Nicht mehr gerauchsfähige Photovoltaikmodule richtig entsorgen!

Die richtige Vorbereitung der Module zur  Entsorgung Quelle: BSW Leitfaden Seite 5/8, Fotos DGS-Berlin

Die Rückgabe von Photovoltaikmodulen kennt klare Vorgaben. Geregelt ist das in Deutschland im Elektro- und Elektronikgerätegesetz.

Es gilt: Jeder Besitzer eines nicht mehr gebrauchsfähigen Photovoltaikmoduls ist verpflichtet, dieses einer ordnungsgemäßen Entsorgung zuzuführen.

Dabei wird unterschieden zwischen Modulen aus privaten Haushalten und solchen anderer Herkunft. Eine Kuriosität ist dabei, dass unter PV-Altmodulen aus privaten Haushalten auch
PV-Altmodule zählen, die nicht aus privaten Haushalten stammen, aber in Beschaffenheit und Menge mit den dort anfallenden PV-Altmodulen vergleichbar sind.

Wer nimmt Module zurück und welche Mengen?

Sammelstellen von öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträgern oder Rücknahmestellen der Hersteller und Vertreiber und den von ihnen beauftragten Dritten. Bis 20 Module können unangemeldet abgeliefert werden, bei mehr Modulen sollte vorher gefragt werden. Es sind auch nicht alle Sammelstellen der öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträger auf die Sammlung von Photovoltaikmodulen vorbereitet. Im Klartext heißt das, erst fragen, dann aufladen und zum richtigen Wertstoffhof fahren. Nicht jeder Wertstoffhof nimmt Bauholz oder Altpapier entgegen.

Kabel und Modulfläche sichern

Weil Photovoltaikmodule bei Licht Strom produzieren könnenwär hätte das gedachtsollen Kabel und Zellen entsprechend gesichert sein. Kabel sind mit Klebeband auf der Rückseite zu befestigen., die Vorder- also zum Licht gewendete Seite der Module soll mit einem Kreuz aus Klebeband gekennzeichnet werden.

Der Bundesverband Solarwirtschaft hat zum Thema einen bebilderten Leitfadebn verfasst, der kostenlos unter dem Link https://bsw.li/2JsrkV0 als pdf heruntergeladen werden kann.

Manfred Gorgus