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13.05.2018

Was ist ein Wohngebäude und andere Unklarheiten - ergänzende Hinweise der Clearingstelle zum Mieterstromgesetz veröffentlicht

Die EEG Clearingstelle hat eine Ergänzung veröffentlicht die Fragen bei der Realisierung des EEG-Mieterstromgesetzes klären soll.

Mieterstrom ©SOLAR-professionell

Was ist ein Wohngebäude, wo fängt es an und wo hört es auf; was passiert wenn eine Photovoltaikanlage 110 Kilowatt peak Leistung hat, gibt es Mieterstromzuschuss für die ersten 100 kWp oder gibt es keinen Zuschuss, weil die anlage ja größer als die gesetzlich vorgegebene Leistung ist!

Im Detail wurden die folgenden Fragen von der Clearingstelle in der Ergänzung angegangen:

  1. Wie sind einzelne Wohngebäude voneinander abzugrenzen, beispielsweise im Fall von Reihenhäusern oder einer Blockrandbebauung?
  2. Wie ist die 100-kWp-Grenze in § 21 Abs. 3 Satz 1 EEG 2017 anzuwenden? Ist § 24 Abs. 1 Satz 1 EEG 2017 zur Ermittlung der 100-kWp-Grenze anzuwenden und entfällt der Anspruch auf den Mieterstromzuschlag bei einerLeistung von insgesamt mehr als 100 kWp vollständig oder nur für den 100 kWp übersteigenden Leistungsanteil?
  3. Unter welchen Voraussetzungen liegt ein Verbrauch „im unmittelbaren räumlichen Zusammenhang“ nach § 21 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1EEG 2017 vor?
  4. Was sind „Nebenanlagen“ i. S. v. § 21 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 EEG 2017?
  5. Unter welchen Voraussetzungen dienen mindestens 40 % derFläche eines Gebäudes dem Wohnen i. S. v. § 21 Abs. 3 Satz 2EEG 2017 und wie wird dieser Wert im Einzelfall ermittelt?

Zu den veröffentlichten Hinweisen der EEG Clearingstelle geht es HIER

Manfred Gorgus