt Bayern - Starkes Signal für Umwelt, Naturschutz und Wirtschaft in Bayern

Zur Halbzeit des aktuellen "Umweltpakt Bayern 2015-2020 bezeichnet Umweltminister Dr. Marcel Huber die Unternehmung als erfolgreichste Initiative im Freistaat für mehr Nachhaltigkeit in der Wirtschaft.

Siegel Umweltpakt Bayern ©Umweltpakt Bayern

Wirtschaftsminister Franz Josef Pschierer betonte anlässlich der Vorstellung der aktuellen Halbzeitbilanz: "Der Umweltpakt dokumentiert wie kein zweites Instrument die Zukunftsverantwortung bayerischer Unternehmen und den engen Schulterschluss zwischen Staat und Wirtschaft. Die freiwilligen Beiträge der Teilnehmer weit über gesetzliche Vorgaben hinaus zeigen, dass Ökologie und Ökonomie keine Gegensätze sind. Nicht mit ordnungsrechtlichen Vorgaben, sondern in Kooperation und Dialog gehen wir Zukunftsfragen gemeinsam an und bringen Wettbewerbsfähigkeit und Umweltschutz bayerischer Unternehmen nachhaltig voran."

Mit dem Schwerpunkt Biodiversität enthält der Umweltpakt erstmals auch Projekte zur Förderung der Artenvielfalt. Vor kurzem wurde dazu eine neue Handlungshilfe "Vielfalt am Standort – Schritte zu einem nachhaltigen Biodiversitätsmanagement" veröffentlicht. Dieser zeigt Unternehmen, wie sich auf Betriebsgeländen heimische Insekten, Kleintiere und Vögel ansoedeln lassen.

Neben Möglichkeiten der Dach- und Fassadenbegrünung vermittelt das Werkzeug unter anderem Wissen zur insektenfreundlichen Außenbeleuchtung, vogelsicheren Fensterscheiben und zur nachhaltigen Gestaltung der Lieferkette.

In einem anderen Umweltpakt-Projekt arbeiten Staat und Wirtschaft gerade daran, eine gemeinsame Plattform für Dienstleistungen im Bereich des Kompensationsflächenmanagements zu entwickeln. Mit beteiligt sind neben StMUV und vbw – Vereinigung Bayerischer Wirtschaft e.V. weitere Ministerien, kommunale Spitzenverbände, Ökokontenbetreiber und Wirtschaftsverbände.

Quelle: Bayerische Ministerium für Umwelt