Digitales Fachmagazin für Photovoltaik und erneuerbare Energien

01.10.2017

Ein Preisschild für jede Tonne CO2...

Wer den Dreck macht soll das auch bitteschön bezahlen! Wäre das der Fall, gäbe es mehr Erneuerbare Energien und nachhaltigere Produkte.

Energieversorger fordert CO2-Abgabe!

Düsseldorf, den 26. September 2017. Ein Preisschild für jede Tonne CO2: Das fordert auch der nachhaltige Energieversorger NATURSTROM AG. Für den so dringend notwendigen Klimaschutz und einen fairen Wettbewerb. Deshalb unterstützt NATURSTROM die Kampagne der Stiftung Neue Energie zur Einführung einer CO2-Abgabe.

„Es ist höchste Zeit, den Preis für die Nutzung von Energie an den damit verbundenen CO2-Ausstoß zu koppeln. Nur so kann eine gleichermaßen effektive wie effiziente Energiewende gelingen: wenn alle Kosten auf dem Tisch liegen“, meint Dr. Thomas Banning, Vorstandsvorsitzender der NATURSTROM AG.

Ökonomen geben ihm Recht: Bei der Strom- und Wärmeerzeugung sowie im Verkehr treten verschiedene  Effekte auf - wie der Ausstoß von Treibhausgasen, die zu negativen Entwicklungen für Natur und Menschen führen und damit auch zu Kosten.

Im Fall von Kohle- und Atomkraftwerken werden diese Kosten von der Allgemeinheit getragen und sind im Energiepreis nicht berücksichtigt. Die sollten aber Teil des Marktpreises sein, denn nur dann ist das Verursacher-Prinzip gewahrt und die Kosten fallen auf den zurück, der sie verursacht.

Eine CO2-Abgabe kann und soll aber noch viel mehr erreichen, als einen fairen Wettbewerb, nämlich eine Änderung im Verhalten von Verbrauchern und Unternehmen.

Bis spätestens 2020 soll eine nationale CO2-Bepreisung eingeführt werden. Damit dies gelingen kann, muss schon jetzt gehandelt werden. Daher hat die Stiftung ein Budget von 500.000 Euro ausgeschrieben. Politisch denkende und handelnde Organisationen können sich bis zum 3.Oktober darum bewerben und im Erfolgsfall ihr Konzept für eine CO2-Bepreisung umsetzen. naturstrom