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16.07.2017

Mieterstromgesetz ohne Kraft-Wärme-Koppelung

Das neue Mieterstromgesetzt fördert Photovoltaik, vergisst aber die Kraft-Wärme-Koppelung beklagt der Verband der KWK Interessenten.

Durch Mieterstrommodelle sollen Mieter aktiv an der Energiewende beteiligt werden. Das neue Gesetz regelt aber nur Stromerzeugung, Weiterleitung und Verbrauch von Energie aus Photovoltaik-Anlagen in unmittelbarer Nähe zum Wohngebäude. Mieterstrommodelle mit Kraft-Wärme-Kopplung kommen im Gesetz nicht vor. Dies bedauert der Bundesverband KWK, weil sich KWK-Anlagen und PV-Anlagen ideal ergänzen.
 
Begrüßt wird vom Bundesverband KWK, dass Mieterstrom in Zukunft auch an Bewohner in Wohngebäuden oder Nebenanlagen im unmittelbaren räumlichen Zusammenhang mit dem Gebäude geliefert werden kann – sofern der Strom nicht durch ein Netz der allgemeinen Versorgung geleitet wird. Dadurch werden Lösungen für Wohnquartier erleichtert - so der Verband.
 
M. Gorgus