Digitales Fachmagazin für Photovoltaik und erneuerbare Energien

23.01.2016

Photovoltaik und die EnEV 2016

Photovoltaik hilft bei privaten und Gewerbe Neubauten die 2016 gestiegenen Anforderungen der Energieeinsparverordnung, kurz "EnEV", zu erfüllen.

Seit dem 1. Januar dieses Jahres gilt die nächste Stufe der Energieeinsparverordnung, kurz EnEV. Mit dem Einsatz von Anlagen zur Energieerzeugung aus erneuerbaren Energien lassen sich dabei hohe energetische Standards einhalten. Die aktualisierte Energieeinsparverordnung fordert bei Neubauten im Gewerbe-, Wohn-, Büro- und Industriesektor einen um 25 Prozent niedrigeren Primärenergiebedarf als bisher. Dies gilt für Vorhaben, für die ab dem 1. Januar 2016 ein Bauantrag gestellt oder eine Bauanzeige eingereicht wird.

Zu den erhöhten Anforderungen gehört neben einer besseren Dämmung der Gebäude auch die Senkung des Primärenergiefaktors Strom. Mit den höheren Anforderungen der EnEV ist es für Bauherren sinnvoll erneuerbarer Energien beim Neubau einzusetzen.

Wird in einem Gebäude  Ökostrom eingesetzt, so darf dieser Strom darf vom Endenergiebedarf des Neubaus abgezogen werden. Was liegt näher, als eine passend Photovoltaikanlage auf dem Gebäude anzubringen. Die entsprechenden Berechnungsverfahren liefert die EnEV 2014, wonach seit Mai 2014 der Strombedarf als Monatswert mittels DIN V 18599 ermittelt wird. Manfred Gorgus