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08.02.2018

Führungswechsel beim Solar Cluster Baden-Württemberg

Franz Pöter ist der neue Geschäftsführer der südwestdeutschen Branchenvereinigung. Der 42-Jährige hat 15 Jahren Erfahrung mit erneuerbaren Energien und kennt die Energiepolitik des Landes. Pöter hat am 1. Februar 2018 sein Amt angetreten. Er folgt auf Carsten Tschamber, der in die Solarwirtschaft gewechselt ist. Das Solar Cluster vertritt die Interessen von 45 Mitgliedern aus Industrie, Handwerk, Solarbranch, sowie Energieunternehmen, Forschungsinstitute und Stadtwerken.

Franz Pöter der neue Geschäftsführer des Solar Clusters Baden-Württemberg © Solar Cluster

Zur Person Pöter

Der in Baden-Württemberg geborene Franz Pöter brachte in den vergangenen 10 Jahren die Energie- und Klimaschutzpolitik im Südwesten voran. Von 2008 bis Januar 2018 war er Referent für Umweltschutz beim Landesverband Baden-Württemberg des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND). Zuvor arbeitete er fünf Jahre als Referent für Ökologie und Fundraising beim Bundesverband der Katholischen Landjugendbewegung (KLJB). Schwerpunkt hier waren erneuerbare Energien und ihr Potenzial für ländliche Räume.

Pöter studierte Verwaltungswissenschaften an der Universität Konstanz mit Schwerpunkten auf Kommunal- und Regionalpolitik sowie Management. Deutschland muss aus seinem Dornröschenschlaf aufwachenDer neue Geschäftsführer leitet mit dem ehrenamtlichen Vorstand und fünf Beisitzern die Arbeit des Interessenverbandes. „Für eine klimafreundliche Energieversorgung hierzulande ist die Solarenergie die entscheidende Zukunftstechnologie“, sagt Pöter. „Es gibt enorme Potenziale, doch die schlummern noch weitgehend ungenutzt. Verbraucher, Unternehmen und die Politik müssen endlich aus dem Dornröschenschlaf aufwachen und den Photovoltaikausbau massiv vorantreiben. Der Solar Cluster steht hierbei mit seinem Know-how zur Verfügung.“ 

Deutschlandweit braucht fünfmal mehr Photovoltaikanlagen

Auch im Südwesten ist ein Ausbau erforderlich, auch wenn hier mehr Anlagen stehen als im Bundesdurchschnitt. Pöter ist überzeugt: Es lohnt sich. Photovoltaik- und Solarthermieanlagen sorgen nicht nur für saubere Energie, sondern auch für Arbeitsplätze und die regionale Wertschöpfung im Ländle.“ Der Solarmarkt wächst weltweit – Solar Cluster vertritt die südwestdeutsche Solarbranche.

Der Photovoltaikmarkt boomt und das seit Jahren.

2017 wurden weltweit Solaranlagen mit einer installierten Leistung von 100 Gigawatt (GW) neu errichtet – ein Plus von rund 40 Prozent gegenüber 2016. Der Zubau ist damit 50 Mal so hoch wie hierzulande im vergangenen Jahr und beträgt mehr als das Doppelte der insgesamt in Deutschland installierten Anlagen. Derzeit sind weltweit Photovoltaik-Anlagen mit einer Leistung von insgesamt 400 GW installiert. Und es wird noch viel mehr werden, das ist sicher. „Von dem wachsenden Umsatz kann auch die Branche in Baden-Württemberg und in den anderen Bundesländern profitieren“, erklärt Pöter. Im Südwesten sind rund 1000 Unternehmen in der Solarbranche tätig. Sie sind noch gut aufgestellt, um an der dynamischen Marktentwicklung teilzuhaben, auch wenn der Inlandsmarkt ihnen derzeit keinen Rückenwind verleiht.

„Wir unterstützen die Solarunternehmen im Südwesten mit unserem Netzwerk, Informationen und Veranstaltungen und beraten die Politik“, so Pöter über die Arbeit des Solar Clusters. „Damit unsere Mitglieder weltweit und hierzulande erfolgreich sein können.“ÜBER DAS SOLAR CLUSTERDas Solar Cluster Baden-Württemberg e.V. vertritt und vernetzt derzeit rund 45 Unternehmen und Forschungseinrichtungen aus allen Teilen der solaren Wertschöpfungskette. Ziele der südwestdeutschen Branchenvereinigung sind der beschleunigte Ausbau der Solarenergie in Baden-Württemberg und die Unterstützung der regionalen Solarbranche. Seinen Mitgliedern bietet der Verein zahlreiche Möglichkeiten, Kontakte zu Unternehmen, Forschung und Politik zu knüpfen, regelmäßige Veranstaltungen sowie eine starke Stimme in der Öffentlichkeit.

Quelle: Solarcluster